Beyer | Das System der Verkennung | Buch | 978-3-8260-3376-6 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, Band 590, 280 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm, Gewicht: 540 g

Reihe: Epistemata - Würzburger wissenschaftliche Schriften. Reihe Literaturwissenschaft

Beyer

Das System der Verkennung

Christa Wolfs Arbeit am Medea-Mythos
1. Auflage 2006
ISBN: 978-3-8260-3376-6
Verlag: Königshausen & Neumann

Christa Wolfs Arbeit am Medea-Mythos

Buch, Deutsch, Band 590, 280 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm, Gewicht: 540 g

Reihe: Epistemata - Würzburger wissenschaftliche Schriften. Reihe Literaturwissenschaft

ISBN: 978-3-8260-3376-6
Verlag: Königshausen & Neumann


Christa Wolf hat, auf den ersten Blick, in ihrem Roman Medea. Stimmen die Kernelemente des Mythos umgekehrt. Hier ist Medea nicht die Rasende, die aus Eifersucht ihre Kinder und ihre Rivalin Glauke ermordet. In Wolfs Fassung werden der kolchischen Königstochter in einem machtpolitisch motivierten Intrigenspiel diese Verbrechen lediglich nachgesagt. Medea wird zur Kindsmörderin ‚gemacht’, sie muss eine Sündenbockrolle und somit die Verantwortung für die Fehlleistungen der politischen Machthaber in Korinth übernehmen. Dieser gesamte Prozess lässt sich als ein System der Verkennung beschreiben, der Sündenbockmechanismus generiert den Mythos der kindsmordenden Furie, als die uns Medea in den zahlreichen Überlieferungen des Stoffes begegnet. Nach einer Diskussion literaturwissenschaftlicher Mythosforschung gilt es, dieses System und die daraus resultierende textimmanente Mythengenese in einem methodischen Dreischritt (Foucault, Girard, Lotman) zu analysieren, um von diesem Ausgangspunkt aus zu weiterführenden Fragestellungen zu gelangen, die nicht nur die politische Diskussion um Christa Wolf betreffen, sondern auch das Gesamtwerk der Autorin in den Fokus rücken.

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