Brasch | Vor den Vätern sterben die Söhne | Buch | 978-3-518-22355-0 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, Band 1355, 136 Seiten, Format (B × H): 177 mm x 115 mm, Gewicht: 184 g

Reihe: Bibliothek Suhrkamp

Brasch

Vor den Vätern sterben die Söhne


4. Auflage 2002
ISBN: 978-3-518-22355-0
Verlag: Suhrkamp Verlag

Buch, Deutsch, Band 1355, 136 Seiten, Format (B × H): 177 mm x 115 mm, Gewicht: 184 g

Reihe: Bibliothek Suhrkamp

ISBN: 978-3-518-22355-0
Verlag: Suhrkamp Verlag


»Zuerst spürte ich seinen Kopf, der stark auf meine Blase drückte, und einige Minuten später den Schwanz, der in meinem Mund wedelte. Ich wollte nicht darüber nachdenken, wie der Wolf in mich hineingekommen war und warum er verkehrt lag. Ich stieg in die Straßenbahn 63 und fuhr zum Krankenhaus Friedrichshain.« Mit diesen Sätzen, klar und deutlich, beginnt der Erzählband , der Thomas Brasch (1945–2001) berühmt gemacht hat. Ein Buch der existentiellen und politischen Revolte. Ein Buch von auswegloser Unbedingtheit. Das Buch eines jungen Mannes.
1975 war in Ost-Berlin ein Heft seiner Gedichte veröffentlicht worden: , mit Zeichnungen von Einar Schleef. Ende 1976 fand Braschs »einmalige Ausreise zwecks übersiedlung aus der DDR« statt, und 1977 erschien – knapp, gedrängt, sorgfältig komponiert – im West-Berliner Rotbuch Verlag. Mit dem Gedichtband folgte 1980 der Eintritt in den Suhrkamp Verlag. Brasch war im Westen angekommen. Irgendeinen Grund, sich zu beruhigen, gab es nicht.

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Weitere Infos & Material


Brasch, Thomas
Thomas Brasch, Dichter, Dramatiker, Filmschaffender und Übersetzer, eine der markantesten Figuren der neuen deutschen Literatur, wurde 1945 in Westow/Yorkshire (England) als Sohn jüdischer Emigranten geboren und starb 2001 in Berlin. Bis zu dem Jahr, in dem er die DDR verließ (1976), lebte er vorwiegend in Ostberlin. Vor allem Braschs Übersetzungen der Werke von Shakespeare und Tschechow werden auf deutschsprachigen Bühnen viel gespielt. Am 19. Februar 2025 wäre Brasch 80 Jahre alt geworden.

Thomas Brasch, Dichter, Dramatiker, Filmschaffender und Übersetzer, eine der markantesten Figuren der neuen deutschen Literatur, wurde 1945 in Westow/Yorkshire (England) als Sohn jüdischer Emigranten geboren und starb 2001 in Berlin. Bis zu dem Jahr, in dem er die DDR verließ (1976), lebte er vorwiegend in Ostberlin. Vor allem Braschs Übersetzungen der Werke von Shakespeare und Tschechow werden auf deutschsprachigen Bühnen viel gespielt. Am 19. Februar 2025 wäre Brasch 80 Jahre alt geworden.



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