Chol | Sehnsucht nach Sünde | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 50, 103 Seiten

Reihe: Muschelreihe

Chol Sehnsucht nach Sünde


1. Auflage 2017
ISBN: 978-87-11-71768-4
Verlag: SAGA Egmont
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 50, 103 Seiten

Reihe: Muschelreihe

ISBN: 978-87-11-71768-4
Verlag: SAGA Egmont
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Ein Journalist fliegt nach Spanien um dort eine Story über die Situation der Frau im heutigen Spanien zu schreiben. Frauen haben ihn schon immer interessiert. Bald fängt das unterhaltsame Interview mit Teresa, einer Pornodarstellerin, an und zwar im behaglichen Salon ihres Hauses. Der Journalist muss feststellen; Es gibt nichts Schöneres, als die Schamlosigkeit einer Frau! Sie erzählt von ihren vielen leidenschaftlichen Erfahrungen und sie erzählt alles. Nichts wird auslassen, kein Detail! Teresa sah jetzt beim Erzählen noch geiler aus, mit dem fröhlich lachenden Blick, mit dem sie den Journalisten anschaute.-

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Teresas unkeusche Beichte


„Ein Tag wie dieser machte mich mächtig an. Ich war allein zu Hause. Meine Eltern waren ausgegangen. Sollten sie nur! Ich war nicht ungern allein. Ein Mädchen wie ich, siebzehn Jahre jung, hatte seine Träume, Gedanken und Sehnsüchte.

Da war was im Werden, das fühlte ich, irgendwas, was nur mir gehörte. Nur mir!

Die Sonne schien ins Zimmer, und ich hatte Lust, etwas Verrücktes zu tun, etwas ganz Verrücktes, wie meine Freundin Inez.

Inez war schon ein Aas. Aber lieb. Es wird nicht viele spanische Mädchen geben, die so waren wie sie. Ich glaube, ihre Mutter ist Französin.

Sie hatte mir gestanden, daß sie sich neulich daheim am offenen Fenster ganz nackt gezeigt habe. Splitternackt ausgezogen, ziemlich frech, nicht?

Dazu hatte ich auch Lust, unbändige Lust! Wenn ich nur gewußt hätte, daß der junge Kerl von gegenüber daheim war. Ich glaube, er war Student. Pedro hieß er. Mich nackt auszuziehen, gewann ja erst Reiz, wenn jemand mich so sah. Ich trat auf den Balkon. Hoppla! Wenn das nicht Schicksal war! Pedro war daheim. Er stand am Fenster, und unsere Blicke trafen sich kurz. Sollte ich nun – – –? Warum nicht?

Ich nickte ihm freundlich zu und ging ins Zimmer zurück. Runter mit den Jeans und weg mit der Bluse! Einen BH trug ich fast nie, zu Hause schon gar nicht. Los jetzt!

Eine kesse Platte aufgelegt, ein bißchen Tanzrhythmus, los doch! Nur keine Angst vor der eigenen Courage, Teresa! Tanzen machte auch allein Spaß, wenn man nackt war und Zuschauer hatte.

Schaute er zu? Ja, ein bißchen hinter’s Fenster getreten. Vielleicht befürchtete er, ich würde aufhören, den Vorhang zuziehen, wenn ich sähe, daß er mich beobachtete. Pedro, wenn du wüßtest!

Sollte ich weitermachen?

Ein bißchen bang war mir schon. „Pfui, Teresa!“ sagte ich zu mir selber, „Pfui über dich, wenn du auf einmal feige wirst und dich nicht zeigst! Minislips sind zum Ausziehen da!“

Meine Tante Elena schimpfte immer über die winzigen Slips. Dabei liebte ich sie so sehr, die Slips, nicht die Tante.

Also runter damit! Er guckte! Er guckte immer noch! Jetzt durfte ich nicht zu weit von der Balkontür Weggehen, er sollte mich ja gut sehen können! Und er sah mich! Er blieb und wollte mich sehen!

Na schön, dachte ich, das hat Inez ja auch getan, aber ich wollte eigentlich viel mehr. Was denn nun? Sollte ich mal ein bißchen masturbieren?

Vor ihm? Für ihn?

Ob ich’s mal riskieren sollte?

