E-Book, Deutsch, 505 Seiten
Breitner / Hoppe E-Learning
1. Auflage 2006
ISBN: 978-3-7908-1655-6
Verlag: Physica-Verlag HD
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Einsatzkonzepte und Geschäftsmodelle
E-Book, Deutsch, 505 Seiten
ISBN: 978-3-7908-1655-6
Verlag: Physica-Verlag HD
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Der vorliegende Band ist dem Lernen und Lehren auf der Basis moderner Informations- und Kommunikationstechnologien gewidmet. Das Buch fasst die wichtigsten Ansätze zur Einführung, Umsetzung und Evaluation von E-Learning zusammen. Es geht zum einen um die Frage nach sinnvollen Konzepten für den Einsatz von Electronic- und Mobile-Learning. Die Beiträge behandeln Fragen der Auswahl, Einführung und Ausgestaltung von E-Learning-Systemen. Dabei werden pädagogische, technische und wirtschaftliche Aspekte im Zusammenhang gesehen. Zum anderen sind erfolgreiche Geschäftsmodelle in der öffentlichen und privaten Fort- und Weiterbildung immer wichtiger. Dabei geht es genauso um die Frage des geeigneten Business-Plans wie um das Qualitätsmanagement und die Sicherstellung der langfristigen Nachhaltigkeit und Effizienz von E-Learning-Anwendungen. Neben wissenschaftlichen Beiträgen zeigen zahlreiche Beiträge von Praktikern beispielhaft mögliche Umsetzungsstrategien.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Vorwort der Herausgeber;7
2;Inhaltsverzeichnis;8
3;E-Learning-Referenzmodelle oder: Doch ein Kochrezept für die Online-Akademie;12
3.1;1 Einführung;12
3.2;2 Geschäftsmodelle und Referenzmodelle: Who is who?;13
3.3;3 Geschäftsmodellentwicklung für eine Online-Akademie;16
3.4;4 Referenzmodell für die Planung einer Online-Akademie;17
3.5;5 Gütekriterien von Referenzmodellen;24
3.6;6 Ausblick: Referenzmodelle für Controlling, Produktentwicklung, Kompetenz- und Veranstaltungsmanagement;26
3.7;Literaturverzeichnis;27
4;Die Einführung von eLearning managen – Eine aktuelle Aufgabe des Innovationsmanagements von Bildungsträgern;28
4.1;Betriebswirtschaftliche Aspekte des Managements von eLearning;29
4.2;Veränderungen am Produkt Bildung;31
4.3;Human Resources Management;32
4.4;Das Mittel Produktmanagement;34
4.5;Fazit;36
4.6;Ausblick;36
4.7;Literaturverzeichnis;37
5;Einsatzkonzept und Geschäftsmodell für das E-Learning der Verbände. Wie Bildungsdienstleister ihre E-Learning-Angebote zugleich attraktiv und wirtschaftlich gestalten können.;38
5.1;Herausforderung E-Learning-Geschäftsmodelle für KMU;39
5.2;Communities als integrierendes Leistungsangebot im Verbändemodell;41
5.3;Der Business Case „Community”;45
5.4;Fazit;46
5.5;Literaturverzeichnis;47
6;Einsatzkonzepte für E-Learning zur Integration in nachhaltige Supportstrukturen;48
6.1;Supportstrukturen für E-Learning in Deutschland;48
6.2;Supportstrukturen aus internationaler Sicht;50
6.3;Flexible Learning an der Bankakademie e. V.;58
6.4;Fazit;61
6.5;Literaturverzeichnis;61
7;Interdisziplinärer Erfahrungsbericht zum Lehren und Lernen mit dLectures;64
7.1;1 Einleitung;64
7.2;2 Lernen und Lehren mit dLectures;66
7.3;3 Technische Aspekte;70
7.4;4 Kostenaspekte von dLectures;74
7.5;5 Resümee;81
7.6;Literaturverzeichnis;82
