Bücher / Celan | Fadensonnen | Buch | 978-3-518-40413-3 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 396 Seiten, Format (B × H): 198 mm x 268 mm, Gewicht: 1273 g

Bücher / Celan

Fadensonnen

Teilbd. 1: Text / Teilbd. 2: Apparat
1. Auflage 1991
ISBN: 978-3-518-40413-3
Verlag: Suhrkamp Verlag AG

Teilbd. 1: Text / Teilbd. 2: Apparat

Buch, Deutsch, 396 Seiten, Format (B × H): 198 mm x 268 mm, Gewicht: 1273 g

ISBN: 978-3-518-40413-3
Verlag: Suhrkamp Verlag AG


Die in fünf Zyklen angeordneten 105 Gedichte des Bandes wurden zwischen September 1965 und Juni 1967 niedergeschrieben. Erschienen ist der Titel 1968 im Suhrkamp Verlag in Frankfurt am Main. Die Entstehung ist in den Materialien des Pariser Nachlasses dokumentiert, so wie der Autor selbst sie zusammengestellt hat. Ihre Präsentation ist die Hauptaufgabe des vorliegenden Bandes. Kurz nach Atemwende erschienen, markiert der Band eine entscheidende Etappe hin zum Spätwerk. Die Rezeption erwies sich zunächst als stockend und wenig verständnisvoll. Celan selbst beurteilte das Werk als »etwas Randgängerisches« und erklärte gegenüber Nelly Sachs, dass es ihm »unendlich schwer« gefallen sei, es aus der Hand zu geben.

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Band 1: Text – Band 2: Apparat


Celan, Paul
Paul Celan wurde am 23. November 1920 als Paul Antschel als einziger Sohn deutschsprachiger, jüdischer Eltern im damals rumänischen Czernowitz geboren. Nach dem Abitur 1938 begann er ein Medizinstudium in Tours/Frankreich, kehrte jedoch ein Jahr später nach Rumänien, zurück, um dort Romanistik zu studieren. 1942 wurden Celans Eltern deportiert. Im Herbst desselben Jahres starb sein Vater in einem Lager an Typhus, seine Mutter wurde erschossen. Von 1942 bis 1944 musste Celan in verschiedenen rumänischen Arbeitslagern Zwangsarbeit leisten. Von 1945 bis 1947 arbeitete er als Lektor und Übersetzer in Bukarest, erste Gedichte wurden publiziert. Im Juli 1948 zog er nach Paris, wo er bis zu seinem Tod lebte. Im selben Jahr begegnete Celan Ingeborg Bachmann. Dass Ingeborg Bachmann und Paul Celan Ende der vierziger Jahre und Anfang der fünfziger Jahre ein Liebesverhältnis verband, das im Oktober 1957 bis Mai 1958 wieder aufgenommen wurde, wird durch den posthum veröffentlichten Briefwechsel Herzzeit zwischen den beiden bestätigt. Im November 1951 lernte Celan in Paris die Künstlerin Gisèle de Lestrange kennen, die er ein Jahr später heiratete. 1955 kam ihr gemeinsamer Sohn Eric zur Welt. Im Frühjahr 1970 nahm sich Celan in der Seine das Leben.

Paul Celan wurde am 23. November 1920 als Paul Antschel als einziger Sohn deutschsprachiger, jüdischer Eltern im damals rumänischen Czernowitz geboren. Nach dem Abitur 1938 begann er ein Medizinstudium in Tours/Frankreich, kehrte jedoch ein Jahr später nach Rumänien, zurück, um dort Romanistik zu studieren. 1942 wurden Celans Eltern deportiert. Im Herbst desselben Jahres starb sein Vater in einem Lager an Typhus, seine Mutter wurde erschossen. Von 1942 bis 1944 musste Celan in verschiedenen rumänischen Arbeitslagern Zwangsarbeit leisten. Von 1945 bis 1947 arbeitete er als Lektor und Übersetzer in Bukarest, erste Gedichte wurden publiziert. Im Juli 1948 zog er nach Paris, wo er bis zu seinem Tod lebte. Im selben Jahr begegnete Celan Ingeborg Bachmann. Dass Ingeborg Bachmann und Paul Celan Ende der vierziger Jahre und Anfang der fünfziger Jahre ein Liebesverhältnis verband, das im Oktober 1957 bis Mai 1958 wieder aufgenommen wurde, wird durch den posthum veröffentlichten Briefwechsel zwischen den beiden bestätigt. Im November 1951 lernte Celan in Paris die Künstlerin Gisèle de Lestrange kennen, die er ein Jahr später heiratete. 1955 kam ihr gemeinsamer Sohn Eric zur Welt. Im Frühjahr 1970 nahm sich Celan in der Seine das Leben.



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