Cinamar | Der Schatzberg, Band 2 | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 2, 287 Seiten

Reihe: Der Schatzberg

Cinamar Der Schatzberg, Band 2

Eintritt in das Reich der Götter
1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-943348-49-1
Verlag: Herzwelt-Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Eintritt in das Reich der Götter

E-Book, Deutsch, Band 2, 287 Seiten

Reihe: Der Schatzberg

ISBN: 978-3-943348-49-1
Verlag: Herzwelt-Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



In diesem Band der Schatzbergreihe nimmt Radu Cinamar dich auf eine Reise der besonderen Art mit. Diesmal geht es nicht um einen speziellen Raum als Ziel, sondern um seine persönliche Begegnung mit besonderen Menschen, einer davon ist der Lehrer von Cezar.

Auf diesem Weg und durch diese Menschen erhältst du wundervolle Erklärungen, die in dir ein neues Verständnis für dich und diese Wirklichkeit wecken und dich außerdem in deinem Sein und Werden stärken.

Dadurch wirst du darauf vorbereitet, einer blauhäutigen „Göttin“ mit extrem hoher Schwingung zu begegnen. Man kann sie auch als Außerirdische betrachten. Wer auch immer dieses Wesen ist, durch die Begegnung mit ihr geschieht Heilung.

Durch all das zusammen wirst du auf eine höhere Stufe angehoben, auf der du dir wieder selbst mit „höherem“ Licht begegnest.

