Céline | Briefe an Freundinnen | Buch | 978-3-87536-256-5 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 250 Seiten, ENGLBR, Format (B × H): 125 mm x 210 mm

Céline

Briefe an Freundinnen


1. Auflage 2007
ISBN: 978-3-87536-256-5
Verlag: Merlin Verlag

Buch, Deutsch, 250 Seiten, ENGLBR, Format (B × H): 125 mm x 210 mm

ISBN: 978-3-87536-256-5
Verlag: Merlin Verlag


Zum ersten Mal liegen die Briefe des umstrittenen Autors an seine Freundinnen und Geliebten auf Deutsch vor. Sie zeigen eine zerrissene Persönlichkeit und dokumentieren den Wandel des Louis-Ferdinand Destouche - wie er mit bürgerlichem Namen hieß - zum Schriftsteller Louis-Ferdinand Céline. Céline schreibt an ganz unterschiedliche Frauen: da ist Erika Irrgang, eine angehende deutsche Journalistin, N., eine der linksintellektuellen Szene Wiens angehörende Jüdin, die belgische Autorin Evelyn Pollet, die dänische Tänzerin Karen Marie Jensen und die französische Pianistin Lucienne Delforge. Die Briefe geben einen faszinierenden Einblick in das Innenleben eines Dichters, der nach den Erfahrungen im 1. Weltkrieg und in den Kolonnien in Afrika im Menschen wenig mehr als einen verachtungswürdigen Barbaren sah. Zugleich erkennt der Leser aber auch einen anderen Céline, der sich fürsorglich um seine Freundinnen kümmert und Hilfe und Unterstützung anbietet.

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Weitere Infos & Material


Louis-Ferdinand Destouche, geboren 1894, meldete sich 16-jährig freiwillig zum Militär. Bereits in den ersten Tagen des 1. Weltkrieges schwer verwundet, kam er 1915 als kriegsuntauglich nach London. Nach der Entlassung aus der Armee arbeitete er 1916-1917 in Schwarzafrika als Verwalter auf einer Plantage. Zurück in Frankreich studierte er Medizin und war anschließend als Arzt für den Völkerbund tätig. 1927 verließ er den Völkerbund und arbeitete als Armenarzt in Clichy bei Paris. 1932 erschien unter dem Pseudonym Céline sein berühmter erster Roman "Reise ans Ende der Nacht". Ab 1937 entzweite sich das intellektuelle Paris mit ihm, weil er antisemitische Pamphlete und Schriften verfasste. 1944 floh Céline vor den Alliierten und lebte bis 1951 in Dänemark. Nach der Amnestie durch das französische Militärgericht kehrte er zurück nach Frankreich. Er ließ sich als Armenarzt in Meudon nieder, wo er zurückgezogen lebte und 1961 starb.



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