8;E-Learning Geschäftsmodelle für Corporate Management Education;84
8.1;1 Manager lernen anders!;84
8.2;2 Untersuchungsdesign;85
8.3;3 Fünf Thesen zum Lernverhalten von Managern – und erste Untersuchungsergebnisse;86
8.4;4 Resümee und Ausblick;90
8.5;Literaturverzeichnis;91
9;Beiträge des Balanced-Scorecard-Ansatzes zur strategischen Verankerung von E- Learning im Unternehmen;92
9.1;1 Ausgangslage in Unternehmen;92
9.2;2 Idee und Konzept der Balanced Scorecard;95
9.3;3 BSC für Personalentwicklung und E-Learning;98
9.4;4 Die Entwicklung und Einführung der BSC;99
9.5;5 Fiktives Fallbeispiel zum BSC-Ansatz;100
9.6;6 Nutzen des BSC-Ansatzes;107
9.7;7 Fazit und Herausforderungen;108
9.8;Literaturverzeichnis;109
10;Finanzwirtschaftliche Bewertung von Geschäftsmodellen im E- Learning: Konzeption, Methoden und Perspektiven;112
10.1;1 Konzeption;112
10.2;2 Methoden;116
10.3;3 Perspektiven;125
10.4;Literaturverzeichnis;126
11;Nachhaltige Finanzierung von privatwirtschaftlichen E- Learning Leistungen an Universitäten;128
11.1;1 Einleitung;128
11.2;2 Nachhaltigkeitskorrelationen;129
11.3;3 Faktoren des Evaluationswerkzeugs;132
11.4;4 Integration in die Universitätsstruktur;134
11.5;5 Alternative Finanzierungen;136
11.6;6 Fazit;137
11.7;Literaturverzeichnis;138
12;Vermittlung von „Cultural Studies“ als Blended Learning;140
12.1;1 Einführung;140
12.2;2 Neues Lernsystem – neue Herausforderungen für Lernmaterialersteller;141
12.3;3 Zielgruppen interkultureller E-Learning-Module;146
12.4;4 Zielkulturspezifik interkultureller E-Learning-Module;147
12.5;5 Informations- und Lernräume – Web-Portal und - Lernplattform;149
12.6;Literaturverzeichnis;152
13;Plattformübergreifende Architekturen in föderativen E- Learning- Umgebungen;154
13.1;1 Evolution des E-Learning: Von der Technik und Didaktik zur Wirtschaftlichkeit;154
13.2;2 Das Projekt VORMS: Ein Fachgebiet, vier Lernumgebungen;157
13.3;3 Ausblick: Lerner-zentrierte E-Learning-Architekturen;161
13.4;4 Zusammenfassung;162
13.5;Literaturverzeichnis;163
14;Geschäftsmodelle für die IWF-Online-Mediathek;164
14.1;1 Einleitung;164
14.2;2 Technische Umsetzung: Vom Zelluloid zur Bit-Kette;165
14.3;3 Anpassung der Geschäftsmodelle;167
14.4;4 Die IWF-Online-Mediathek im Verbund;170
14.5;5 Schlussbetrachtung und Ausblick;171
14.6;Literaturverzeichnis;171
15;Ein Entscheidungsmodell zur Auswahl von Qualitätsansätzen im E- Learning;172
15.1;Einleitung;172
15.2;Der Entscheidungszyklus des Qualitätsmanagements;172
15.3;Anwendungsbeispiel: Nutzung des European Quality Observatory;176
15.4;Fazit;178
15.5;Literaturverzeichnis;179
16;Partizipative Qualitätsentwicklung im E-Learning: Möglichkeiten einer neuen Lernerorientierung;182
16.1;1 Der Schlüsselfaktor für E-Learning-Service-Provider: Qualität;182
16.2;2 Qualität im E-Learning - Eine Ko-Produktion?!;183
16.3;3 Das partizipative Qualitätsmodell (PQM) für E-Learning- Services;184
16.4;4 Möglichkeiten der Partizipation von Lernenden an der Entwicklung von E- Learning- Services;185
16.5;5 Ausblick;188
16.6;Literaturverzeichnis;188
17;A Glimpse at Business Models and Evaluation Approaches for E- Learning;190
17.1;1 History and Introduction;191
17.2;2 Business Models;192
