Bugla | P.I.D. 2 - Gefährliche Hingabe | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 2, 205 Seiten

Reihe: P.I.D.

Bugla P.I.D. 2 - Gefährliche Hingabe


1. Auflage 2015
ISBN: 978-3-7337-8163-7
Verlag: HarperCollins
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 2, 205 Seiten

Reihe: P.I.D.

ISBN: 978-3-7337-8163-7
Verlag: HarperCollins
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



An der Seite von Juliette könnte Nate Cooper den Himmel auf Erden erleben - und dabei fast vergessen, dass sie unter Mordverdacht steht und eine kaltblütige Killerin ihr Leben zu zerstören droht. Für den ehemaligen Elite-Soldaten und die P.I.D. zählt jetzt nur noch eins: das perfide Spiel der Frau zu durchschauen, bevor es zu spät ist. Als maßloses Verlangen nach Rache auf grenzenlose Begierde trifft, geht es für Nate und Juliette nicht länger nur um eine gemeinsame Zukunft - sondern um Leben und Tod ...
Coopers Geschichte geht weiter: Der zweite Teil der P.I.D.-Serie von Andrea Bugla.
P.I.D. 1 - Im Visier der Vergangenheit
P.I.D. 2 - Gefährliche Hingabe

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1. KAPITEL

Juliette lag auf den kühlen Laken und genoss die Nähe zu Nate. Er hatte sie irgendwann einfach hochgehoben und in sein Schlafzimmer gebracht. Noch immer konnte sie nicht glauben, dass dieses riesige Penthouse ihm gehörte. Okay, er hatte es nur gemietet, wie er sie zwischen unzähligen Küssen aufgeklärt hatte, aber selbst die Miete musste enorm sein. Kaum zu glauben, dass sie in dem Bett dieses absolut heißen und charmanten Mannes lag und sich über seine Immobilien Gedanken machte.

Nate lag neben ihr, hielt sie im Arm und strich gedankenverloren über ihren Rücken. Dass er erregt war, daran bestand absolut kein Zweifel. Schon auf der Dachterrasse hatte seine Erektion ihr ein regelrechtes Loch in den Bauch gebrannt. Sie hatten sich geküsst und sich gestreichelt. Er hatte ihr schöne Dinge ins Ohr geflüstert und sie ihn geneckt. Doch weiter waren sie nicht gegangen. Nate wollte nichts überstürzen, und außerdem hatte er es für unpassend empfunden, weiterzugehen. Natürlich hatte er Recht. Heute war Hayes gestorben und erst vor wenigen Tagen ihr Bruder. Und doch konnte sie nur daran denken, dass Nate sie in jeder erdenklichen Stellung und in jedem Raum nahm, befriedigte, liebte.

Oh, er war so viel besser als sie.

„Ich werde morgen mit Derek und den anderen reden. Sie sollen sich darum kümmern, dass wir Donovan finden“, brach Nate schließlich sein Schweigen.

Juliette setzte sich auf und sah ihn verblüfft an. „Wenn du wir sagst?“

Nate atmete resigniert aus. „Ja, dann meine ich auch dich. Es gefällt mir nicht, dennoch kann ich deinen Wunsch durchaus verstehen.“ Juliette streckte die Hand aus und strich die Falten zwischen seinen Augen glatt.

„Ich werde auf mich aufpassen. Außerdem habe ich doch ein paar tolle, starke Männer bei mir, die auf mich achtgeben.“ Nate wirbelte zusammen mit Juliette herum und drückte sie auf die Matratze. Seine Augen funkelten gefährlich. „Also, stark mögen sie ja sein. Aber ich bin der einzige Mann in der Runde, der zusätzlich auch noch toll ist!“

Juliette zupfte an der Strähne, die Nate ins Gesicht fiel. Sie musste sich das Grinsen verkneifen. Was ihr gerade auf der Zunge lag, würde ihn sicher entweder in die Flucht schlagen oder seine guten Vorsätze ebenso schnell vor die Tür setzen, wie er zuvor seine Freunde.

„Da stimme ich dir zu“, sagte sie deshalb nur und hob sich den Rest für ein anderes Mal auf.

