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E-Book

E-Book, Deutsch, Band 2061, 144 Seiten

Reihe: Baccara

Brand Einladung ins Bett des Milliardärs


1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-7337-2452-8
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 2061, 144 Seiten

Reihe: Baccara

ISBN: 978-3-7337-2452-8
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



'Genau das wollte ich auf keinen Fall tun', murmelte er. Dann küsste er sie so hart und heiß, dass ihr die Luft wegblieb. Milliardär Damon Smith will niemals sein Herz verschenken. Deshalb hat die heiße Affäre mit seiner schönen Assistentin Zara auch nichts mit Liebe zu tun. Umso erstaunlicher, wie schwer es ihn trifft, als Zara plötzlich kündigt und verschwindet. Ein Jahr später kreuzen sich ihre Wege erneut: Zara hat ein Baby - seine Tochter! Obwohl sie ihm das Kind vorenthalten hat, will Damon sie trotzdem unbedingt zurück in seinem Bett. Doch dann beschleicht ihn der Verdacht, dass Zara ihm noch viel mehr verschwiegen hat ...



Fiona Brand ist eine Autorin aus Neuseeland. Derzeit lebt Sie an der wunderschönen 'Bay of Islands', einem subtropischen Paradies zum Angeln und Tauchen. Dort genießt Sie die traumhafte Natur zusammen mit ihren beiden Söhnen, zwei Wellensittichen und einem Goldfisch. Sie liebt Bücher seit sie alt genug ist Seiten umzublättern Mit dem Schreiben begann Sie aber erst nach der Geburt ihres zweiten Kindes. Vor der Karriere als Schriftstellerin, arbeitete sie acht Jahre für den 'New Zealand Forest Service' Ihre Hobbys sind vielfältig und umfassen neben Lesen, Wandern, Kochen, Gartenarbeit und Filme mit der Familie schauen natürlich auch Shopping!

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1. KAPITEL

Damon hielt inne. Das leichte Vibrieren seines Handys hatte seinen gleichmäßigen Lauf auf dem festen Sandstrand seiner Privatinsel im Hauraki Gulf, einer großen Bucht im Norden Neuseelands, unterbrochen.

Unmissverständlich teilte sein jüngerer Bruder Ben ihm mit, dass er kündigte und weder morgen noch in näherer Zukunft wieder im Büro erscheinen würde. Der Grund? Er machte sich mit Damons hübscher blonder Assistentin aus dem Staub.

Damon biss die Zähne zusammen und drehte dem gleißenden Sonnenuntergang den Rücken zu. Eine frische Brise kühlte seine überhitzte Haut und klatschte ihm das schweißnasse T-Shirt an den Rücken, doch er nahm kaum Notiz davon. Einen seltsamen Moment lang waren seine Sinne wie betäubt, und er fühlte sich in die Vergangenheit zurückversetzt. Heute war es fast genau ein Jahr her, dass seine damalige persönliche Assistentin Zara Westlake ihre Stellung und sein Bett verlassen hatte.

Zara. Ein unerwünschtes Bild drängte sich ihm auf: ihre dunklen Haare, der intensive Blick ihrer blauen Augen und die hohen Wangenknochen, die zarten Sommersprossen, durch die ihr Gesicht noch außergewöhnlicher wirkte. Sie hatte eine zierliche Nase und einen sturen Zug um den Mund, der ausgeglichen wurde durch weiche geschwungene Lippen, die ihr Gesicht lebendig werden ließen und es so viel faszinierender machten als bei herkömmlichen Schönheiten.

Der Wind wehte nun stärker, und seine alten Verletzungen an Schulter und Hüfte machten sich bei der Kälte bemerkbar. Es waren Wunden, die er sich während der Zeit beim Militär zugezogen hatte.

Damon wischte die Erinnerungen an Zara fort. Es ärgerte ihn, dass sie immer noch die Macht hatten, ihn aus der Bahn zu werfen, obwohl es nur eine kurze Affäre gewesen war. Das Ganze hatte schließlich nicht mal einen Monat gehalten. Gemessen an seiner siebenjährigen Ehe würde die Affäre auf einer Skala von eins bis zehn nicht einmal erwähnt werden. Außerdem hatte Zara ihm auf ihre effiziente Art und Weise verdeutlicht, dass sie nie mehr als ein leidenschaftliches Intermezzo gewollt hatte.