17.3;3 Evaluation and Optimization;198
17.4;4 Evaluation and Optimization Process Model;201
17.5;5 Conclusions and Outlook;203
17.6;References;203
18;E-Learning Geschäftsmodelle: Framework der Strategischen Planung;206
18.1;1 Ausgangspunkt und Problemstellung;206
18.2;2 Bestehende Geschäftsmodellkonzepte;207
18.3;3 Entwicklung eines Framework für E-Learning Geschäftsmodelle;214
18.4;4 Übersicht und Zusammenfassung;218
18.5;Literaturverzeichnis;218
19;The Higher Value Chain of eLearning;222
19.1;1 The eLearning Life Cycle;222
19.2;2 eLearning as a Value-Adding Process;224
19.3;3 Business Models for the eLearning Life Cycle;226
19.4;4 Discussion;228
19.5;References;228
20;Geschäftsmodelle des e-Learning in Netzwerken für Lebenslanges Lernen. Zielsetzungen und Ergebnisse des BMBF- Programms „ Lernende Regionen – Förderung von Netzwerken“;230
20.1;1 Wer sind wir? Zielsetzungen und Aktivitäten des BMBF- Programms „ Lernende Regionen – Förderung von Netzwerken“;231
20.2;2 Was wollen wir? Lebenslang Lernen mit Neuen Medien und die Nachhaltigkeit der Netzwerke;233
20.3;3 Was können wir? Bildungsbereichsübergreifende Netzwerke als Schlüssel für die Umsetzung des e- Learning;234
21;E-Learning-Geschäftsmodelle für Hochschulen;236
21.1;1 Ausgangssituation;236
21.2;2 Betriebsmodelle;236
21.3;3 Rahmenbedingungen von hochschulischen E-Learning Geschäftsmodellen;238
21.4;4 Die Struktur von E-Learning-Geschäftsmodellen;239
21.5;5 E-Learning-Geschäftsmodelle im Hochschulbereich;247
21.6;Literaturverzeichnis;251
22;Nachhaltige Geschäftsmodelle für e- Bildungsdienstleistungen aus deutschen Hochschulen;252
22.1;1 Grundlagen zur Gestaltung von Geschäftsmodellen für e- Bildungsdienstleistungen;252
22.2;2 Notwendige Überlegungen auf Seiten potenzieller Funktionswahrnehmer;255
22.3;3 Rahmenbedingungen für die Prozessgestaltung von Funktionswahrnehmern;258
22.4;4 Gestaltungsoptionen nachhaltiger Geschäftsmodellen für Hochschulen;259
22.5;5 Fazit;263
22.6;Literaturverzeichnis;264
23;Entwicklung strategischer Einsatzkonzepte für E- Learning in Hochschulen;266
23.1;1 Motivation;266
23.2;2 Strategische Einsatzkonzepte für E-Learning in Hochschulen;268
23.3;3 Vorgehen bei der Entwicklung strategischer Einsatzkonzepte für E- Learning in Hochschulen;272
23.4;4 Erfolgsfaktoren strategischer Einsatzkonzepte für E- Learning in Hochschulen;277
23.5;5 Fazit und Ausblick;279
23.6;Literaturverzeichnis;280
24;Strategie zur Finanzierung von CommSy als eine bottom- up- entwickelte Lernplattform in der Hochschullehre;284
24.1;Einleitung;284
24.2;Organisatorische Verankerung Neuer Medien in der Hochschullehre;285
24.3;Fallstudie CommSy;286
24.4;CommSy-Finanzierungsstrategie – ein Bottom-Up-Ansatz;290
24.5;Gestaltung von Rahmenbedingungen – eine Top-Down- Aufgabe;292
24.6;Fazit;295
24.7;Literaturverzeichnis;296
25;Qualifiziertes eTeaching nachhaltig unterstützen;298
25.1;Didaktik und Evaluation im eLearning-Service-Team des ELAN- Netzpiloten Hannover/ Braunschweig;298
25.2;1 Qualifiziertes eTeaching für kreative Lehre;298
25.3;2 Hochwertige Ergebnisse benötigen viel Kompetenz - wie wir Kompetenzentwicklung betreiben;300
25.4;3 Aus unserem Werkzeugkasten –Verfügbare Arbeitsmittel für das eTeaching;305
25.5;4 Fazit und Ausblick;309
25.6;Literaturverzeichnis;310
25.7;Links;311
26;Indirect Revenue Models for E-Learning at Universities – The Case of Learn@ WU;312
26.1;1 Relevance of Revenue Models for E-Learning;312
26.2;2 E-Learning, Business Models, and Methodology;313
26.3;3 Three Revenue Model for the Learn@WU Case;315
26.4;4 Conclusion and Future Work;320
26.5;Acknowledgements;321
26.6;References;321
27;Finanzierungsmodelle für Seminaranbieter bei der Einführung von E- Learning in angestammten Weiterbildungsmärkten;324
28;How to Provide One Stop Shop eLearning? A Real World Business Model;334
28.1;1 Introduction;334
28.2;2 Market Model;335
28.3;3 Activity Model;336
28.4;4 Asset Model;339
28.5;5 Projection;340
28.6;6 Conclusion and Outlook;340
28.7;References;341
29;Process-Oriented Production of Learning Units for Sustainable E- Learning Offerings;342
29.1;1 Efficiency and E-Learning Production;342
29.2;2 Applied Elements of Process Management;344
29.3;3 The Specification of Micro and Macro-Processes;348
29.4;4 Outlook and Conclusion;357
29.5;References;358
30;Qualitätssicherung einer Blended-Learning gestützten Aus- und Weiterbildungsmaßnahme mit dem DIN Referenzmodell für Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung;360
30.1;1 Einleitung;360
30.2;2 Konzepte der Qualitätssicherung in der Aus- und Weiterbildung;361
30.3;3 Aufbau und exemplarische Implementierung des Referenzmodells;362
30.4;4 Erfahrungen mit der Anwendung des Prozessmodells;367
30.5;5 Fazit und Ausblick;368
30.6;Literaturverzeichnis;368
31;Computergestützte Lernarrangements – Qualitätssicherung durch ein Gütesiegel;370
31.1;Einführung;370
31.2;1 Computergestützte Lernarrangements;371
31.3;2 Das Gütesiegel;373
31.4;3 Pilotierung;377
31.5;4 Ausblick;379
31.6;Literaturverzeichnis;379
32;Entwicklung und Monitoring von E-Learning mit der Learning Scorecard;382
32.1;1 Die Learning Scorecard;382
32.2;2 Strategische Perspektiven und Kennzahlen;383
32.3;3 Einsatz eines Business Cases;387
32.4;4 Resümee;391
32.5;Literaturverzeichnis;392
33;E-Learning in der Arbeitsprozessorientierten Weiterbildung ( APO);394
33.1;1 Neue Medien für alte Konzepte?;394
33.2;2 Arbeitsprozessorientierte Weiterbildung in der IT- Branche;395
33.3;3 Medien, Werkzeuge und Infrastrukturen zur technischen Unterstützung des Lernens;397
33.4;4 Kompetenzerwerb mit E-Learning;398
33.5;5 Einsatz von E-Learning im Rahmen bisheriger Weiterbildungen;400
33.6;6 Ausblick;404
33.7;Literaturverzeichnis;405
34;Einsatzkonzepte E-Learning;406
34.1;1 Funktionalitäten des Lern Management Systems openmeeting;406
34.2;2 Einsatz des LMS in einem gemeinnützigen Verein;411
34.3;3 Einsatz des LMS in einem Weiterbildungsinstitut;413
34.4;4 Fazit;417
34.5;Literaturverzeichnis;417
35;Marktanforderungen an universitäre Weiterbildung;418
35.1;1 Einleitung;418
35.2;2 Universitäre Weiterbildung: theoretische Überlegungen für ein Geschäftsmodell;419
35.3;3 Anforderungen an universitäre Weiterbildung;422
35.4;4 Synopse der Ergebnisse;429
35.5;5 Zusammenfassung und Ausblick;431
35.6;Literaturverzeichnis;431
