Cheynet / Sode | Studies in Byzantine Sigillography. Volume 10 | E-Book | sack.de
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E-Book, Englisch, Französisch, Deutsch, Band Volume 10, 286 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 230 mm

Reihe: Studies in Byzantine Sigillography

Cheynet / Sode Studies in Byzantine Sigillography. Volume 10

E-Book, Englisch, Französisch, Deutsch, Band Volume 10, 286 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 230 mm

Reihe: Studies in Byzantine Sigillography

ISBN: 978-3-11-022705-5
Verlag: De Gruyter
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)



Die Sigillographie als eigenständiger Teilbereich der Byzantinistik ist seit einigen Jahren verstärkt in den Blick sowohl der Byzantinistik als auch der Nachbardisziplinen gerückt, weil sie als einzige in großer Menge noch bisher unerschlossenes Material der Wissenschaft zur Verfügung stellt. Die Beiträge der Studies in Byzantine Sigillography befassen sich mit allen Aspekten der byzantinischen Siegelkunde: Vorstellung von Neufunden, Diskussion neuer Methoden, Fragen der politischen und kirchlichen Verwaltung von Byzanz, Prosopographie, historische Geographie, kunsthistorische und ikonographische Probleme.
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Zielgruppe


Academics, Libraries, Institutes

Weitere Infos & Material


1;Contents;6
2;Foreword;8
3;Abbreviations;10
4;First part : Contributions to the Session of Sigillography of the XXIth Congress in London (August 2006);16
4.1;La mise en place des thèmes d’après les sceaux : les stratèges;16
4.2;Victoria - Nike, on Early Byzantine Seals;30
4.3;Der Name Alexios Kontostephanos Komnenos. Identifizierungsvorschläge anhand Sigillographischer Funde;40
4.4;Byzantine Lead Seals from The Village of Melnitsa (District of Elkhovo, Bulgaria), Part II;48
4.5;Sceaux des musées de Kayseri et de Nigde (Cappadoce byzantine);76
4.6;Die byzantinischen Bleisiegel der Sammlung Konstantinos Kalantzis in Agrinion (Griechenland);90
5;Second part : Notes of Sigillography;100
5.1;An unpublished Seal of The Patriarch of Constantinople and New Rome, Stephanos II (925—927);100
5.2;Übernahm der Französische Normanne Hervé (Erbebios Phrangopolos) nach der Katastrophe von Mantzikert das Kommando über die verbliebene Ostarmee?;104
5.3;Un nouveau boullôtèrion découvert en Turquie;112
5.4;Seals published (2002-2006);114
5.5;Catalogue of Auctions (2002-2006);170
6;INDEX OF PROPER NAMES AND TERMS;212
7;INDEX OF ICONOGRAPHY;284


Christos Stavrakos

DIE BYZANTINISCHEN BLEISIEGEL DER SAMMLUNG KONSTANTINOS KALANTZIS IN AGRINION (GRIECHENLAND) (S. 75-76)

Es gibt bislang nur wenige Privatsammlungen in Griechenland, in denen man byzantinische Bleisiegel finden kann, und nur ein kleiner Teil dieser Sammlungen wurde durch wissenschaftliche Publikationen erschlossen und bekannt gemacht. So erwähnte etwa K. Konstantopoulos in der ersten Ausgabe der Sammlung des Numismatischen Museums Athen die Siegelsammlung des in Konstantinopel ansässigen Arztes K. Makrides und publizierte sie mitsamt den anderen Stücken. Aus den letzten Jahren verdanken wir Ioanna Makre die Veröffentlichung zweier weiterer Privatsammlungen, einerseits die von Orphanides-Nikolaïdes, die das Numismatische Museum Athen im Jahr 1925 den aus Smyrna stammenden Flüchtlingen I. Orphanides, S. Chatzisavvas-Nikolaïdes und Tsimlektsoglou abkaufte, und andererseits die von D. Doukas. Darüber hinaus gibt es vereinzelte Editionen auch anderer byzantinischen Bleisiegel aus Privatsammlungen Griechenlands, und im Jahre 2009 erscheint der erste Teil der Sammlung Savvas Kophopoulos.

Konstantinos Kalantzis, Gymnasialleher in Agrinion, erwarb während seiner Studienzeit in Bulgarien eine kleine Münz- und Siegelsammlung. Die byzantinischen Bleisiegel dieser Sammlung, deren Publikation mir Herr Kalantzis freundlicherweise überließ, möchte ich hier vorlegen – ohne dabei zu verbergen, dass Herr Kalantzis stets darum bemüht ist, seine Sammlung durch den Erwerb weiterer Siegel zu vergrößern:

1. Kaiser Justinian I.
527-565.

Durchmesser 19 mm.
Von diesem Typus existieren mehrere Siegel. Es ist allerdings nicht sicher, ob auch nur einzelne davon stempelidentisch sind.
Ed. Zacos-Veglery, Nr. 3a; 3b; Seibt, Bleisiegel, Nr. 6 (mit bibliographischen Angaben der älteren Literatur); neuerdings I. V. Sokolova, Pecati vizantinijskih imperatorov. Katalog kollekci, (Sankt Peterburg, 2007), Nr. 7 (mit bibliographischen Angaben zu weiteren Editionen dieses Typus’), 8-14; DOSeals 6,4.

Auf dem teilweise beschädigten Stück ist der Kopf des Kaisers Justinian zu sehen. Den Helm, das Diadem mit dem Trifolium auf dem Kopf und das gelocktes Haar an der Stirn des Kaisers kann man deutlich erkennen. Die Pendilien bestehen jeweils aus zwei Perlschnüren. Wie die kaiserliche Büste bekleidet war, lässt sich unserem Stück nicht mehr eindeutig entnehmen. Allerdings können wir aufgrund der anderen, ähnlichen Siegeltypen das Paludament erwarten, das mit einer Fibel zusammengehalten war. Die Umschrift, die am linken Teil zur Gänze abgebrochen ist, lautet: ….. // ANVCPP..
Es handelt sich um die für jene Zeit übliche Legende:
[D(ominus) n(oster) Iustini]anus p(er)p[(etuus) Au(gustus)]


Jean-Claude Cheynet, Collège de France, Paris, Frankreich; Claudia Sode, Universität Köln.

Jean-Claude Cheynet, Collège de France, Paris, Frankreich; Claudia Sode, Universität Köln.


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