„Wir haben uns verliebt“, kam es nun von Ben.

Bei diesen Worten knirschte Damon mit den Zähnen. In seiner Kindheit, die er lieber vergessen würde, hatte er sie immer wieder hören müssen. Ben war alldem entgangen. Der Glückliche war erst nach dem frühzeitigen Tod ihres Vaters geboren worden. Von den Seitensprüngen und Wutausbrüchen Guy Smiths hatte er nichts mitbekommen, auch nicht von den langen Nächten, in denen Damon und seine Mutter sie mit voller Wucht abbekommen hatten. Die Narben waren ihm erspart geblieben.

„Verliebt.“ Damon versuchte, nicht angewidert zu klingen, aber es gelang ihm nicht.

Die Worte brachten auch die Erinnerungen an die schönen Frauen zurück, die sich seinem Vater an den Hals geworfen hatten. Frauen mit teurem Geschmack, die Diamanten, Urlaub in exotischen Ländern und Kreditkarten mit schwindelerregenden Limits verlangt hatten und dank derer das Familienvermögen nach und nach geschwunden war. Obwohl Guy Smith verheiratet war, hatte er des Öfteren verlauten lassen, er wäre „verliebt“. Als das Geld schließlich knapp wurde, verließ ihn auch die letzte seiner Geliebten. Daraufhin landete er in einer Bar und ließ sich so volllaufen, dass er einen Streit mit jemandem vom Zaun brach, der wusste, wie man zurückschlug. Am nächsten Morgen fand man ihn bewusstlos und mit einem Schädelbasisbruch auf der Straße. Noch auf dem Weg ins Krankenhaus erlag er seinen Verletzungen.

Als Adeline Smith vom Tod ihres Mannes erfuhr, brach sie zusammen und weinte – vor Erleichterung. Damon, damals zehn Jahre alt, weinte ihm nicht eine Träne nach. Zu dem Zeitpunkt erholte er sich gerade von zwei angeknacksten Rippen und einem gebrochenen Kiefer, Verletzungen, die sein Vater ihm zugefügt hatte, als er versuchte, seine Mutter zu beschützen. Guy hatte sich, vor Zorn rasend, auf seine Frau gestürzt, weil er herausgefunden hatte, dass sie pleite waren. Zu der Zeit war ihr Leben trist und hoffnungslos gewesen. Doch nach dem Tod seines Vaters waren sie aus dem Schatten wieder ins Licht getreten. Und sechs Monate später war Ben zur Welt gekommen.

Da Ben sein letzter enger Angehöriger war, musste Damon es jetzt vorsichtig angehen. Sein Bruder war nicht durch die gleichen Erfahrungen geprägt worden wie er. Ben verstand nicht, wie zerstörerisch Gefühle sein konnten, die außer Kontrolle gerieten, und verliebte sich ständig wieder aufs Neue. Gewissermaßen erinnerte sein achtloser Umgang mit Beziehungen an ihren Vater, zum Glück aber hatte Ben nichts von dessen Gemeinheit geerbt.

Während Damon seine steife Schulter lockerte, lief er die Bucht entlang, die zu beiden Seiten von dunklen Felsen flankiert war. Er richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf die aktuelle Gefühlsanwandlung seines Bruders, die ihn dieses Mal direkt betraf.

In den letzten achtzehn Monaten hatte er Ben zum stellvertretenden Geschäftsführer des expandierenden familiengeführten Sicherheitsunternehmens ausgebildet. Ihre Mutter hatte es damals mit der Hilfe ihres Bruders Tyler McCall aus dem finanziellen Ruin geholt. Doch leider scherte Ben sich genauso wenig um das Unternehmen wie damals sein Vater. Tatsächlich hätte Damon ohne Ben im Büro mehr Arbeit geschafft. Seine Assistentin Emily hingegen war intelligent, handelte intuitiv richtig und arbeitete fast genauso effizient wie Zara.

Mühsam schob er weitere Erinnerungen beiseite und versuchte, sich auf das vordringliche Problem zu konzentrieren: Er musste Ben vor sich selbst schützen und seine Assistentin zurückholen. Emily war nicht unwesentlich an einem wichtigen Geschäftsabschluss beteiligt, den sein Unternehmen gerade abwickelte. Sie waren dabei schon so weit gekommen, dass es nahezu unmöglich schien, Emily zu ersetzen.