Dann dachte ich an meine Eltern, wie entsetzt sie wären, wenn sie wüßten, daß ihre brave Teresa – – –

Doch! Gerade jetzt! Jetzt erst recht! Ich tat es, ich onanierte, nackt, bei offener Balkontür, für Pedro!

Es ging herrlich schön und schnell, eigentlich viel zu schnell! Man müßte es noch mehr genießen, dachte ich, und Pedro schaute zu. Man müßte es noch viel herausfordernder tun, richtig schamlos, unkeusch! Pedro schaute noch zu.

Ich setzte mich dafür mit gespreizten Schenkeln auf meinen Frisierhocker. Es ging herrlich schön und flink, eigentlich viel zu schnell! Man müßte es noch viel ausgiebiger genießen, dachte ich, und Pedro schaute zu. Ob er es jetzt auch tat?

Ich müßte es wirklich noch aufreizender tun, dachte ich, noch schamloser, noch unkeuscher, das würde ihn vielleicht animieren, es auch zu tun. Wenn ich ihn doch verführen könnte! Womöglich ließ er es mich sogar sehen, wenn er nur wüßte – – –

Meine Mädchenfinger streichelten über die Clitoris, sie rieben sanft zwischen den Nymphen, süß, wie gut das tat! Pedro schaute noch zu. Ich rieb immer wilder und schneller – – – hei, wie das guttat!

Ich dachte nochmal, mitleidig ein wenig, an meine Eltern, sah zu meinem Zuschauer hinüber, ja, er war noch da, und dann warf es das brave Schulmädchen Teresa in einen wilden, wunderbaren Orgasmus.

Hoffentlich hatte Pedro alles richtig gesehen, das war meine einzige, meine größte Sorge.

Die Spiegeltür an meinem Kleiderschrank hatte mir übrigens gute Dienste getan. Ich konnte mir selber auch zuschauen. Jetzt wünschte ich nur eins: Möglichst bald wollte ich Pedro auf der Straße begegnen, ihm frech in die Augen schauen, und dann sollte er alles von mir denken, nur das eine nicht, daß ich ein braves, keusches Mädchen wäre.

Nur das nicht!

Mein Jeans-Mini war wirklich sehr kurz. Ich hatte mir für mein knappes Taschengeld einen sehr knappen Mini gekauft. Ma und Pa waren entsetzt. Aber ich versuchte ihnen zu erklären, daß ein Mini eben mini sein muß. Das müßte eigentlich jedem einleuchten, dachte ich. Meinen Eltern anscheinend nicht.

Aber dabei blieb es nicht.

Ich sah in einer Illustrierten einen noch kürzeren Mini. Das ärgerte mich. Drum kürzte ich den meinen auch noch um ein paar Zentimeter. Ich konnte nämlich für den Hausgebrauch ganz gut schneidern. Jetzt war es eins ‚Supermini‘. Als meine Ma daraufhin aus der Fassung geriet und ihrer siebzehnjährigen Tochter die Minirocklänge befehlen wollte, kürzte ich aus Trotz noch ein bißchen mehr – bis zum Gehtnichtmehr!

Das war ein Spaß!

Ich genoß auf der Straße die teils verstohlenen und teils unverschämten Blicke der Männer. Alle bewunderten meine Beine, und ich stolzierte! Es waren Männer jeden Alters, die mich verschlangen! Wollten sie noch mehr sehen? Wenn ja, bitte, denn? Wenn ich ehrlich sein soll, am meisten freuten mich die bösen, die neidischen, verurteilenden Blicke der armen, frommen Bürger, die sich über ein so freizügig gekleidetes Mädchen entsetzten. Warum eigentlich? Mir leuchtete das nicht ein.

In der Schule wurde ich aufgerufen.

Madre Roseta rief mich an die Tafel und gab mir eine Rechenaufgabe. Ich löste sie. Während ich Ziffern auf die Tafel kritzelte, merkte ich, daß sie mich intensiv beobachtete. Madre Rosetas Augen konnten stechen. Das wußte ich.

„Kommen Sie nachher auf mein Zimmer!“ gebot sie in gewohnter Strenge. Angst hatte ich nicht, ich wußte ja, worum es ging.

