Busch | Verehrt und angespien | Sonstiges | 978-3-8371-7051-1 | www2.sack.de

Sonstiges, Deutsch

Busch

Verehrt und angespien

Texte von Villon, Lenz und Goethe
Erscheinungsjahr 2005
ISBN: 978-3-8371-7051-1
Verlag: Random House Audio

Texte von Villon, Lenz und Goethe

Sonstiges, Deutsch

ISBN: 978-3-8371-7051-1
Verlag: Random House Audio


Ernst Busch interpretiert Texte von Villon, Lenz und Goethe – Ein Hörvergnügen der besonderen Art

Über den Schauspieler Busch schrieb der Kritiker Herbert Jhering 1965: »Mit Ernst Busch ist ein neuer Darstellertyp ins Theater getreten: der radikale Volksschauspieler, radikal im umfassenden Sinne, politisch und künstlerisch. Ernst Busch ist einer der wenigen, die mimische Kunst und wörtliche Aussage miteinander verbinden. Er ist Darsteller, auch wo er rezitiert, und Schauspieler, auch wenn er singt. Nicht wie ein guter Sänger, der Arien gestisch interpretiert, sondern als ein genialer Schauspieler, der an gewissen Punkten der Rolle (oder auf Rezitations-Matineen) den musikalischen Ton zur Verdeutlichung des Wortes braucht.«

Schon Jahre zuvor hatte Brecht die besondere, bis dahin ungekannte geniale Darstellungskunst des Volksschauspielers Ernst Busch nachdrücklich und eindrucksvoll charakterisiert. Seine Liebe zu den Klassikern wird auf diesem Hörbuch dokumentiert. Insbesondere seine Villon-Interpretationen haben Maßstäbe gesetzt. Das Hörbuch stellt die Balladen von Villon in den Mittelpunkt, ergänzt durch Texte von Jakob Michael Reinhold Lenz und Johann Wolfgang Goethe. Ein Hörvergnügen besonderer Art entsteht auch durch die Einbeziehung klassischer Musik von Jean Philipp Rameau, gespielt auf historischen Instrumenten von der Capella Savaria.
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Weitere Infos & Material


Busch, Ernst
Ernst Busch (1900–1980) absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Werkzeugmechaniker und arbeitet in einer Werft, bevor er Anfang der 1920er Jahre Schauspiel- und Gesangsunterricht nahm. 1927 zog er nach Berlin, wo er bald darauf an der Volksbühne und dem Theater der Arbeiter auftrat. Ab 1929 war Busch auch vor der Kamera zu sehen, so übernahm der die Rolle des Moritatensängers in der Verfilmung von Bertolt Brechts »Dreigroschenoper« und sang darin die »Moritat von Mackie Messer«. 1933 floh Busch vor den Nationalsozialisten erst nach Russland, dann nach Belgien, wo er nach dem Einmarsch der deutschen Truppen 1938 verhaftet wurde. 1943 wurde Busch nach einem Fluchtversuch nach Berlin überstellt, wo er wegen ›Vorbereitung zum Hochverrat‹ inhaftiert wurde. Nach dem 2. Weltkrieg feierte Busch mit seinen Interpretationen der Lieder von Hanns Eisler große Erfolge. Anfang der 1960er Jahre zog sich Busch aus gesundheitlichen Gründen von der Bühne zurück.



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