Binder | »Irritation« in der Erziehungswissenschaft | E-Book | www2.sack.de
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E-Book, Deutsch, 193 Seiten

Binder »Irritation« in der Erziehungswissenschaft

Erscheinungsformen, Funktionen und Leistungen
1. Auflage 2023
ISBN: 978-3-7799-6846-7
Verlag: Julius Beltz GmbH
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Erscheinungsformen, Funktionen und Leistungen

E-Book, Deutsch, 193 Seiten

ISBN: 978-3-7799-6846-7
Verlag: Julius Beltz GmbH
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Die Erziehungswissenschaft findet in Irritationen den Anlass für ihre Forschungen, setzt dann Irritationen in Forschungsprozessen ein und bringt schlussendlich Irritationen hervor. In diesem Buch wird mehrperspektivisch beobachtet, welche Arten von Irritationen als Anlass erziehungswissenschaftlicher Forschung zu beobachten und wie solche Irritationssondierungen, -nutzungen und -produktionen verfasst sind.

Ulrich Binder, Jg. 1965, arbeitet als Professor für Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind systematische Erziehungswissenschaft, Wissenschaftstheorie und Bildungsorganisation.
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1;Inhalt;6
2;Wenn (sich) die Erziehungswissenschaft irritiert. Einleitung;8
2.1;1. Irritation als Forschungsanlass;9
2.2;2. Irritation in Forschungsprozessen;10
2.3;3. Irritation als Forschungsoutcome;11
2.4;4. Re?Irritierung in der universitären Lehre;11
2.5;Literatur;12
3;I Irritation als Forschungsanlass;14
3.1;Rauschen, Funktionslogik und Prozesse – systemtheoretische Erklärungsversuche erziehungswissenschaftlicher Selbstirritation im Spannungsfeld „Schule?Ungleichheit“;15
3.1.1;1. Spannungsfeld Schule?Ungleichheit;16
3.1.1.1;1.1 Zwei Formen der Ungleichheit und das Interesse daran;16
3.1.1.2;1.2 Zwei Konzeptionen der Herstellung von Chancengleichheit;18
3.1.2;2. Die schulische Ungleichheitsdebatte 2018–2021;19
3.1.2.1;2.1. Ungleichheitsdebatte vor der Irritation;19
3.1.2.2;2.2. Ungleichheitsdebatte während der Irritation;22
3.1.3;3. Konklusion;24
3.1.4;Literatur;25
3.2;Verblüffend fortschrittsbedürftig. Lernkulturen in der Krise;30
3.2.1;1. Pandemische Problematisierungsszenarien als Herausforderung für die Erziehungswissenschaft. Zur Einführung;30
3.2.2;2. Vom Stutzen und Staunen. Irritation als Forschungsanlass;31
3.2.3;3. Irritation durch Irritationsresistenz? Corona?Krisendiagnosen im Spiegel der Lernkulturen;35
3.2.4;4. Scheiten als Forschungschance. Für eine Kultur des Umlernens;37
3.2.5;5. Von der pandemischen Praxeologie zum riskierten Bildungssubjekt. Resümee und Ausblick;41
3.2.6;Literatur;42
3.3;Die Aporie als Sprungbrett. Irritation als Voraussetzung zur Überschreitung von Erkenntnishindernissen;45
3.3.1;Einleitung;45
3.3.2;1. Die Manifestation von Erkenntnishindernissen in Anschluss an Gaston Bachelard;48
3.3.3;2. „Aporia“ als Aufforderung zur Grenzüberschreitung;51
3.3.4;3. Irritation als Lernanlass: Aporie als Sprungbrett;53
3.3.5;Literatur;56
3.4;Ein unbequemes Sujet. Über Irritationspotenziale universitärer Lehre als Gegenstand erziehungswissenschaftlicher Forschung;59
3.4.1;1. Einleitung;59
3.4.2;2. Irritationspotenziale im Kontext der Beforschung universitärer Lehre: Eine thesenförmige Annäherung;61
3.4.2.1;2.1 Ein unbequemer Forschungsanlass;63
3.4.2.2;2.2 Eine unbequeme Forschungspraxis;65
3.4.2.3;2.3 Unbequeme Forschungsergebnisse;67
3.4.3;3. Abschließende Bemerkungen;69
3.4.4;Literatur;70
4;II Irritation in Forschungsprozessen;74
4.1;Irritation als Horizont qualitativer Interpretationsgruppen? Empirische Rekonstruktionen einer Arbeitssitzung;75
4.1.1;1. Einleitung;75
4.1.2;2. Irritation als soziale Praxis;76
4.1.3;3. Arbeits? und Interpretationsgruppen als Raum von und für Irritation;78
4.1.4;4. Einführung in die Einzelfallstudie;80
4.1.5;5. Facetten von Irritation in der AG Dokumentarische Methode;81
4.1.5.1;Episode I – Rahmung der Sitzung als Rahmung von Irritation;81
4.1.5.2;Episode II – Kommentierung des Materials;84
4.1.5.3;Episode III – Anfragen an das Material;86
4.1.6;6. Fazit;89
4.1.7;Literatur;90