36;Eine neue Generation von ASP-Lösungen macht den ökonomischen Betrieb von E- Learning möglich;434
36.1;1 Hintergrund;434
36.2;2 „ASP“ – Ein Charakteristikum erfolgreicher Internet- Geschäftsmodelle;434
36.3;3 ASP im E-Learning Markt – eine neue alte Geschichte;435
36.4;5 Fazit;439
36.5;Literaturverzeichnis;440
37;Adressatenorientierte Adaptivität und Wirtschaftlichkeit im IT- Kompaktkurs;442
37.1;1 Motivation;442
37.2;2 Leistungsmodell des IT-Kompaktkurses;443
37.3;3 Kooperationsmodell;446
37.4;4 Ertragsmodell;446
37.5;5 Ausblick;451
37.6;Literaturverzeichnis;452
38;Interactive M(obile)-Learning with UbiLearn 0.2;454
38.1;1 Standard E-Learning Systems and the Individual E- Learning System UbiLearn;454
38.2;2 Interfaces and Standards;457
38.3;3 Major Components of UbiLearn;458
38.4;4 Conclusions and Further Research;469
38.5;References;470
39;Marktfähige technologiegestützte Bildungsservices – Eine ökonomische Herausforderung für staatliche und private Bildungsträger;472
39.1;1 Einleitung;472
39.2;2 Erfolgsfaktoren für marktfähige technologiegestützte Bildungsservices;473
39.3;3 Handlungsempfehlungen für staatliche und private Bildungsträger;479
39.4;Literaturverzeichnis;480
40;Blended Learning – eine Weiterbildungsalternative für KMU?;482
40.1;Die aktuelle Weiterbildungssituation in KMU;482
40.2;Erfolgsfaktoren für die Einführung von eLearning in KMU;483
40.3;Blended Learning für KMU – die Praxis;483
41;Erfolgreiche Gestaltung von eLearning- Angeboten;490
41.1;1 Zielgruppenanalyse und Entwicklung didaktischer Konzepte;490
41.2;2 Erstellung internetfähiger Lernressourcen;495
41.3;3 Innovative Zugriffsmetapher über Wissensnetze;497
41.4;4 Optimierung durch Usability Tests;499
41.5;5 Voraussetzungen zur erfolgreichen Vermarktung von eLearningangeboten;502
42;Verwertung von Blended Learning Konzepten in der Lernenden Region Zollernalb;504
42.1;1 Ausgangslage der Lernenden Region Zollernalb;504
42.2;2 Nutzung von Open Content im Netzwerk;508
42.3;3 Aufbau und Betrieb eines Lern-Service-Centers;510
42.4;4 Marketing Mix;511
42.5;5 Weitere Schritte;513
42.6;Literaturverzeichnis;513
42.7;Teilnehmerverzeichnis;514
E-Learning Geschäftsmodelle für Corporate Management Education (S. 73-74)
Frank Habermann, Tilman Küchler, Karen Schmidt imc information multimedia communication AG Altenkesseler Str. 17/D3, 66115 Saarbrücken
Zusammenfassung. „Management" gehört zu den Schlüsselkompetenzen in einem Unternehmen. Durch Management können aus Ideen marktfähige Produkte werden und durch Management werden Arbeitsprozesse effektiv und effizient. Doch wie kommen Manager zu ihrem Wissen, welche Werkzeuge nutzen sie hierzu und welche Implikationen hat dies auf Geschäftsmodelle für Management Education? Eine empirische Untersuchung der IMC AG gemeinsam mit der European Foundation for Management Development soll helfen, Antworten auf diese Fragen zu finden. Diese Untersuchung zum Lernverhalten von Managern umfasst eine breit angelegte Online- Befragung sowie qualitative Interviews mit Führungskräften aus DAX 30 Unternehmen. Die viermonatige Untersuchung wurde im Juli 2004 begonnen und dauert noch bis Oktober an. In diesem Beitrag werden Teilergebnisse veröffentlicht.
