Buch, Deutsch, 314 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 209 mm, Gewicht: 462 g
Subjektivierung, Kompetenzerwerb und Lernen in der digitalen Plattformarbeit
Buch, Deutsch, 314 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 209 mm, Gewicht: 462 g
ISBN: 978-3-8474-3131-2
Verlag: Budrich
Crowdwork ist eine junge Arbeitsform, bei der einzelne Arbeitstätigkeiten über Online-Plattformen an externe Arbeitskräfte vergeben werden. Der Band präsentiert Erkenntnisse aus einem breit angelegten Forschungsprojekt, in dem arbeitssoziologische, berufs- und wirtschaftspädagogische Perspektiven auf das Tätigsein, auf Lernpraktiken von Crowdworker*innen und auf die individuelle Bedeutung plattformbasierter Arbeit eingenommen werden. Die Beiträge setzen sich mit Aspekten wie Subjektivierung, Wissensgenerierung, Kompetenzentwicklung, Beruflichkeit und Lernen in der plattformbasierten Arbeit auseinander.
Zielgruppe
Erziehungswissenschaft, Soziologie
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Sozialwissenschaften Soziologie | Soziale Arbeit Spezielle Soziologie Wirtschaftssoziologie, Arbeitssoziologie, Organisationssoziologie
- Sozialwissenschaften Pädagogik Teildisziplinen der Pädagogik Erwachsenenbildung, lebenslanges Lernen
- Sozialwissenschaften Pädagogik Schulen, Schulleitung Universitäten, Hochschulen
- Sozialwissenschaften Pädagogik Pädagogik Bildungssystem Bildungspolitik, Bildungsreform
- Sozialwissenschaften Pädagogik Berufliche Bildung Wirtschaftspädagogik, Berufspädagogik
Weitere Infos & Material
Einleitung (Karin Büchter, Tobias Schlömer, Frank Kleemann, Martin Krzywdzinski, Marcus Eckelt & Jiayin Li-Gottwald)
1 Forschungskontext und Forschungsprozess zu Beruflichkeit, Subjektivierung und Lernen im Crowdwork
Lernen, Kompetenzen und Beruflichkeit in der digitalen Transformation – Fluchtpunkte der Berufs- und Wirtschaftspädagogik und der Arbeitssoziologie für die exemplarische Analyse von Crowdwork und Crowdworker:innen (Karin Büchter, Tobias Schlömer, Frank Kleemann & Martin Krzywdzinski)
Das Projekt CKoBeLeP: Überblick über den Forschungsprozess und Reflexion methodologischer Aspekte (Annika Becker & Marcus Eckelt)
2 Empirische Einzelstudien zu Lernpraktiken, Wissen und Kompetenzen in Crowdwork
Individuelle Nutzungsweisen der Lernhaltigkeit von Crowdwork (Annika Becker & Frank Kleemann)
Lernförderlichkeit in Crowdwork – Lernen und Arbeiten „produktiv“ verbunden (Patrick Stobbe & Inga Külpmann)
Crowdwork-Plattformen: Kaum Kompetenzentwicklung, aber wachsender Bedarf an umfassend kompetenten Freelancern (Dario Azzellini)
Reputationssysteme und lernförderliche Arbeitsgestaltung in Crowdwork (Martin Krzywdzinski)
Unsicherheit und Lernen im Prozess digitalisierter Arbeit am Beispiel Crowdwork (Karen Schwien)
Gemeinschaft oder Netzwerk? Communities of Practice und situiertes Lernen im Crowdwork (Leonard Ecker)
Ökonomische Kompetenz in Crowdwork. Grundvorstellungen von Markt als innovativer wirtschaftsdidaktischer Forschungsansatz (Tim Neu)
3 Weiterführende Perspektiven zur digitalen Transformation von Beruf und Arbeit
Berufliche Sozialisationstheorie und -forschung – überholt? Zum Verhältnis von Sozialisation und Subjektivierung im Kontext von Arbeit und Beruflichkeit (Karin Büchter)
Jenseits von Beruflichkeit und Professionalität: Crowdworking als individualisiertes Beschäftigungsmodell (Hans J. Pongratz)
Digitale Innovationsplattformen und deren Impulse für die Personalentwicklung in Unternehmen (Tobias Schlömer & Jennifer Liehr)
Navigating Research on Digital Platform Work Through an Intercultural Lens (Jiayin Li-Gottwald)
Digitale Praktiken Auszubildender (Marcus Eckelt)