4.2;Wenn Objektivität die Intuition irritiert – Zur Evidenz materialistischer Pädagogik;92
4.2.1;1. Erkennen und Verstehen als Verändern – Umrisse (kritisch?)materialistischer Pädagogik;92
4.2.1.1;1.1 Materialistische Pädagogik – oder: zum Gesamtzusammenhang von Bildung und Erziehung;92
4.2.1.2;1.2 Das Kritische materialistischer Pädagogik;94
4.2.1.3;1.3 Pädagogik als Theoriepraxis;95
4.2.2;2. Objektivität und pädagogische Weisheit;96
4.2.2.1;2.1 Objektivität und Parteilichkeit;96
4.2.2.2;2.2 Eingreifendes Denken, umwälzende Praxis;97
4.2.2.3;2.3 Theoriepraxis;98
4.2.3;3. Zur Figuration des Reflexionszusammenhangs und seine Vermittlung(en);99
4.2.3.1;3.1 Bildung als Bewegung;99
4.2.3.2;3.2 Zur Struktur des Bewegungszusammenhangs: Abbild(ung);100
4.2.4;4. Zur Evidenz von Intuition bzw. intuitiver Evidenz;101
4.2.4.1;4.1 Selbstevidente Vermittlung(en)?;102
4.2.4.2;4.2 Das Intuitive der Selbstgegebenheit;103
4.2.5;Literatur;105
5;III Irritation als Forschungsoutcome;108
5.1;Die Dauerselbstprovokation erziehungswissenschaftlicher Forschung. Eine systemtheoretische und rezeptionsanalytische Betrachtung der (Selbst?)Irritation;109
5.1.1;1. Einleitung;109
5.1.2;2. Ausgangs? und Selbstirritation;110
5.1.3;3. Dauerselbstprovokation der Forschung;112
5.1.3.1;3.1 Krise vereinheitlicht: die Grenzen des Allgemeinen;112
5.1.3.2;3.2 PISA?Ereignis: Zwischen Bestätigung, Provokation und Enttäuschung;114
5.1.3.3;3.3 Bildung, Geschlecht und Macht: Provokation und Schweigen;116
5.1.4;4. Zur rezeptionsanalytischen Bedeutung von Selbstirritationen;118
5.1.5;Literatur;120
5.2;Pädagogische Modi der Irritationsabwehr, Enteignung und Aneignung. Zur wissenschaftsforschenden Herausforderung einer differenzierungstheoretischen Epistemologie erziehungswissenschaftlicher Erkenntnisproduktionen;124
5.2.1;1. Zur wissenschaftsforschenden Herausforderung;127
5.2.2;2. Zur Methodologie polykontexturierter Kontingenzbearbeitungen;130
5.2.3;3. Pädagogische Modi der Irritationsabwehr, Enteignung, Aneignung;132
5.2.4;Literatur;133
6;IV Re?Irritierung in der universitären Lehre;138
6.1;Irritationen in der Hochschullehre – Potenziale für die pädagogische Professionalisierung?;139
6.1.1;1. Kontextualisierung der Lehrerfahrung;140
6.1.2;2. Pädagogische Professionalisierung;141
6.1.3;3. Irritationserleben als Flexibilisierung von Wissen;142
6.1.4;4. Bildung als Transformation – Professionalität als Bildung: Einordnung des Irritationserlebens in die Theorie der transformativen Bildung;144
6.1.5;5. Einüben des Umgangs mit Spannungsverhältnissen – Potenziale kasuistischer Hochschullehre;146
6.1.6;6. Pädagogische Professionalisierung durch Irritationen – Resümierende Perspektivierungen;148
6.1.7;Literatur;150
6.2;(Wieder?)Herstellung von Unsicherheit: Blickwechsel zwischen Erziehungswissenschaft und Organisationstheorie;154
6.2.1;1. Neue und alte Unsicherheiten;155
6.2.2;2. Die sicherheitsstiftende Wirkung organisationaler Routinen und Handlungsschemata;156
6.2.3;3. Die Organisation pädagogischer Praxis;158
6.2.4;4. Praxis und Theorie diskursübergreifender Blickwechsel;159
6.2.5;5. Theorie und Praxis der Wiederherstellung von Unsicherheit;161
6.2.6;6. Produktive Verunsicherung als Praxis der Diskursentwicklung;164
6.2.7;Literatur;164
6.3;Lernen durch Irritation. Zum Versuch irritierender Lernmöglichkeiten an der Universität;169
6.3.1;Mit irritierten Lehrenden zur irritierenden Lehre;169
6.3.2;Lernen: phänomenologisch;169
6.3.3;Lernen und Irritation;171
6.3.4;Lernen mit Irritation – Beobachtungen;172
6.3.5;Lernen durch Irritation – Schlussfolgerungen für die universitäre Lehre;176
6.3.6;Literatur;179
6.4;Irritation eine vernachlässigte Dimension qualitativer Forschung? Zur Produktivität von Irritationen im Rahmen von Forschungswerkstätten;181
6.4.1;1. Einleitung;181
6.4.2;2. Irritation(en) – eine begriffliche Annährung;182
6.4.3;3. Forschungswerkstätten – Rahmungen, Merkmale und Arbeitsweisen;184
6.4.4;4. Zur Produktivität von Irritation(en) im Kontext von Forschungswerkstätten;186
6.4.5;5. Fazit – Irritation als Grundvoraussetzung abduktiver Erkenntnisprozesse;190
6.4.6;Literatur;191



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