Buch, Deutsch, Band 39, 302 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm
An der Grenze des Kantianismus
Buch, Deutsch, Band 39, 302 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm
Reihe: Studien und Materialien zum Neukantianismus
ISBN: 978-3-8260-6544-6
Verlag: Königshausen & Neumann
Die komplexe Biographie und Philosophie Emil Lasks (1875–1915) zeichnet das Bild einer ungewöhnlichen Figur im geistigen Klima des beginnenden 20. Jahrhunderts, deren menschliches und theoretisches Profil sich nur schwer zu einem klar konturierten Bild zusammenfügt. Sein Denken und sein Leben befinden sich am Scheideweg der Schicksale, denen sich mit dem herannahenden Ersten Weltkrieg eine Generation von Männern unweigerlich beugen musste. Der vorliegende Band will ein Beitrag zum Neuverständnis des Laskschen Denkens sein, wobei nicht nur die Merkmale seiner Philosophie, sondern auch die Grundzüge einer zukunftsorientierten Reflexion aufgezeigt werden, deren Größe darin besteht, dass sie Probleme vorwegnimmt, die noch heute im Mittelpunkt der philosophischen Debatte stehen.
Autoren/Hrsg.
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Weitere Infos & Material
S. Besoli / G. Morrone / R. Redaelli: Einleitung – S. Nachtsheim: Die „Strukturform". Eine Bemerkung zu Lasks Letztbegründungskonzept – S. