Bilgi / Frühauf / Schulze | Widersprüche gesellschaftlicher Integration | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 4, 264 Seiten

Reihe: Transformation des Sozialen - Transformation Sozialer Arbeit

Bilgi / Frühauf / Schulze Widersprüche gesellschaftlicher Integration

Zur Transformation Sozialer Arbeit
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-658-13769-4
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Zur Transformation Sozialer Arbeit

E-Book, Deutsch, Band 4, 264 Seiten

Reihe: Transformation des Sozialen - Transformation Sozialer Arbeit

ISBN: 978-3-658-13769-4
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Der Band schließt an aktuelle Transformationsdiagnosen Sozialer Arbeit an und fokussiert auf neue Widersprüche, die sich im transformierten Wohlfahrtsstaat ergeben. Ausgehend von einem grundlegenden Wandel des wohlfahrtstaatlichen Arrangements, verändert sich Soziale Arbeit, was durch Begriffe wie 'Aktivierung', 'Eigenverantwortung', 'Effektivierung' oder 'Wirkungsorientierung' markiert ist. Mit verschiedenen Analysen liefern die Beiträge neue Ansatzpunkte einer professionellen Sozialen Arbeit, die sich der Gestaltung gegenwärtiger Transformationsprozesse stellt. 


Oktay Bilgi ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität zu Köln.Marie Frühauf und Kathrin Schulze sind wissenschaftliche Mitarbeiterinnen an der Universität Duisburg-Essen. 

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Weitere Infos & Material


1;Inhalt;6
2;1Widersprüche gesellschaftlicher Integration: Zur Transformation Sozialer Arbeit – eine Einleitung;9
2.1;Literatur;18
3;IAuftakt;20
3.1;2Zur Transformation Sozialer Arbeit. Ein Streitgespräch;21
3.1.1;Literatur;50
4;II Differenz im transformierten Wohlfahrtsstaat;53
4.1;3Einleitung;54
4.1.1;Literatur;57
4.2;4Zur Konjunktur von Inklusion;58
4.2.1;1 Soziologische Perspektiven auf Inklusion – „all inclusive für alle“;59
4.2.2;2 Inklusion im pädagogischen und erziehungswissenschaftlichen Kontext;62
4.2.3;3 Inklusion – ein Baustein im neosozialen Aktivierungsprogramm?;65
4.2.4;Literatur;68
4.3;5 Konstruktion ethnischer Differenzen als Potenzial im Zuge der Aktivierungspolitik und der sozialwirtschaftlichen Modernisierung der Freien Wohlfahrtspflege;69
4.3.1;1 Der programmatische Umgang mit Migration in der Freien Wohlfahrtspflege;71
4.3.2;2 Die programmatischen Ziele für den Umgang mit Migration vor dem Hintergrund der Transformationsdiagnose;73
4.3.3;3 Kritische Reflexion der Folgen der programmatischen Ziele und damit zusammenhängenden Differenzkonstruktionen;76
4.3.4;Literatur;79
4.4;6 „Sie waren so unzivilisiert, haben sich ihre Hände an den Gardinen abgewischt“. Antiziganistische Stereotypisierungen in Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit;82
4.4.1;1 Rassistische Stereotypisierungen;86
4.4.2;2 Zur intersektionalen Konstitution antiziganistischer Differenz in Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit;89
4.4.3;3 Antiziganismus als spezifische Figuration des historisch Unheimlichen;96
4.4.4;4 Die ‚Vergessenheit‘ antiziganistischer Stereotypisierungen;100
4.4.5;Literatur;102
5;IIIErwerbsarbeit und Ausschluss im transformierten Sozialstaat – Institutionelle Zumutungen;106
5.1;7Einleitung;107
5.1.1;Literatur;111
5.2;8Asymmetrische Responsibilisierung oder wie man Arbeitgeber vom Wert von „Behinderten“ überzeugt;112
5.2.1;1 Einleitung;112
5.2.2;2 Die Infrastruktur der Responsibilisierung;115
5.2.3;3 „Menschenhandel“ – Mobilisierungsstrategien in der Praxis;119
5.2.4;4 Schlussfolgerungen;125
5.2.5;Literatur;127
5.3;9 Institutionelle Blockierungen und Begrenzungen von Angeboten Sozialer Arbeit. Eine Rekonstruktion aus der Perspektive der (Nicht-)Nutzer_innen;130
5.3.1;1 Blockierungen beim Zugang: Stigmatisierung durch die Nutzung von Angeboten der Sozialen Arbeit als „hilfebedürftig“;133
5.3.1.1;1.1 Fokus auf die Nutzung und den Nutzen theaterpädagogischer Maßnahmen;134
5.3.1.2;1.2 Fokus auf die (Nicht-)Nutzung von Schuldnerberatung;137
5.3.1.3;1.3 Erstes Zwischenfazit: Stigmatisierungen verweisen auf gesellschaftliche Kontextualisierungen der Inanspruchnahme von Hilfe;138
5.3.2;2 Barrieren und Begrenzungen der Nutzung: Fehlende Aushandlungsmöglichkeiten von Problemdefinition und -bearbeitung;139
5.3.2.1;2.1 Fokus auf die Nichtnutzung von Schuldnerberatung;139
5.3.2.2;2.2 Fokus auf die Nutzung und den Nutzen theaterpädagogischer Maßnahmen;141
5.3.2.3;2.3 Zweites Zwischenfazit: Partizipation als zentrales Prinzip Sozialer Arbeit;143
5.3.3;3 Resümee: Die (Nicht-)Nutzer_innen-Perspektive als Option zur Weiterentwicklung eines kritischen Professionsverständnisses;144
5.3.4;Literatur;145
6;IV Dimensionen widersprüchlicher Anforderungen an die Fachlichkeit Sozialer Arbeit;147
6.1;10Einleitung;148
6.1.1;Literatur;150
6.2;11 Entwicklung ausweisen. Ein Blick auf Praktiken als Regierungsweisenim Kontext frühpädagogischer Bildungsdokumentation;152
6.2.1;1 Von rationalisierenden Kontexten und Erfordernissen, Entwicklung auszuweisen;154
6.2.2;2 Herstellungspraktiken: Entwicklung aushandeln, Entwicklung festschreiben, Entwicklung ausweisen;157
6.2.3;3 Adressierungs- und Positionierungspraktiken im Kontext, Entwicklung auszuweisen;162
6.2.4;Literatur;165
6.3;12 Die rechtliche Ordnung der Schulkindbetreuung. Zur offenen Kinder- und Jugendarbeit im Kontext ihrer (Selbst-)Verortung;168
6.3.1;1 Gründungszeiten – Die offene Jugendarbeit und ihre Vergesellschaftung;169
6.3.2;2 Konsolidierungszeiten – Im Spannungsfeld zwischen Emanzipation und Humankapitalentwicklung;172
6.3.3;3 Vor und zurück – Die Schulkindbetreuung der 1990er-Jahre;174
6.3.4;4 „Nein, erst um halb vier“ – Das Zeitregime der Aufsichtspflicht;176
6.3.5;5 Resümee und Ausblick: Verrechtlichte Kindheit im Jugendzentrum;181
6.3.6;Literatur;183
6.4;13 Zwischen Schutzauftrag und Generalverdacht. Widersprüchliche Anforderungen an Fachkräfte stationärer Kinder- und Jugendhilfe;185
6.4.1;1 Der Skandal um sexuelle Gewalt in Institutionen – neue Anforderungen für die Profession?;185
6.4.2;2 „erlebt habe ich das noch nicht“ – Distanzierung ermöglicht das Sprechen;187
6.4.3;3 Adressierungen durch die Medien;189
6.4.4;4 Adressierungen im Einstellungsverfahren;191
6.4.5;5 Pädagogische Nähesituationen – konstitutiv und problematisch;194
6.4.6;6 Nähe in der Heimerziehung – eine professionelle Herausforderung;201
6.4.7;Literatur;203
6.5;14 Gelebte Reflexivität? Praxeologische Rekonstruktion einerFallbesprechung im Team;205
6.5.1;1 Teamarbeit und Professionalität in der Sozialen Arbeit;205
6.5.2;2 Unterschiedliche Perspektiven auf Hatice;207
6.5.3;3 Gesprächspraktiken und Strukturbedingungen in Teamsitzungen;218
6.5.4;Literatur;221
7;VSchluss: Kritik der Transformation – Transformation der Kritik;223
7.1;15 Erkenntnis und Interesse – revisited. Transformation(en) in feministischer und‚bewegungspolitischer‘ Perspektive;224
7.1.1;1 Erkenntnistheorie – Erkenntniskritik – Erkenntnispolitik;226
7.1.2;2 Situierte Erkenntnis4 und eingreifendes Denken;228
7.1.3;3 „Nur im Streit wird die Wahrheit geboren.“;231
7.1.4;4 Ver-rückungen in den Erkenntnisverhältnissen – eine Art Ausblick …;233
7.1.5;Literatur;236
7.2;16Auf den Anfang kommt es an! Oder: Über das Ende der Zeit;239
7.2.1;Einleitung;239
7.2.2;1 Kindheitsutopien: Messianische Spuren im pädagogischen Denken;241
7.2.3;2 Ewige Neuanfänge;245
7.2.4;3 Pädagogik der Oberfläche;249
7.2.5;4 Transzendentale Erfahrung der Kindheit;253
7.2.6;5 Kindheit und Geschichte;254
7.2.7;Literatur;257
8;AutorInnenverzeichnis;261



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