Das Geheimnis der "Schwarzen Serie"
Buch, Deutsch, 167 Seiten, Format (B × H): 133 mm x 204 mm, Gewicht: 190 g
ISBN: 978-3-945961-33-9
Verlag: edition karo
Hamburg/Berlin. Weihnachten steht vor der Tür - und die Kunstwelt Kopf: Völlig unerwartet taucht in Berlin ein altes Ölgemälde des weltberühmten Leo Fauch auf. Ein Bild aus der legendären, verschollenen geglaubten "Schwarzen Serie". Pikantes Detail: Unter der schwarzen Oberfläche des Bildes wird das Portrait eines weiblichen Stasi-Spitzels vermutet. Durch eine Verwechslung gerät der arbeitslose Physiker und Wasserforscher Paul Mack, der sich als Weihnachtsmann auf dem Adventsmarkt am Roten Rathaus verdingen muss, in die Rolle des Einlieferers dieses ominösen Bilderfunds. Aufgrund seiner Expertise wird Paul prompt mit der Röntgenanalyse des Bildes betraut. Bloß: Das schwarze Bild kommt Paul im Forschungszentrum abhanden.
Da hat er in seiner Verzweiflung eine Idee, und die Geschichte nimmt einen unerwarteten Verlauf ...
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INHALT
Gott ist tot – und der Weihnachtsmann auch 11
Leo Fauch 18
Die Einlieferung 33
Die Vernissage 43
Das Schwarze Bild 50
Die Reise 68
Die Kunst im Zeitalter ihrer technischen Reproduzierbarkeit 75
Das Bild unter dem Bild 87
Eine Sensation bahnt sich an... 99
Die große Welle von Kanagawa 109
Weihnachtsmänner ruhen nicht in Frieden 123
Der dritte Mann 131
Nur ein Kratzer 143
Die Vergeblichkeit des Strebens nach Verbesserung der Welt 151
LESEPROBE:
Wenn er sich bloß erinnern könnte. Was sollte er jetzt tun? Den armen Mann anrufen und ihm die Wahrheit sagen? Zéro kontaktieren? Was hatte der Junge denn da überhaupt für einen Quatsch erzählt. Wie kam er darauf zu behaupten, dass Paul die Messreihe gestern Nacht noch gestartet hätte. Nichts hatte er gestartet. Bloß das Bild verloren.
Vielleicht - ein neuer Gedanke schoss Paul durch den Kopf - in der Asservatenkammer! Aber natürlich, das Bild musste dort liegen! In der Asservatenkammer bewahrte die Gruppe von Stefan Jaschke das Gros ihrer Messutensilien auf. Dort stand auch ein speziell temperierter Trockenschrank für Gemälde und Leinwände.
Natürlich, das war es, warum hatte Paul daran nicht gleich gedacht? Ein Glück, dass er noch über den elektronischen Schlüssel für die Asservatenkammer verfügte.
Paul riss das Handy vom Adapterkabel und stürmte aus dem Büro ...




