E-Book, Deutsch, 205 Seiten
Chakiris Bettgeschichten
1. Auflage 2010
ISBN: 978-3-942441-89-6
Verlag: Himmelstürmer
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)
Von bösen Jungs und kleinen Engeln.
E-Book, Deutsch, 205 Seiten
ISBN: 978-3-942441-89-6
Verlag: Himmelstürmer
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)
Sinnliche Momente mit bösen Jungs und auch mit kleinen Engeln. - Da gibt es die Geschichte von dem Londoner Polizisten, der nicht mehr taufrisch ist, aber doch noch eine neue Liebe findet. - Oder die Geschichte von Perojo, dem Torero. Einem gefeierten Frauenliebling aus Madrid. Traum aller Senoritas. Er muss seinen Geliebten heimlich besuchen, doch der hält so gar nichts vom Stierkampf. - Was passiert, wenn einem eine Datei im Computer verrät, dass der Lebensgefährte heimlich auf spanking steht? Aus? Ende? Trennung? ? Oder versucht man alles, um eine wertvolle Beziehung zu retten? - Kennen Sie Mexico? Nicht? Diese Geschichte zeigt, dass man in Yucatan mehr findet als nur Stand und Meer. Man nennt sie Muxe. Das dritte Geschlecht. Noch nie gehört? Dann, ab in den Urlaub! - Und was passiert, wenn Sie einen Sado-Maso-Kurs besuchen und dort dem Teufel Asmodeus in die Hände fallen? Wer weiß, was der alles mit einem anstellt, denn dem kann man nun wirklich nicht über den Weg trauen. Außer ... man ist ein kleiner Engel!
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Bettgeschichten: Von bösen Jungs und kleinen Engeln;2
1.1;Inhalt;4
1.2;Ich tu's bestimmt nicht wieder;5
1.3;Asmodeus und die Liebe;12
1.4;Auch Engel machen Kissenschlacht;44
1.5;Fetisch und Festplatte;60
1.6;Das dritte Geschlecht;82
1.7;Von Umzügen und anderen Gefälligkeiten;107
1.8;Tango;135
1.9;Der Sand der Arena;140
1.10;Das Haus an den Klippen;153
1.11;Paradise Island;160
1.12;Versprochen ist versprochen;176
1.13;Der neue Stallbursche;185
1.14;Pizza;194
Ich tu's bestimmt nicht wieder
Mr. Armstrong sah streng auf den Schüler, der vor ihm stand. „Weißt du, warum ich dich hierher bestellt habe, David?“ David sah grinsend in das Gesicht von Mr. Armstrong, dem Direktor seines Internats. Es war schon ungewöhnlich, dass ein Schüler, auch wenn er in der Abschlussklasse war, von einem Lehrer nach Hause bestellt wurde. Und das an einem Samstagvormittag. David hatte sich viel Zeit genommen, um sich anzuziehen, zu rasieren - für einen Siebzehnjährigen hatte er einen recht starken Bartwuchs - und hatte sogar von dem sündhaft teueren Eau de Toilette einige Tröpfchen benutzt. Immerhin war Mr. Armstrong einer der attraktivsten Lehrer, dem er jemals gegenübergestanden hatte, in diesem trostlosen Internat in Schottland. Mehr wie ein Hollywoodstar und nicht wie ein Pädagoge. Jeder der älteren Schüler bewunderte ihn. „Es gibt keinen Grund zu grinsen, junger Mann!“, kühlte der Direktor die gute Laune des Jungen ab. „Du bist hier, David, damit nicht das ganze Internat erfährt, was der Grund unseres kleinen Treffens ist. Es wäre für die Disziplin der anderen Schüler nicht gerade vorteilhaft, wenn herauskäme, welches Vergehen du dir hast zu Schulden kommen lassen!“ Au weh! Das klang nicht gerade vielversprechend! David wurde sich schlagartig seiner Schuluniform bewusst. Der knielangen Hose und des ausgeleierten Pullis, der trotzdem viel zu eng saß. Er fühlte sich plötzlich wie ein kleiner Junge. „Nun, hast du mir nichts zu sagen, David?