Sie zog Nate näher und küsste ihn zärtlich. Zu gerne hätte sie ihn getriezt und heiß gemacht, ihn vergessen lassen, dass er im Moment mehr Anstand an den Tag legte als sie. Schnell kroch sie unter ihm hervor, flüchtete aus dem Bett und lief Richtung Bad, ehe sie doch noch schwach wurde. Ihn endlich auf diese Weise bei sich zu haben und nicht ständig darüber nachgrübeln zu müssen, ob es richtig oder falsch war, fühlte sich gut an.

In der Tür blieb sie stehen und suchte nach dem Lichtschalter. Als sich der Raum erhellte, konnte sie das gekeuchte „Oh, mein Gott“ nicht unterdrücken.

Coop beobachtete genüsslich Juliettes reizvollen Gang und überlegte, ob sie ihn mit ihrem Hüftschwung provozieren wollte. Wenn ja, dann machte sie das verdammt gut. Alles in ihm wollte ihr nach, nur um sie umgehend zurück ins Bett zu holen. Eigentlich besaß er ja Nerven aus Stahl, doch hier und jetzt war davon nicht mehr viel übrig. Da sie alles geklärt hatten und sich nun nicht mehr von den Umständen abhalten lassen wollten, war die Erregung, die sie in ihm auslöste, nicht mehr so leicht unter Kontrolle zu halten. Liebend gerne würde er sie sich schnappen, in die Laken werfen und sich tief in ihr vergraben. Was sie nicht alles zusammen anstellen könnten, ohne sich auch nur einen Meter von hier fortzubewegen. Doch es wäre nicht richtig. Nicht heute.

Weder er noch das Team hatte sich mit Ruhm bekleckert. Im Gegenteil. Der Tag war ein Desaster gewesen. Wie die bescheuertsten Anfänger hatten sie sich angestellt. Vorschriften und Vorsichtsmaßnahmen waren ignoriert oder vergessen worden. Erst von Frog, der unbewaffnet mit Juliette hinausgegangen war und sich hatte in die Enge treiben lassen. Dann von ihnen selbst, die den beiden gefolgt waren, ohne darauf zu achten, dass Hayes unbewacht zurückblieb. Unprofessionelles Verhalten war generell nicht zu entschuldigen. Doch heute hatte es Menschenleben gekostet.

Seine Gedankengänge nahmen ein jähes Ende, als Juliette einen schrillen Schrei ausstieß. Sofort war er auf den Beinen und bei ihr. Er konnte sich nicht vorstellen, was sie so erschreckt hatte. Nichts in diesem Raum barg eine Gefahr, und eine Bedrohung vor dem Fenster schloss er auch aus – sie waren hier im dreiundzwanzigsten Stockwerk. Dessen ungeachtet erwachte in Coop ein derart starker Beschützerinstinkt, dass ihm davon geradezu schwindelig wurde.

Er sah über Juliettes Schulter, konnte aber erwartungsgemäß nichts Ungewöhnliches entdecken. „Was ist passiert?“

Juliette fluchte leise. „Hier kriegst du mich nie wieder raus!“, japste sie dann und nahm die Besichtigung in Angriff. Während er nur entgeistert den Kopf schütteln konnte, wanderte sie, unzählige Ah's und Oh's von sich gebend, durch den Raum. Mit einem „Ach, du heilige Scheiße“ krönte sie dann ihre Bewunderungsbekundungen, als sie bei der Wanne ankam. Auch wenn Coop ihre Begeisterung nicht ganz verstand, wenn es um den Rest des Badezimmers ging, stimmte er ihr bei diesem Teil des Raumes zu. Auch ihm war der Atem weggeblieben, als er zum ersten Mal an der riesigen Glasfront gestanden hatte, die sich hinter der Wanne erstreckte. Man hatte einen unglaublichen Ausblick auf die Bucht und alles, was dahinter lag.

„Darf ich … ich meine, hättest du was dagegen, wenn ich …“

Große grüne Augen blickten ihm erwartungsvoll entgegen. Schmunzelnd lehnte er sich gegen den Türrahmen.