„Jetzt noch mal langsam, Ben. Ich wusste gar nicht, dass du Emily überhaupt magst.“

„Wie solltest du auch? Du steckst seit Wochen bis über beide Ohren in der McCall-Übernahme.“

Damon brauste auf. „Emily doch genauso! Vielleicht erinnerst du dich: Sie ist meine persönliche Assistentin!“

Wobei … Wenn man es genau nahm, hatte er sie nie offiziell dazu ernannt. Emily war die dritte Aushilfe, die er im Lauf des letzten Jahres eingestellt hatte. In dieser Zeit führte er zahlreiche Bewerbungsgespräche, sowohl mit männlichen als auch mit weiblichen Anwärtern, um einen gleichwertigen Ersatz für Zara zu finden. Einige davon hatten einen beeindruckenden Abschluss vorzuweisen. Doch leider besaß niemand die Qualitäten, die man für diesen Posten brauchte. Qualitäten, über die Zara vollständig verfügt und die er nicht zu schätzen gewusst hatte, bis sie gegangen war.

„Jetzt nicht mehr. Prüf mal deine Mails. Emily hat gekündigt.“

Ein Aufruf zum Boarding hallte durch das Handy. Ben und Emily befanden sich also am Flughafen. Damon ließ sich seinen Frust nicht anmerken. Er konnte damit leben, Emily zu verlieren. Es ging ihm vielmehr um Ben. Mal ganz abgesehen von den vielen Partys, auf die er ging, und den zahlreichen Frauen, die er datete, gab er sich immer mehr den dunklen, ungezügelten Leidenschaften hin, denen auch sein Vater damals erlegen war. Leidenschaften, denen sich Tyler McCall ebenfalls nicht ganz hatte entziehen können. Als ihre Mutter an Krebs gestorben war, war Damon vierzehn und Ben gerade mal vier Jahre alt gewesen. Danach hatte Tyler die Geschäftsführung von Magnum Security und die Erziehung der beiden Jungs übernommen. So in sich gefestigt Tyler als ehemaliger Navy-SEAL und Geheimdienstmitarbeiter auch war – in seinen späten Vierzigern hatte er sich in ein außergewöhnlich schönes Model verliebt, und beide waren bei einem Autounfall auf der romantischen Mittelmeerinsel Medinos ums Leben gekommen.

Beim Gedanken an den Unfall durchzuckte ihn ein schmerzhafter Stich. Der Verlust hatte ihn schwer getroffen. Tyler war der Vater gewesen, der Guy Smith nie gewesen war. Sowohl Damon als auch Ben hatte er immer Halt gegeben, bis er von Petra Hunt verführt worden war, einem nicht mehr ganz jungen Model, das auf jeder Promiparty aufgetaucht war.

Dass Tyler, der immer verlässlich gewesen war und über einen gesunden Menschenverstand verfügt hatte, eine derartige Liaison einging, hatte Damon erschüttert. Schließlich hatte er Ähnliches oft genug bei seinem Vater erleben müssen. Er war fest entschlossen, Ben nicht in die gleiche Falle tappen zu lassen.

Damon umklammerte das Handy. Genau genommen war Ben noch nicht mit Emily durchgebrannt, sie waren ja noch am Flughafen. Vielleicht konnte er Bens Gefühle im Keim ersticken, wenn er jetzt einen kühlen Kopf bewahrte. „Geh nicht an Bord. Ich bin in einer Stunde am Flughafen, dann können wir ganz in Ruhe darüber reden.“

„Es gibt nichts zu bereden“, erwiderte Ben kurz angebunden. „Emily und ich sind schon einen Monat zusammen. Lang genug, um zu merken, dass es etwas Besonderes ist.“

„Du bist erst zwanzig …“

„Alt genug, um meine eigenen Entscheidungen zu treffen. Außerdem warst du noch jünger, als du Lily geheiratet hast.“

Damon zuckte zusammen bei der Erwähnung seiner Exfrau. „Das ist doch etwas ganz anderes.“

„Warum? Weil Lily dich verlassen hat?“

Einen schrecklichen Augenblick lang sah sich Damon wieder mit seiner Vergangenheit konfrontiert, an die er sich nur ungern erinnerte. Immer wieder waren seine Beziehungen gescheitert. An Lily war nicht eine Kleinigkeit auszusetzen gewesen. Sie war wunderschön, klug und liebenswürdig, und er mochte sie – gute Gründe, sie zu...



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