Brettl | Sichtbar – Machen | Buch | 978-3-99016-247-7 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 243 Seiten, Format (B × H): 213 mm x 302 mm, Gewicht: 1165 g

Brettl

Sichtbar – Machen

Erinnerungslandschaft – Orte und Zeichen des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus im Burgenland
Erste Auflage
ISBN: 978-3-99016-247-7
Verlag: edition lex liszt 12

Erinnerungslandschaft – Orte und Zeichen des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus im Burgenland

Buch, Deutsch, 243 Seiten, Format (B × H): 213 mm x 302 mm, Gewicht: 1165 g

ISBN: 978-3-99016-247-7
Verlag: edition lex liszt 12


Rund 200 Erinnerungszeichen zu Verfolgung und Widerstand im Nationalsozialismus und zur Befreiung von der NS-Diktatur finden sich im Burgenland. Das Buch will die Vielfalt der Zeichen, Gedenktafeln, Grabstellen, Gedenksteine, Denkmäler, Kunstwerke etc. dokumentieren und die Schicksale der Opfer aufzeigen, um diese zu würdigen und die Erinnerung an sie wachzuhalten. Ebenso analysiert der Autor die Entwicklung der Erinnerungs- und Gedenkkultur im Burgenland und rekonstruiert deren vielfältigen gesellschaftlichen und politischen Wandel. Die sogenannte Opfertheorie prägte bis in die 1980er Jahre das Selbstverständnis und die Selbstdarstellung des offiziellen Österreich und des Burgenlandes. Erst ab den 1990er Jahren kam es zunehmend zu einem Wandel in der Erinnerungskultur. Eine neue Sensibilität gegenüber „Verdrängung“, „Vergessen“ und Ausblenden von bestimmten negativ behafteten historischen Geschehen machte sich langsam bemerkbar.
In dem reich bebilderten Buch erfahren die Leserinnen und Leser, welche Opfergruppen die Erinnerungslandschaft dominieren und wo noch Leerstellen im Burgenland vorhanden sind. Den politischen Verantwortlichen wird durch die Publikation auch eine Hilfestellung und ein besserer Zugang zur ihrer regionalen Geschichts- und Gedenkkultur ermöglicht.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Brettl, Herbert
Herbert Brettl lebt in Halbturn im Burgenland. Studium der Geschichte und Geografie an der Universität Wien. Lehrbeauftragter an der PH Burgenland. Netzwerkkoordinator von erinnern.at, Burgenland. Projektleiter der „Initiative Erinnern Frauenkirchen“. Herausgeber der Buchreihe „Burgenländische Lebensgeschichten“. Kurator einer Reihe von zeithistorischen Ausstellungen. Betreiber des „Burgenland History Blogs“. Zahlreiche wissenschaftliche Beiträge und Bücher zur burgenländisch-westungarischen Zeitgeschichte.
Auswahl: Die jüdische Gemeinde von Frauenkirchen (2003/2016), Nationalsozialismus im Burgenland. Opfer. Täter. Gegner (2012), Das Kriegsgefangenen- und Internierungslager Boldogasszony/Frauenkirchen (2014), „Einfach weg!“ Verschwundene Romasiedlungen im Burgenland (2020, mit Gerhard Baumgartner).
Auszeichnungen, u. a.: Fred-Sinowatz-Wissenschaftspreis des Landes Burgenland (2004/2012) und Förderpreis der Burgenland-Stiftung Theodor Kery (2010).



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