Zur Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts
Buch, Deutsch, 296 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 500 g
ISBN: 978-3-934180-22-2
Verlag: Edition Publish & Parish
Bei vorliegender Sammlung handelt es sich um keine Essays im üblichen Sinne. Es handelt sich um keine Geschichtsphilosophie. Aber sie umfasst die Protagonisten, die die Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts bestimmen.
Die Spannweite reicht von Kant, Hegel über Marx und Nietzsche bis Heidegger, Sartre, Wittgenstein, Horkheimer und Adorno, vom deutschen Idealismus bis zur Ontologie und zur Kritischen Theorie.
Vorliegende Aufsätze zielen auf die Prinzipien, auf die Hauptlinien oder Erklärungsmodelle, die den jeweiligen Philosophien zugrunde liegen. Diese liegen zumeist nicht offenkundig vor. Häufig arbeiten die Philosophen damit, ohne sie darzulegen. Oder sie verleugnen sie, um sich ihre philosophische Freiheit zu bewahren. Andere verwenden sie einfach intuitiv. Die Aufgabe ist, Kraut und Rüben, Äpfel und Birnen zu trennen. Bei vorliegenden Philosophen ist dieses Unternehmen nicht leicht, zumeist handelt es sich um verschlungene, spröde, um ausufernde Denkstile. Deshalb ist es umso wichtiger, ihre Zentren herauszuarbeiten. Die Beiträge stehen im Kontext meiner systematischen Werke; wie beispielsweise meiner Kategorienlehre „Identität, Ordnung, Existenz“, ohne sie gäbe es diese Konfrontationen nicht. Historisch betrachtet, geben sie ein Bild davon, was geschichtliche Wirksamkeit entfaltete. Insofern handelt es sich hierbei auch um eine Dokumentation des Geistes dieser Zeit.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Inhalt
I. Was bewegt die Welt?
Hegel und die Folgen
Demontage der Metaphysik, zu Karl Marx
Karl Marx’ Begriff der Entfremdung (1981)
Unfrei durch Erkenntnis
Dialektik als Ideologie
Nur der Erfolg zählt, zu Max Weber
Denken aus Ressentiment, zu Friedrich Nietzsche
Der Rand des Seelenlebens, zu Sigmund Freud
II. Was ist die wahre Welt?
Ein Ausflug, eine Satire zu Martin Heideggers „Sein und Zeit“
Existenzialismus und Nationalsozialismus (1978)
Celan bei Heidegger (1996)
Dialektik und Ontologie, von Heidegger zu Sartre
Wahrnehmung oder Dialektik, zu Maurice Merleau-Ponty
III. Was ist Logik, was ist Dialektik?
Der Sprung in die Logik, zu Bertrand Russell, Ludwig Wittgenstein, Edmund Husserl
Was ist eine Zahl? Zu Gottlieb Frege, Bertrand Russell, Ludwig Wittgenstein
Identität und Tausch, zu Alfred Sohn-Rethel
Totalität und Verdinglichung, zu Georg Lukács
Kritische Theorie, zu Max Horkheimer
Nichtidentität an der Identität, zu Theodor W. Adorno
Identität und Widerspruch, zu Immanuel Kant, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Karl Marx
Identität und Dialektik im Zusammenhang
Kann man dialektisch handeln?
Grenzen der Dialektik, der Satz vom Grund
Teleologie oder die Frage nach der Zweckursache
Zum Begriff des Fremden, ein dialektisches Lehrstück




