Bulgakowa | SINNFABRIK | FABRIK DER SINNE | Buch | 978-3-943190-18-2 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 352 Seiten, GB

Bulgakowa

SINNFABRIK | FABRIK DER SINNE


1. Auflage 2015
ISBN: 978-3-943190-18-2
Verlag: PotemkinPress

Buch, Deutsch, 352 Seiten, GB

ISBN: 978-3-943190-18-2
Verlag: PotemkinPress


Im Verlauf des letzten Jahrhunderts erfuhr die menschliche Sinnhierarchie gleich mehrere Destabilisierungen: Die technischen Konservierungsmedien Fotografie und Grammophon hatten den Körper gespalten, das Bild von der Stimme abgetrennt. Mit Film, Radio, Tonfilm veränderten sich die überlieferte Ordnung und die Koordination der natürlichen Sinne, und gleichzeitig setzte unter Künstlern und Wissenschaftlern die Diskussion ein, ob die Sinne tatsächlich eine ‚Natürlichkeit‘ besäßen oder sie ein Produkt der Kultur seien.
In vier Kapiteln verfolgt das neue Buch von Oksana Bulgakowa die Neuordnung des fi lmischen Hörens, das Verständnis des filmischen Sehens und die revidierte Bestimmung des Sichtbaren, die Formung des idealen Körpers eines Filmstars und seine Ausstattung mit neuer Motorik im sowjetischen Film der 1930er Jahre. Eisensteins Theoriebildung, die für die Anstrengungen dieser Zeit eine Sprache zu fi nden versucht, analysiert die Vergegenständlichung der Denkfiguren in der freien Assoziationslogik der Montage. Auf dieselbe Weise setzt SINNFABRIK | FABRIK DER SINNE die filmischen Sinn-Welten der 30er Jahre – das mediale Ohr, das Film-Auge, den Leinwand-Körper und das Film-Gehirn – zu einer imaginären Einheit zusammen.

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Zielgruppe


Filmwissenschaftler, Filmtheoretiker, Geisteswissenschaftler, Kunstwissenschaftler, Filmkünster, Künstler


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Bulgakowa, Oksana
Oksana Bulgakowa (Jahrgang 1954) absolvierte die Moskauer Filmhochschule WGIK im Fach Filmwissenschaft/Filmgeschichte. 1977 zog sie infolge Heirat (von Dietmar Hochmuth) in die DDR. Seit ihrer Promotion an der Humboldt-Universität Berlin lehrte sie ebenda, später an der FU, in Leipzig, Wien, Stanford, Berkeley und Köln. Gegenwärtig ist sie Professorin an an der Johann Gutenberg-Universität Mainz und leitet dort den Bereich Filmwissenschaft/Mediendramaturgie. Im Mittelpunkt ihrer Forschung stehen das Schaffen und der theoretische Nachlass Sergej Eisensteins, weitere Schwerpunkte sind die russische und die westeuropäische Avantgarde, u. a. Dsiga Wertow; Körpersprache im Film, frühe Tonexperimente, die visuelle Kultur des Stalinismus, Architektur und Film, Film und Gedächtnis, russische Filmemigranten in Europa und den USA sowie die Stimme, nicht nur im Film. Sie hat zahlreiche Bücher verfasst und herausgegeben, übersetzt (https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=115388214), Filme gemacht, Ausstellungen kuratiert und multimediale Projekte entwickelt. [PotemkinPress.com]



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