Buch, Deutsch, Band 10, 552 Seiten, GB, Format (B × H): 155 mm x 225 mm, Gewicht: 1050 g
Mit 600 Kurzbiographien von Autodidakten im deutschen Sprachraum bis 1850 und Verzeichnissen von Bauernbibliotheken.
Buch, Deutsch, Band 10, 552 Seiten, GB, Format (B × H): 155 mm x 225 mm, Gewicht: 1050 g
Reihe: Philanthropismus und populäre Aufklärung.
ISBN: 978-3-943245-35-6
Verlag: edition lumière
Im Mittelpunkt dieses Bandes stehen Autodidakten aus den sogenannten „niederen Ständen“ des deutschsprachigen Raumes und deren Leistun¬gen, besonders auch in den Schönen Künsten und der Literatur. Hier hat man bisher als Behelf Bezeichnungen wie „Bauerndichter“, „Handwerkerdichter“, „Dorfpoeten“, „Minderdichter“ oder „Naturdichter“ verwandt.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei der Auseinandersetzung der frühen Pädagogik mit Phänomenen des Autodidaktentums, wie sie im Umfeld des Philanthropismus und der Landschulreformbewegung des 18. und frühen 19. Jahrhunderts zu beobachten sind. Auch wird die Tatsache thematisiert, dass Frauen bis in das 19. Jahrhundert fast durchweg auf autodidaktische Anstrengungen angewiesen waren, wollten sie zu höherer Bildung gelangen. Auch Autodidakten aus, um einen historischen Begriff zu gebrauchen, den „gesitteten Ständen“ werden betrachtet, um Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu denen aus den „niederen Ständen“ herauszuarbeiten. Zu größerer Trennschärfe dessen, was Autodidakten charakterisiert, soll schließlich ein Blick auf Länder außerhalb des deutschsprachigen Raumes beitragen.