„Liebste Juliette, wie würde es dir gefallen, wenn du ein Bad nehmen dürftest?“ Wie ein Kleinkind sprang sie auf und ab und klatschte begeistert in die Hände. Würden seine Gefühle zu ihr ihn nicht bereits völlig ausfüllen, hätte es ihn spätestens bei diesem Anblick erwischt. Sie war so wunderschön.

Es dauerte keine zehn Minuten, bis Juliette sich gemächlich zurücklehnte und das warme Wasser genoss, das in die Wanne strömte. Coop hatte seinen Platz nur kurz verlassen, um ein paar seiner Klamotten herauszulegen, die sie später anziehen konnte. Er musste seine Willensstärke ja nicht noch zusätzlich auf die Probe stellen. Aber auch die Vorstellung, dass sie seine Kleidung tragen und von seinem Geruch eingehüllt werden würde, ließ ihn innerlich wie einen Teenager jubeln. Morgen mussten sie dringend einkaufen gehen. Coop schmunzelte. Bisher hatte er Shoppen immer als eine der Strafen des neunten Kreises der Hölle angesehen, doch auf eine Shoppingtour mit Juliette freute er sich.

Selbstvergessen beobachtete er die schöne junge Frau, die sich im Wasser aalte und den Schaum von einer Seite zur anderen schob. Verschmitzt blitzte die Spitze ihrer Brust aus der Seifenwolke hervor, entzückte und lockte ihn. Es war unmöglich, nicht hinzusehen. Der zimtfarbene Gipfel hob sich viel zu auffällig von dem Weiß ab. Wieder machte sich seine Phantasie selbständig und ließ nicht nur sein Verlangen kontinuierlich wachsen.

„Ich glaube, die Tür bleibt auch ohne dich stehen. Komm lieber her und wasch mir den Rücken“, forderte Juliette ihn auf, wobei ihre rauchige Stimme ihm direkt in seine ohnehin schon gereizten Lenden fuhr.

„Ich weiß nicht, ob …“ Coops Stimme versagte und er räusperte sich.

„Bitte, ich komme doch nicht bis dahin – und ich wünsche mir nichts sehnlicher als einen sauberen Rücken. Tja, wenn du es nicht tust, wird er eben ungewaschen bleiben müssen.“ Sie ließ ihre Arme nach hinten auf den Wannenrand sinken, was ihre Brüste nun ein ganzes Stück aus dem Schaumberg hob, und stöhnte übertrieben betrübt.

Himmel, kaum gibt man ihr sein Herz, wird man direkt ausgebeutet, dachte Coop, unterdrückte ein Lachen und trat langsam näher. „Du armes, kleines Ding. Das können wir natürlich nicht zulassen. Rück mal etwas nach vorne.“

Juliette lachte verhalten, kam aber seiner Bitte nach und setzte sich auf. Zu schade, dass dabei ihre Brüste wieder im Schaum verschwanden.

Die ganze Zeit, während er sie betrachtete und nun berührte, ihr gemächlich über Nacken und Schultern strich, lobte und verfluchte er sich gleichzeitig für seine Standhaftigkeit. Er wollte sie – und das eher früher als später. Doch an einem Tag wie heute sollten sie sich einfach nicht ihrer Leidenschaft hingeben. Selbst wenn es half, sich lebendig zu fühlen, war es nicht richtig.

Sein Daumen strich über die Unebenheit, die ihren sonst makellosen Rücken verunzierte. Bereits im Motel, als er sie gewaschen und umgezogen hatte, war ihm diese Narbe aufgefallen.

„Was ist da passiert?“, fragte er und bereute es sofort. Juliette versteifte sich und entzog sich seiner Berührung.

„Das Wasser wird langsam kalt. Würdest du bitte …“

Das Wasser wurde keineswegs kalt. Doch er würde sie nicht in eine noch unangenehmere Lage bringen, indem er ihr das sagte oder sie zu einer Antwort drängte.

Er küsste sie sanft auf den Scheitel und verließ schweigend das Bad. Wenig später schlüpfte er, nur noch mit einem Slip bekleidet, unter die Bettdecke. Auf eine Jogginghose oder Shorts verzichtete er diesmal. Schon seltsam, wie schnell man sich an etwas gewöhnte, was einem sonst nur unbequem und unnötig erschienen war. Bis vor wenigen...



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