Chase | Spellbound - Tod eines aufrechten Vampirs | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 1, 260 Seiten

Reihe: Zauberhaftes Cosy Crime

Chase Spellbound - Tod eines aufrechten Vampirs

Mord, Magie und fauler Zauber
1. Auflage 2022
ISBN: 978-3-7517-2360-2
Verlag: beTHRILLED
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Mord, Magie und fauler Zauber

E-Book, Deutsch, Band 1, 260 Seiten

Reihe: Zauberhaftes Cosy Crime

ISBN: 978-3-7517-2360-2
Verlag: beTHRILLED
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Folge 1: Die einzige Magie, an die Emma Hart glaubt, ist Koffein. Eine zufällige Begegnung mit einem selbstmordgefährdeten Engel bringt die junge Anwältin jedoch nach Spellbound - eine Stadt, die übernatürliche Wesen seit Jahrhunderten mit einem Fluch an sich bindet. Zu dumm, dass Emma genau jetzt entdeckt, dass sie eine Hexe ist! Da sie Spellbound erst einmal eh nicht mehr verlassen kann, muss sie als neue Pflichtverteidigerin den Mord an ihrem Vorgänger aufklären, einen kleptomanischen Kobold verteidigen, nebenbei Hexen-Nachhilfeunterricht nehmen und der Aufmerksamkeit eines heißen Vampirs entkommen - und das alles, ohne den Verstand zu verlieren ... oder ihr Leben.

Die Serie: Willkommen in Spellbound - einer Kleinstadt wie jeder anderen. Es gibt Tratsch, heimliche Affären und Verbrechen. Der einzige Unterschied? Hier leben keine Menschen ... Emma Hart landet durch eine Reihe misslicher Umstände in dieser zauberhaften Stadt voller übernatürlicher Wesen. Doch es gibt ein Problem: Wegen eines Fluches können die magischen Bewohner die Stadt nicht mehr verlassen. Nicht der beste Zeitpunkt für Emma, um zu erfahren, dass sie eine Hexe ist! Die Anwältin macht das Beste aus der Situation und übernimmt den Job des Pflichtverteidigers, der kürzlich ermordet wurde. Denn auch in Spellbound gibt es Ganoven und Mörder. Doch Achtung: Nicht jeder Vampir oder Werwolf ist so böse, wie er aussieht - und nicht jede Elfe ist harmlos!

eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung!



Annabel Chase ist Autorin zahlreicher erfolgreicher Cosy-Mystery-Reihen. Sie ist ehemalige Anwältin und hat zwei Kinder sowie einen Hund. Liebend gerne würde sie in einer magischen Stadt wohnen, in der sie mit heißen Engeln und Vampiren flirten kann! Und wo ginge das besser als in Spellbound?
Mehr Infos unter https://annabelchase.com/

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Noch vier Komma sieben Meilen.

Ich sah durch die Windschutzscheibe auf die hoch aufragenden Nadelwälder und die Furcht einflößenden Felsformationen. Wie konnte hier bloß jemand leben? Es waren überhaupt keine Häuser in Sicht, und die einzigen Lebenszeichen stellten überfahrene Tiere dar, also … Okay, tatsächlich null Lebenszeichen. Sogar der Radiosender hatte aufgegeben. Wenigstens war mein Telefon …

Oh, oh.

Das Display zeigte mir immer noch an, dass ich in 4,7 Meilen rechts abbiegen sollte. Sayonara, Signal.

»Dieser Tag wird von Minute zu Minute perfekter.« Ich hatte den Tag schon auf dem falschen Fuß begonnen, als die Batterie meines Weckers heute Morgen den Geist aufgab, nachdem ich mich durch eine weitere schlaflose Nacht gekämpft hatte.

Dann konnte ich dank des hungrigen Sockenmonsters, das offenbar im Wäschetrockner im Keller meines Hauses ansässig war, kein passendes Paar Strümpfe finden. So war ich nun stolze Trägerin einer marineblauen und einer schwarzen Socke.

Das musste reichen, damit die Kundin nichts bemerkte … wahrscheinlich, weil sie zu sehr damit beschäftigt sein würde, mich für mein Zuspätkommen zu schelten. Ohne Telefonsignal konnte ich sie nicht einmal anrufen, um ihr Bescheid zu sagen. Ich hoffte, dass sie nachsichtig mit mir sein würde. Da wir uns zum ersten Mal trafen, hatte ich außer ihrem Namen, ihrer Telefonnummer und ihrer Adresse nicht viele Informationen über sie.

Ich hielt aufmerksam Ausschau nach Schildern für eine Rechtskurve. Irgendein Schild. Schließlich stieß ich auf einen Feldweg.