Dann stand ich ihr in dem nüchternen Sprechzimmer gegenüber.

„Nun?“ herrschte sie mich an, „können Sie sich nicht denken, worüber ich mit Ihnen sprechen will?“

Ich stellte mich dumm, das kann ich, wenn ich will. Ich sagte kein Wort, weil ich wollte, daß sie Farbe bekannte.

„Es geht um Ihren Minirock! Der hat mir von Anfang an mißfallen.“

Echt spanische Prüderie, dachte ich.

„Mir kommt es so vor, als ob sie ihn noch kürzer gemacht hätten, stimmt das?“

Innerlich triumphierte ich, aber ich schwieg. Sie sah mich erwartungsvoll an, aber ich sagte keine Silbe. „Ich verbiete Ihnen, so zur Schule zu kommen!“

Jetzt hatte sie einen Fehler gemacht.

„Verzeihung“, sagte ich, „ich glaube nicht, daß es in der Schulordnung eine Bestimmung gibt, die das Tragen von Miniröcken verbietet.“

„Weil wir annehmen, daß unsere Schülerinnen von selber wissen, daß sie sich zu kleiden haben.“

„Anständig?”fragte ich harmlos. „Was ist das?“

Sie war sprachlos. Ich glücklich.

„Sie können mir den süßen Mini nicht verbieten, Madre Roseta“, antwortete ich patzig. „Wenn es möglich wäre, würde ich ihn sogar noch mehr kürzen. Das wäre doch sehenswert, oder gefallen Ihnen meine Beine etwa nicht?“

Ich lächelte und ließ sie stehen. Als ich an der Tür war, rief sie mir nach: „Ich möchte Ihre Eltern sprechen, und zwar bald!“

Sie war außer sich vor Wut, und ich freute mich über meinen Sieg in dem Wortgefecht. Mein süßer Minimini! Jetzt machte es mir erst recht Spaß, ihn jeden Tag zu tragen.

Inez war meine Freundin. Aber ganz konnte ich mich nicht auf sie verlassen.

„Gehst du mal mit mir in den Sexshop?“ fragte ich sie eines Tages. Da wich sie aus. „Ich glaube, da können wir Mädchen nicht hineingehen. Wenn uns da jemand sieht – – –“

Ich hatte solche Bedenken nicht und wollte ihr Mut machen. „Du, Inez, da gibt’s allerlei zu erfahren, was uns interessiert, komm doch mit!“

„Wenn unsere Eltern oder Madre Roseta davon erfahren?“ wandte sie ein, „vergiß nicht, daß wir in Spanien sind!“

Mich reizte der Laden, diese undurchsichtig gemachten Schaufenster hatten mich neugierig gemacht. Verbotenes reizte mich immer. Weil Inez nicht mitwollte, ging ich allein hin. Ich strich ein wenig um den Laden herum, und als mich niemand beachtete, trat ich entschlossen ein.

Was hatte Inez gemeint? Mädchen könnten da nicht hineingehen? An der Theke stand ein Mädchen. Na bitte! Sie war jung und hübsch, und als sie mein Zögern sah, kam sie auf mich zu.

„Suchst du was Bestimmtes?“ fragte sie freundlich. Mir gefiel, daß sie mich duzte. „Ich bin zum ersten Mal hier“, gestand ich. „Aha!“ lächelte sie ein bißchen komplizenhaft.

„Willst du erotische Literatur oder lieber Bilder?“

„Eigentlich lieber Bilder“, gab ich zu.

„Kaufen oder Ausleihen?“

„Kaufen natürlich!“ beteuerte ich und hoffte heimlich, daß mein Geld reichte.

„Komm hierher“, ermunterte sie mich und führte mich an ein Regal mit bunten Heften. „Das hier ist für den Anfang gerade richtig“, meinte sie. Für den Anfang! Das Mädchen war wirklich nett. Ich erinnerte mich an die Querelen, die es gegeben hatte, als dieser Sexshop, der einzige übrigens in der Umgebung, eröffnet werden sollte. Die ganze Stadt war damals empört gewesen. Eine Revolte der Scheinheiligkeit und Prüderie! Diese altmodische spanische Keuschheit. Ich blätterte in den Heften, und das Mädchen ließ mir reichlich Zeit...



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