1 Manager lernen anders!
Das Lernverhalten von Führungskräften ist durch reiche Lernerfahrungen im Rahmen ihrer oftmals akademischen Ausbildung geprägt. Die Arbeitswelt von Führungskräften bedingt jedoch spezielle Lernsituationen, die sich wesentlich von der in einer Aus- oder Weiterbildung unterscheiden. So wird Lernen weit weniger fremd bestimmt, sondern hauptsächlich durch die Frage nach dem Nutzen bestimmter Lerninhalte für aktuelle oder absehbare Herausforderungen in der Arbeitswelt. Lernen findet begleitend zur täglichen Arbeit, wenn nicht sogar vollständig integriert in den Arbeitsprozess statt (Habermann 2001).
Da der Arbeitsalltag von Führungskräften sich nicht primär auf Lernen bezieht, entsteht häufig das Gefühl, dass keine Zeit zu lernen wäre. Dieser Eindruck wird dadurch verstärkt, dass der Vergleich zu einer Auffassung von Lernen angestellt wird, wie es in der Ausbildung stattgefunden hat. Zwar besuchen Führungskräfte häufig Seminare und Fortbildungsprogramme, die durch das Unternehmen angeboten werden. Der größte Teil des Lernens findet jedoch individuell organisiert am Arbeitsplatz oder während der Freizeit statt (Metzger 1997).
In der betrieblichen Praxis wurden Institutionen mit spezialisierten Bildungs- Geschäftsmdodellen wie Unternehmensakademien und Corporate Universities ge gründet, um diesen besonderen Lernanforderungen von Führungskräften gerecht zu werden (Kraemer u. Müller 2001).
In Deutschland bieten Corporate Universities Lerninhalte hauptsächlich in Form von Dialogveranstaltungen, Seminaren und oder Seminar-Programmen an. Nur jede zweite Corporate University in Deutschland bietet Online-Lernprogramme („e- Learning") an, welche Führungskräfte für ihr Studium verwenden können. Ebenfalls nur 47% der Corporate Universities bieten Möglichkeiten des „virtuellen" Austausches zwischen Führungskräften, die über Veranstaltungen (beispielsweise Seminare, Dialogforen) hinausgehen (BMBF 2002). Es stellt sich nun beinahe automatisch die Frage, ob die derzeit geringe Berücksichtigung von „e-Learning" in den Geschäftsmodellen von Corporate Universities angemessen und zielführend ist.
Zur Beantwortung dieser Frage wird im Folgenden eine Untersuchung zum Lernverhalten von Führungskräften vorgestellt. Das Ziel der Untersuchung besteht darin, Lernbedürfnisse, -situationen, -gewohnheiten und -instrumente von Führungskräften zu identifizieren, um auf dieser Basis weitere Erkenntnisse für Gestaltung und Einsatz geeigneter Softwaretools zu gewinnen, die das Lernen von Führungskräften unterstützen.
2 Untersuchungsdesign
Die aktuelle Untersuchungsphase, welche gemeinsam von der IMC AG und der European Foundation for Management Development (EFMD) durchgeführt wird, adressiert eine Zielgruppe von 500 Führungskräften verteilt über die folgenden Ebenen: Executives: Vorstände und Geschäftsführer Senior Managers: Bereichs- und Abteilungsleiter mit Umsatz- und Personalverantwortung Emerging Leaders: Projekt-, Stabs- und Gruppenleiter mit mindestens dreijähriger Berufserfahrung (Führungsnachwuchskräfte) Als Methoden der aktuellen Untersuchungsphase dienen eine breit angelegte Online- Befragung sowie qualitative Interviews mit Führungskräften aus DAX30- Unternehmen. Diese aktuelle Befragung ist die zweite Phase einer langfristigen Gesamtuntersuchung zum Lernverhalten von Führungskräften. Gegenstand der ersten Phase, welche bereits im Mai dieses Jahres abgeschlossen wurde, waren Feldtests und Usability-Beobachtungen in großen Corporate Universities wie etwa der E.ON Academy. Aufgrund dieser Erkenntnisse wurden Thesen formuliert, die nun, in der aktuellen Befragungsphase anhand einer breiteren empirischen Basis fundiert werden sollen. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse sollen dann wiederum, ab November 2004, für besonders erfolgskritische Anforderungen Lösungsmodelle konzipiert, prototypisch implementiert und mit ausgewählten Corporate Universities evaluiert werden.




