Bode / Horn | Das vergessene Lied | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 1, 312 Seiten

Reihe: Das vergessene Lied

Bode / Horn Das vergessene Lied

Band I Verbrechen und Vergebung
1. Auflage 2024
ISBN: 978-3-7597-5473-8
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Band I Verbrechen und Vergebung

E-Book, Deutsch, Band 1, 312 Seiten

Reihe: Das vergessene Lied

ISBN: 978-3-7597-5473-8
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Ein bewegender Roman in drei Bänden über ein Verbrechen und das Ringen um Vergebung, zwei Familien und die Suche nach der Quelle, aus der Musik fließt. Dabei offenbart sich, was Liebe wirklich ist. Schließlich wird sogar ein Geheimnis zum Geschenk. Begleitet von berührenden Liedern auf CD oder per Streaming auf lesewunder.de Band I - Verbrechen und Vergebung Ein Verbrechen erschüttert die lebensfrohe Schneiderin Lilia und sie muss einen Weg finden, damit umzugehen. Dabei erlebt sie Erstaunliches. Die kleine Venia wächst behütet auf. Sie liebt Bücher, Buchstaben und ihre Eltern über alles. Doch sie ahnt nicht, dass ihr Vater nicht ihr leiblicher Vater ist. Miro ist ein Tagträumer und fasziniert von Melodien. Er hofft, eines Tages Musiker zu werden. Der geheimnisvolle Arvad inspiriert ihn auf diesem Weg.

Ich, Katja Bode, wurde 1969 in West-Berlin geboren und in der Wohnung meiner Eltern stapelten sich die Bücher in Regalen bis unter die Decke. Ich konnte es kaum erwarten, selbst Lesen und Schreiben zu lernen und als es soweit war, verschlang ich jede Menge Bücher. Bald begann ich, auch selbst zu schreiben und ich liebte das Schreiben von Aufsätzen in der Schule und später im Studium der Sonderpädagogik und Germanistik auf Lehramt. Ich wurde Heilpraktikerin und arbeitete lange pädagogisch und therapeutisch mit Kindern und Erwachsenen. Das Schreiben begleitete mich im privaten Bereich immer und bezog sich auf mein Innenleben und eigene Erlebnisse. Daraus entstand mein erstes Sachbuch »Abenteuer grundlos glücklich«, das ich 2016 veröffentlichte. Mit 51 wurde es mir wie aus dem Nichts möglich, auch fiktionale Geschichten zu schreiben, was immer mein Wunsch gewesen war. Seither sprudeln die Ideen zu Büchern nur so aus mir heraus und ich bin beseelt davon, weiter zu schreiben. Denn ich staune selbst immer wieder, was sich aus mir ergießt.

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Wege, die sich kreuzen
Es hatte einige Tage stark geregnet. Nun zwängten sich wieder erste Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke und wärmten die noch feuchte Luft. Lilia stand am Stubenfenster ihres kleinen und schlichten Steinhauses. Sie hatte es von ihren Eltern geerbt, die an einer Seuche gestorben waren. Ihr Blick schweifte über die sandige Dorfstraße, die noch aufgeweicht und mit braunen Pfützen übersät war. Zum Glück ist der Fluss bislang nicht über seine Ufer getreten, dachte sie. Lilia wandte sich vom Fenster ab und bückte sich hinab zum Rocksaum an ihren Knöcheln. Sie schlug den Saum nach außen um, in dem sich einige Knopflöcher befanden. Auf Höhe ihrer Oberschenkel waren wie zur Zierde kleine Knöpfe angenäht. Über diese zog sie nun die Knopflöcher des Saumes. Im Nu war auf diese Weise ein Rock entstanden, der ihr nur noch bis knapp über die Knie reichte. Das war ihre neueste Erfindung: ein Rock zum Hochknöpfen. Sie schmunzelte und blickte hinüber zu ihrem Schneidertisch. Erst gestern hatte sie den Rock fertig genäht. Nun wollte sie ihn zum ersten Mal im Dorf tragen und sie war gespannt, was die anderen Frauen dazu sagen würden. Es dauerte immer eine Weile, bis ihre neuen Ideen den einen oder anderen Dorfbewohner überzeugten oder sie sich trauten, einen neuen Schnitt oder hellere und leuchtendere Farben zu tragen. Lilia war über ihr Dorf hinaus bekannt dafür, dass sie sich als Schneiderin gern vom Altbekannten entfernte und Neues ausprobierte. Doch genauso gern nähte sie ihren Kunden herkömmliche Kleidung oder reparierte sie. Sie liebte es, mit Nadel und Faden, mit Schere und Stoff umzugehen und mit Farben zu experimentieren. Heute wollte sie den Stoff für eine Auftragsarbeit färben. Sie holte nun aus ihrer kleinen Küche die zwei gusseisernen Eimer, die neben den zwei Holztrögen standen, die sie zum Färben nutzte, und verließ ihr Haus. Sie würde mehrmals zum Brunnen gehen müssen, bis sie die Tröge ganz mit Wasser gefüllt hatte. Sie ahnte nicht, dass dieser Gang zum Brunnen für ihr ganzes weiteres Leben eine Weiche stellen würde.



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