»Ich vermute, das wird es sein.« Der Weg war nur breit genug für ein Auto. »Hoffen wir mal, dass mir da kein Bus entgegenkommt.«

Die Straße wurde immer holpriger, und ich begann, mir wirklich Sorgen um mein Auto zu machen. Es war ein grüner Volvo, genauer gesagt ein ramponierter grüner Volvo von 1988, den ich nach dem Tod von meiner Großmutter geerbt hatte. Ich wurde von den Eltern meines Vaters aufgezogen, da meine eigenen Eltern ums Leben kamen, als ich noch klein war. Dann starben mein Großvater und vor drei Jahren auch meine Großmutter und ließen mich ganz allein zurück.

»Das kann unmöglich der richtige Weg sein«, stellte ich fest.

Obwohl die Umgebung wunderschön war, gab es keine Anzeichen von Zivilisation. Zu meiner Rechten kam ein schimmernder See in Sicht, mit seinen Felsen und majestätischen Bäumen bot er einen unglaublichen Anblick.

Sah man einmal von dem Kerl ab, der am Rande der Klippe stand – bereit zu springen.

»Tu es nicht«, rief ich, auch wenn er mich nicht hören konnte. Wie falsch war es unter diesen Umständen, zu bemerken, wie unglaublich attraktiv er war?

Ich begann zu hupen. Er sah mich überrascht an. Wahrscheinlich hatte er mit völliger Einsamkeit für seine Selbstmordmission gerechnet. Von einem anderen Fahrzeug gab es keine Spur. Wie hatte er es denn dann geschafft, hierherzukommen? Oder dort hinauf? Diese Klippe war hoch genug, um mir Schweißperlen auf die Stirn zu treiben.

Er wandte seine Aufmerksamkeit wieder dem See zu, straffte die Schultern und war offensichtlich bereit zum Handeln. Ich konnte meinen Blick nicht abwenden, also zog ich die Handbremse, kuppelte aus und riss die Autotür auf. Ich rannte zum Ufer. Ich fuchtelte mit den Armen und hoffte, seine Aufmerksamkeit zu erregen, um ihn davon abzuhalten, einen großen Fehler zu machen.

»Spring nicht«, schrie ich und hastete den Steg entlang, der in die Mitte des Sees führte.

Seine weißen Flügel breiteten sich hinter ihm aus.

Seine

Er stürzte sich von der Klippe und kam direkt auf mich zu. War er wütend, weil ich seine Pläne durchkreuzt hatte? Wollte er mir etwas antun?

Ich erstarrte. Erst dann hörte ich das Motorengeräusch meines Autos, das immer näher kam.

Als ich mich umdrehte, erkannte ich meinen Volvo hinter mir, der die Holzplanken zermalmte, während er auf mich zuraste. Verdammte Handbremse! Es gab nur einen Weg, um nicht zerquetscht zu werden. Ich schloss die Augen, hielt mir die Nase zu und sprang von der Kante des Docks. So oder so war ich dem Tod geweiht.

Ich wartete auf den Moment, in dem ich auf dem Wasser aufschlagen würde, aber nichts passierte. Ich hörte ein lautes Platschen und öffnete die Augen rechtzeitig, um zu sehen, wie mein geliebter Volvo im Sturzflug in den See rauschte. Erst da bemerkte ich die starken Arme um mich herum und die Tatsache, dass ich mich in der Luft befand.

.

Der geflügelte Mann trug mich sicher an den Rand der Klippe, wo er noch vor wenigen Augenblicken gestanden hatte. Wir hielten gerade rechtzeitig an, um zu sehen, wie der See das Heck meines Autos verschluckte.

Ich starrte in das schöne Gesicht des geflügelten Mannes und wusste nicht, was ich sagen sollte.

»Bist du mein Schutzengel?«, erkundigte ich mich. Und wenn ja, wo zum Teufel warst du in den letzten fünfundzwanzig Jahren? Moment, konnte ich vor meinem Schutzengel das Wort »Teufel« benutzen?

»Ganz sicher nicht«, erwiderte er unwirsch. Er ließ mich los, und meine Beine wurden zu Wackelpudding, sodass er mich wieder festhalten musste, damit ich nicht von der Klippe fiel.

»Nun, ich schätze, du stehst in meiner Schuld«, sagte ich, immer noch zitternd.

Fragend sah er mich an. »Wie kommst du denn darauf?«

»Ähm, hallo?« Ich deutete auf das Wasser weit unten. »Du warst kurz davor, alles zu beenden.«

Er zeigte wieder seine Flügel. »Wenn ich dem Ganzen ein Ende setzen wollte, wäre an meiner Stelle ein Sprung aus großer Höhe wohl nicht die logischste Wahl.«

Als ich die Hand ausstreckte, um die Federn zu berühren, schlug er meine Finger weg.

»Die können nicht echt sein«, murmelte ich. »Das ist ein gut gemachter Scherz.«

»Das sagst gerade du. Das ist mein Rückzugsort. Hier stört mich nie jemand.«

»Sollte dein Rückzugsort nicht etwas weiter oben sein?«, fragte ich und deutete in den Himmel.