“ Mr. Armstrong streckte seine langen Beine aus. Davids Augen sahen auf die kräftigen, breiten Schultern, die sich unter dem Kaschmirpullover abzeichneten. Die Muskeln an den Oberarmen. Seine Blicke wanderten über den flachen Bauch hinab zu den Falten der Hose, die eine viel versprechende Männlichkeit verbargen. Er fühlte eine heiße Woge durch seine Adern rollen und seine Wangen färbten sich rosig. „Ich wüsste nicht ...“ Was war denn nur los? Mr. Armstrong sah mit hartem Blick seiner fantastisch grünen Augen auf den Jungen. „Nun, David, dann will ich dir mal auf die Sprünge helfen. Erinnerst du dich an die Nacht vom Mittwoch auf den Donnerstag?“ David überlegte kurz. Was war denn das für eine Frage? Mr. Armstrong fügte drohend hinzu: „Erinnerst du dich an deinen nächtlichen Besuch im Musikzimmer?“ Oh, mein Gott, schoss es durch Davids Kopf, er weiß es! Wie kann er das schon wieder wissen! „Ich weiß nicht ... kann sein ... was meinen Sie denn, Mr. Armstrong?“, krächzte David. Er war noch nie ein begnadeter Lügner gewesen. Und vor dem harten Blick seines Direktors wurden seine Knie zunehmend weicher. Mr. Armstrong stand auf und ging zum Schreibtisch. Dort öffnete er die Schublade und entnahm ihr ... einen Rohrstock! Davids Herz begann wie irrsinnig zu schlagen. „Du kannst durch Lügen deine Lage nur verschlimmern, David, ich hoffe das ist dir klar!“ Mr. Armstrong kehrte zurück auf seinen Sessel, behielt den Stock aber in seiner rechten Hand und ließ in einige Male beunruhigend auf die Handfläche der linken Hand tupfen. „Mr. Stevenson, dein Musiklehrer, war sich nicht ganz im Klaren darüber, ob er die Fenster im Musikraum geschlossen hatte. Er ging also spät abends, so um 24 Uhr, noch einmal kontrollieren, ob das geschehen war. Und was glaubst du, hat er dort beobachten können, David?“ David stand da wie ein begossener Pudel. Die Hände brav im Rücken verschränkt, den Blick ziemlich betreten zu Boden gerichtet. Die Art, wie in Mr. Armstrong überführte, machte großen Eindruck auf ihn. Er fühlte, wie seine Erregung stieg. Hoffentlich bemerkte er nichts. „Ich war kurz dort, Mr. Armstrong. Im Musikzimmer, meine ich. Aber ich habe nur nach meinem Notenheft gesucht. Ich schwör's! Es muss mir dort irgendwo aus der Tasche gefallen sein.“ „Du enttäuschst mich, David! Ich hätte dir mehr Mut zugetraut. Warum gestehst du nicht, was du angestellt hast? Glaube mir, ehe du diesen Raum verlässt, wirst du dir wünschen, mich nicht angeschwindelt zu haben!“ David fühlte, wie sein Gesicht scharlachrot wurde und glühte. Er blieb aber stumm. „Mr. Stevenson sah dich dort, gegen 24 Uhr, mit herabgelassener Hose, in Begleitung einer, ohne Zweifel, weiblichen Person. Ihr wart aber beide so in eure ‚Beschäftigung' vertieft, dass keinem von euch aufgefallen ist, wie Mr. Stevenson das Zimmer betrat. Nur dass er, diskret wie er nun mal ist, die Lage sofort als das erkannte, was sie war, und die Tür leise wieder schloss.“ David sah auf den Rohstock in der Hand des Direktors und ihm wurde langsam schlecht. Gerade Mr. Armstrong, für den er doch die größte Verehrung hegte! Es war zum verrückt werden. „Nun, David, hast du mir immer noch nichts zu sagen?“ David schluckte und sagte dann leise: „Es tut mir leid, Mr. Armstrong. Ich weiß, es war ein Fehler!“ „Ein Fehler?“, wütend knallte der Direktor mit dem Rohrstock auf die gepolsterte Armlehne seines Sessels. David fuhr erschreckt zusammen. „Es war eine unverzeihliche Übertretung der Internatsregeln. Das weißt du sehr genau, junger Mann. Es ist nicht auszudenken, welche Folgen es für den Ruf der gesamten Schule hätte, wenn der Vorfall bekannt würde. Was hast du dir bei dieser Schweinerei gedacht, David? Hast du eigentlich mal überlegt, welche Folgen es für die junge Dame haben könnte, die deine Handlungen mit großem Eifer unterstützt zu haben scheint?