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Zielgruppe


Interesse an Abenteuer und Spiritualität, besondere Erfahrungen


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Elinor
Am Nachmittag des zweiten Tages nach dem Anruf ging ich zu der Adresse, die ich erhalten hatte. Es war eine abgelegene Straße in einem exklusiven Bezirk von Bukarest. Die hübschen Häuser wurden zu beiden Seiten der Straße von großen, buschigen Bäumen beschattet, deren Zweige sich langsam in der sanften Stille dieses Tages bewegten. Ich fand die Hausnummer sehr leicht, die bei der Adresse angegeben war. Es war eine einstöckige Villa mit einem sehr modernen Design. Außerdem bemerkte ich, dass sie frisch renoviert worden war. Ich drückte den Knopf der Gegensprechanlage und mir wurde fast sofort geöffnet. Leicht nervös betrat ich einen relativ kleinen Garten, der voller Grünflächen war, durch die zwei gepflasterte, sorgfältig gepflegte Wege führten. Ich stieg schnell die paar Stufen zum Eingang hinauf und erreichte die schöne geschnitzte Holztür, die sich dann ganz vor mir öffnete.
Schließlich begrüßte mich der mysteriöse Mann, den ich sofort an seinem speziellen Akzent erkannte. Ich war jedoch ziemlich überrascht zu sehen, dass der Mann sehr jung war. Er sah kaum älter aus als 26 oder 27. Er war blond, mittelgroß, schlank und trug ein grünes Shirt mit einer passenden Hose. Sein ruhiges, lächelndes Gesicht war voller Zuversicht und Aufrichtigkeit, aber seine Augen verbargen unerwartete Tiefen. Trotz seiner Jugend vermittelten mir seine Gesten und Gedanken sehr viel Reife.
Höflich lud er mich ins Wohnzimmer ein und stellte sich mit vollem Namen vor, aber da das Treffen unter dem Gesichtspunkt der Vertraulichkeit vereinbart wurde, werde ich den wirklichen Namen der Person nicht preisgeben. Als er erfuhr, dass ich dieses Buch schreiben würde, schlug er mir vor, dafür das Pseudonym Elinor zu verwenden.
„In meinem Fall ist das Namensproblem jedoch relativ“, sagte er mir, „Es ist ein Familienerbe, das von Zeit zu Zeit angepasst werden muss.“ „Warum das?“, brachte ich meine Verwirrung zum Ausdruck, „Ich verstehe nicht, änderst du deinen Namen?“ „Ich muss diese Taktik anwenden, um keine Probleme zu haben“, antwortete er. „Aber warum? Ich bin ehrlich gesagt erstaunt“, sagte ich. Ich saß in einem Ledersessel und trank den orientalischen Tee, den Elinor mir in einer feinen Porzellantasse angeboten hatte.
Das Ambiente des Zimmers war wunderbar, die Einrichtung war eine raffinierte Mischung aus Antike und Moderne, die ein angenehmes Gefühl der Entspannung und guten Stimmung hervorrief. Der junge Mann hatte mir erklärt, dass der tibetische Lama bald kommen würde und so verfielen wir schnell in ein natürlich fließendes Gespräch, welches auf einige erstaunliche Enthüllungen zuzusteuern schien.
„Ich wusste, dass wir schnell an diesen Punkt unseres Gesprächs ankommen würden “, sagte Elinor. „Unter den gegenwärtigen Umständen habe ich entschieden, dass es angebracht ist, ein erschreckendes Geheimnis zu teilen, für das einige sogar töten würden. Tatsächlich ist dies der Hauptgrund, weshalb ich mit diesen Informationen äußerst vorsichtig bin. Aber ich weiß, dass deine Integrität unzweifelhaft ist und deine guten Absichten wunderbar sind. “
Ich versicherte Elinor meine völlige Diskretion und ließ ihn gleichzeitig wissen, dass ich sehr interessiert war an dem, was er mir sagen wollte. „Früh genug“, fuhr er fort, „werde ich meinen Namen ändern müssen, weil ich sonst unerwünschte Aufmerksamkeit auf mich ziehen würde. Der Grund dafür ist, dass mein Aussehen nicht mehr meinem wirklichen Alter entspricht. "Ich war immer noch nicht in der Lage, die Essenz des Problems zu verstehen. „Gut, aber ich persönlich sehe keine Diskrepanz!“, sagte ich zuversichtlich. „Schließlich siehst du sehr gut aus für einen jungen Mann mit kaum 30 Jahren.“ Elinor hielt eine Weile inne und sah mich ernst an.
„Das Problem ist, dass ich in Wirklichkeit zweiundsechzig bin“, sagte er sehr gelassen. „Einige Leute sind schon misstrauisch geworden und ich möchte deren Verdachtsmomente nicht weiter erhärten. Die einzige Lösung ist, meine Identität und meinen Wohnsitz in Rumänien komplett zu ändern. Ich werde wahrscheinlich für längere Zeit das Land verlassen müssen .“
Ich stand still und starrte verständnislos in die Ferne. Mein erster Gedanke war, dass ich durch den Wahn eines verrückten Mannes getäuscht worden war und so mehrere Stunden meines Tages verschwendet hatte. Ich konnte jedoch die Gründe nicht identifizieren, warum ich das glauben musste. Letztendlich hatte dieser Mann mich mit Respekt behandelt, war freundlich und gütig zu mir gewesen. Darüber hinaus war sein Zuhause ein beredter Ausdruck des guten architektonischen und gestalterischen Geschmacks. Abgesehen von der Tatsache, dass er sich wahrscheinlich für unsterblich hielt, hatte ich keinen anderen Grund, ihn des Wahnsinns zu verdächtigen.
„Ich verstehe deine innere emotionale Reaktion“, sagte er abgeklärt. „Schließlich ist es normal, zumindest etwas misstrauisch dem gegenüber zu sein, was ich dir gesagt habe. Wenn du jedoch genauer hinschaust, wirst du feststellen, dass es für den Menschen nicht unmöglich ist, länger als die übliche Lebensdauer zu leben. Tatsächlich kann man sehr lange Zeit in seinem physischen Körper verbringen.“  „Wie soll ich das verstehen? Dass Sie nicht sterben?“ Ich bemerkte, dass ich unbewusst zu der Höflichkeitsform übergegangen war, nachdem ich das wirkliche Alter desjenigen herausgefunden hatte, der vor mir stand.
„Das muss ich noch entdecken, nicht wahr? Es wird wahrscheinlich einige Zeit dauern, bis ich eine Entscheidung in dieser Hinsicht getroffen habe“, sagte Elinor mit sanfter Ironie. „Meine Intuition und ein gewisses esoterisches Wissen, das ich habe, haben mich jedoch dazu veranlasst zu glauben, dass man nicht für unendliche Zeit im physischen Körper verbleiben kann. Trotzdem kann das physische Leben um viele tausend Jahre verlängert werden. Dies kann uns außergewöhnliche Evolutionsmöglichkeiten geben.“
Ich begann mich von den schockierenden Überraschungen zu erholen und erinnerte mich an das monoatomige Goldpulver, das Cezar in dem amphorenförmigen Behälter in der Projektionshalle gefunden hatte1. Bis jetzt habe ich nicht verstanden, was diese Substanz tatsächlich war. Die Erklärungen, die ich erhalten hatte, waren nur Hypothesen, und niemand hatte überprüft, ob die Aufnahme in den menschlichen Körper zu einer spektakulären Verjüngung des Körpers führte. Zudem war die Wirksamkeit während Hunderten oder sogar Tausenden von Jahren und die optimalen Lagerungsbedingungen ungeprüft. Ich hatte keine Ahnung, ob in diese Richtung geforscht wurde und wohin das kostbare Pulver transportiert worden ist. Tatsächlich erzählte mir nicht einmal Cezar etwas darüber, als ich ihn traf, nachdem ich von der großen Expedition zurückgekehrt war. Ich für meinen Teil habe es vermieden, dieses Thema anzusprechen, weil ich das Gefühl hatte, dass es ein heikles Thema mit einem schrecklichen Geheimnis ist.
Nun schien das Schicksal mir gut gesinnt zu sein, denn jetzt war ich in der Lage, außergewöhnliche Dinge zu entdecken, ohne sie voreilig dem Bereich der Fantasie zuzuordnen. Wenn die Person vor mir die Wahrheit sagte, dann hatte ich den lebenden Beweis dafür, dass der Mensch nicht altern und sogar sein Leben im physischen Körper für einen unermesslichen Zeitraum verlängern kann. Wie es in einer solchen Situation selbstverständlich war, nahm ich an, dass das Geheimnis des monoatomigen Goldpulvers nicht das ausschließliche Eigentum einer unbekannten alten Zivilisation war und dass Elinor entweder ganz besondere Beziehungen unterhielt oder Teil der höchsten Elite der Weltmacht war. Obwohl ich Letzteres bezweifelte, erwähnte ich meine Vermutung.
„Ich weiß, dass dieses Pulver einer der Höhepunkte bei der Entdeckung im Bucegi-Gebirge war, zu dem du auch Zugang hattest. Du wirst vielleicht überrascht sein, aber ich kenne viele Details in dieser Richtung. Du wirst bald herausfinden warum. Ich möchte nur sagen, dass mein Aussehen trotz meines wirklichen Alters nicht auf die Verwendung von monoatomigem Goldpulver zurückzuführen ist, sondern auf die Wirkung einer Vorrichtung, die es meiner Meinung nach noch schwieriger macht, die Wechselwirkungen zwischen dem Menschen und der Zeitenergie zu verstehen.“
Ich fühlte mich von einer Hitzewelle überrollt, als Ausdruck meiner Beschämung wegen meines Misstrauens und sogar eine Art Panik ließ mich im Sessel unruhig hin und her bewegen. Ich wollte nicht das Ziel einer geschmacklosen Farce...



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