Böckem / Peters / Schellewald | Die Biographie - Mode oder Universalie? | E-Book | sack.de
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E-Book, Englisch, Deutsch, Band 7, 300 Seiten

Reihe: Schriften zur modernen Kunsthistoriographie

Böckem / Peters / Schellewald Die Biographie - Mode oder Universalie?

Zu Geschichte und Konzept einer Gattung in der Kunstgeschichte

E-Book, Englisch, Deutsch, Band 7, 300 Seiten

Reihe: Schriften zur modernen Kunsthistoriographie

ISBN: 978-3-11-040442-5
Verlag: De Gruyter
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)



Im Bereich der Kunst haben Konzepte, bei denen ein Werk aus der Perspektive seines Schöpfers aufgefasst wird, seit langem Konjunktur. Sie spiegeln sich im hohen Stellenwert der Selbstaussagen von Künstlern wider und prägen die Arbeitsweisen der Kunstwissenschaft.
Die Publikation reflektiert vor diesem Hintergrund die unterschiedlichen Gattungen der Biographie und ihrer Randbereiche. Untersucht werden Monographien, die Leben und Werk in Form der Künstlerbiographie miteinander verbinden, das "Maskenspiel" der Autobiographie sowie Selbstaussagen von Künstlern in Interviews oder programmatischen Stellungnahmen, schließlich aber auch die Lebenserinnerungen von Kunsthistorikern sowie die intellektuelle Biographie des Gelehrten.
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Zielgruppe


Kunst- und Geschichtswissenschaftler, Germanisten

Weitere Infos & Material


1;Inhalt;5
2;Vorwort und Dank;9
3;Theorie und Geschichte;13
4;Über Nutzen und Nachteil von Biographien in der Geschichtswissenschaft;13
5;Dagobert Frey (Universität Breslau) und Otto Kletzl (Reichsuniversität Posen): Netzwerke kunsthistorischer Ostforscher im Nationalsozialismus;27
6;Schreiben über Richard Hamann – ein Subjekt (über)fordert seine Biographen;39
7;Paradigma Renaissance;59
8;Die Frage nach Autorschaft – eine Frage der Autorität?;59
9;„… wäre Cranach [doch] 1505 gestorben …“;71
10;Dürer on Dürer: Thoughts on Intentionality and Self-Fashioning;83
11;Variation als Aneignung: Affirmation und Demarkation in der Dürer-Biographik zwischen 1790 und 1840;99
12;Matthias Grünewald als Protagonist des populären Historienromans nach 1945;111
13;„j’ai écrit ma vie“.1 Die autobiographischen Legitimierungsstrategien Gustave Courbets;125
14;Die Künstlerautobiographie als Instrument nationaler Kunstgeschichtsschreibung;137
15;Identitätskonstruktion zwischen Zeitgeist und Tradition – Giorgio de Chiricos frühe Autobiografia (1919);153
16;Das Geheime Leben des Salvador Dalí als intermediales Kunstwerk und sein Verhältnis zum künstlerischen Œuvre;165
17;Kunsthistoriker vom Künstler zensiert – am Beispiel der Kokoschka-Monographie von Edith Hoffmann (1947);179
18;Das Museum;195
19;Von Wilhelm Bode zu Ludwig Justi. Die Generaldirektoren der Berliner Museen vom Kaiserreich bis in die Nachkriegszeit;195
20;Wissenschaftliche Objektivität versus ökonomische Ratio? Biographische Wahrheit im Zeitalter von Museumsmanagement am Beispiel des Paula Modersohn-Becker Museums;211
21;On the Reality Effect of Superfluous Biographical Details and Objects: Revisiting the Artist’s Museum with Roland Barthes;225
22;Kunst nach 1945 und der Gegenwart;237
23;Zeitgenossenschaft als Basis wissenschaftlicher Erkenntnis? Irving Sandler, Biograph des Abstrakten Expressionismus;237
24;Die Architektur der Erinnerung. Künstlermythos und Vermittlungsstrategien in den autobiographischen Schriften von Louise Bourgeois (1911–2010);253
25;Die visuelle Autobiographie in der bildenden Kunst;265
26;„Ich würde sagen, dass die Gegenwart in der Schweiz interessanter ist als die Tradition“. Interviews zur Kunstgeschichte in der Schweiz;277
27;Jeder sein eigener Vasari? Künstlerbiographik und digitale Quellenkritik im Internet;285
28;Register;295


Beate Böckem, Basel; Olaf Peters, Halle; Barbara Schellewald, Basel.

Beate Böckem, Basel; Olaf Peters, Halle; Barbara Schellewald, Basel.


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