“ David erkannte, dass der Himmel über ihm zusammenbrach. „Nein, Mr. Armstrong, wir haben wirklich nichts Böses dabei gedacht. Wir ...“ „Ich spreche nicht von den gesellschaftlichen Folgen, die dieses dumme Ding sich aufladen könnte, junger Mann. Habt ihr verhütet, will ich wissen?“ Davids Worte überschlugen sich förmlich, als er beteuerte: „ Ja, ja das haben wir. Natürlich! Ich habe das übernommen.“ „Ja, Sir, heißt es, Junge!“, donnerte Mr. Armstrong. David wiederholte ziemlich kleinlaut: „Natürlich, Verzeihung! Ja, Sir!“ Mr. Armstrong lehnte sich wohlig zurück in seinen Sessel. Er schien die Zerknirschung des Jungen ungeniert zu genießen. Die Hosen des Direktors begannen zu spannen, als das erregte Glied sich darunter abzeichnete. „Selbst dir muss es klar geworden sein, dass dieses Vergehen gegen die Statuten des Internats nicht einfach übersehen werden kann. Also haben wir die Wahl, entweder deinen Vater von der Sache in Kenntnis zu setzen, dich von der Schule zu weisen und die Sache über das Kollegium abzuwickeln. Das würde heißen, dass der Name der betroffenen jungen Dame ans Licht käme, was ich gerne vermeiden möchte. Außerdem wechselst du kurz vor den Abschlussprüfungen die Schule.“ David wurde weiß wie die Wand. „Mein Vater bringt mich um, wenn er das rauskriegt!“, keuchte David entsetzt. „Mein lieber Junge, die zweite Möglichkeit wäre, dass wir von der Klausel 36b des Schulvertrages Gebrauch machen! Du weißt, dass wir eines der letzten Internate in Schottland sind, welches die Züchtigungsklausel von den Eltern unterschreiben lässt. Ich muss hinzufügen, dass nicht wenige Eltern gerade wegen dieser Klausel unser Internat wählen. Wir haben dann die zweifelhafte Ehre, mit Strenge die erzieherischen Mängel der Eltern zu revidieren. Mit anderen Worten, David: Ich kann dir mit diesem Rattanstock hier den Hintern durchstriemen, und zwar so, wie du es noch nicht erlebt hast. Oder ich nehme jetzt dieses Telefon und rufe deinen Vater an.“ David schluckte. „Bitte nicht anrufen, Mr. Armstrong“, kam es ziemlich kläglich heraus. David war den verflixten, breiten Kniehosen ziemlich dankbar, dass sie seine Erregung verbargen. Allein die Vorstellung, von Mr. Armstrong geprügelt zu werden, hatte ihn steinhart werden lassen. Seine Gedanken waren in wilder Aufruhr: Hoffentlich bemerkte er nichts. Das wäre nun wirklich das Letzte, was er noch brauchen könnte. „Gut, dann ist das also geregelt. Ich habe gehofft, dass du diese Lösung wählst, David. Du bist ein guter Schüler und auch sonst zuverlässig. Ich hoffe, du wirst dir die Lehre, die ich dir erteilen werde, zu Herzen nehmen.“ David, der nicht mehr weiß wie die Wand, sondern rot wie eine Tomate war, nickte. „Danke, Mr. Armstrong.“ „Dann wollen wir diese unangenehme Geschichte aus der Welt bringen. Zieh die Hosen aus, David, und auch die Unterhose!“ David erstarrte. „Oh, Gott, nein! Mr. Armstrong, bitte ... Sie meinen doch nicht ...? “ Auch das noch, vor diesem tollen Mann nackt sein, den Hintern ihm zugekehrt und dann ... David fühlte eine unbeschreiblich lustvolle Hitze in seinen unteren Regionen. „Wer sich verantwortungslos wie ein kleines Kind verhält, wird bestraft wie ein kleines Kind. Stell dich nicht an, David! Mit deiner neuen Schamhaftigkeit kannst du mir nicht imponieren. Mir scheint, im Musikzimmer war wenig davon zu finden! Los jetzt, ich habe nicht den ganzen Tag Zeit.“ David begann langsam und mit klammen Fingern, die Hosenknöpfe zu...