»Das ist eine Geschichte, die ein anderes Mal erzählt wird«, erwiderte er. »Wie kannst du mich überhaupt sehen?«

»Die Klippe ist nicht so hoch«, gab ich zurück.

Er beäugte mich misstrauisch. »Wusstest du, dass du das Gesicht hast?«

»Na ja, eigentlich habe ich seit meiner Geburt eins … Also, ja?«

Er stöhnte. »Nicht so. Ich rede von Hellsicht. Das zweite Gesicht. Das dritte Auge.« Er stupste die Stelle zwischen meinen Augen an. »Das ist eine besondere menschliche Gabe, die es erlaubt, Übernatürliches und Magisches zu durchschauen. Klingelt da was?«

Ich schüttelte den Kopf. Ihm auf dieser Klippe so nahe zu sein machte mich nervös.

»Wenn du mich einfach am Seeufer absetzen würdest, damit ich mich um mein Auto kümmern kann.« Was machte es schon, dass mein Handy und meine Handtasche auf dem Grund des Sees lagen, genauso wie mein Auto.

Er presste die Lippen zusammen. »Ich fürchte, ich kann das nicht.«

»Klar kannst du. Breite einfach deine Flügel aus, und flieg mich rüber.«

Sein Blick verdunkelte sich. »Nein, das kann ich nicht. Der Steg ist dank deines Monsters auf Rädern zerstört worden, und die Grenze liegt mitten im See. Wenn du näher am Ufer gewesen wärst, hätte ich dir nicht helfen können.« Er tippte mit dem Finger auf sein Kinn. »Ich nehme an, ich könnte dich sanft in die Mitte des Sees fallen lassen, und du schwimmst zum Ufer zurück.« Er betrachtete mich einen Moment lang. »Du hast dir die Nase zugehalten, als du gesprungen bist.«

»Habe ich nicht.«

»Doch, das hast du.«

»Okay, gut. Ich bin nicht die beste Schwimmerin.« Um die Wahrheit zu sagen, ich konnte überhaupt nicht schwimmen und hatte Todesangst. Als ich klein war, hatte ich nicht viele Gelegenheiten, es zu lernen. Meine Großeltern fuhren nicht an den Strand, und wir kannten niemanden, der einen Pool hatte.

»Das stellt durchaus ein Problem dar.«

»Was ist so besonders an dem Steg? Setz mich einfach auf der anderen Seite des Sees ab.« Und mit reichlich Alkohol vergesse ich, dass diese ganze Sache überhaupt passiert ist.

»Ich habe es dir gesagt. Die Grenze liegt in der Mitte des Sees.«

Ich runzelte die Stirn. »Die Grenze wofür?«

»Für die Stadt, in der ich wohne. Spellbound.«

»Deine Stadt heißt Spellbound?« Ich hatte noch nie von einer Stadt mit diesem Namen gehört, schon gar nicht in Pennsylvania.

»Sieh mich nicht so an. Ich habe sie nicht so benannt.« Er hielt einen Finger hoch. »Ich hab’s. Ich bringe dich zur Waldgrenze. Es ist nicht ideal, weil du weiter laufen musst, aber besser als nichts.«

Ich versuchte zu begreifen, was der Kerl da gerade sagte. »Die Waldgrenze?«

»Du weißt schon, was ein Wald ist, oder?«, fragte er und schien dann von etwas auf dem Boden vor mir abgelenkt zu sein. »Ist dir aufgefallen, dass deine Socken nicht zusammenpassen?«

Ich blickte auf meine Füße hinunter. Woher sollte er das wissen? Meine Schuhe verdeckten den größten Teil des nicht zusammenpassenden Stoffs. »Das ist halt Stil.«

»Nein, in keinem Jahrhundert, in dem ich gelebt habe, war das so etwas wie Stil.«

Ich begann zu lachen. »Das muss der ausgefuchsteste Streich sein, den mir je jemand gespielt hat.« Ich klopfte ihm auf die Schulter und suchte nach den unsichtbaren Drähten. »Gute Arbeit, Michael. Im Ernst, du bist ein Profi.«

»Michael?«

»Heißen nicht alle Engel Michael?«

Er streckte seine Hand aus. »Daniel. Freut mich, dich kennenzulernen.«

»Emma.« Ich...


Chase, Annabel
Annabel Chase ist Autorin zahlreicher erfolgreicher Cosy-Mystery-Reihen. Sie ist ehemalige Anwältin und hat zwei Kinder sowie einen Hund. Liebend gerne würde sie in einer magischen Stadt wohnen, in der sie mit heißen Engeln und Vampiren flirten kann! Und wo ginge das besser als in Spellbound?Mehr Infos unter https://annabelchase.com/

Annabel Chase ist Autorin zahlreicher erfolgreicher Cosy-Mystery-Reihen. Sie ist ehemalige Anwältin und hat zwei Kinder sowie einen Hund. Liebend gerne würde sie in einer magischen Stadt wohnen, in der sie mit heißen Engeln und Vampiren flirten kann! Und wo ginge das besser als in Spellbound?



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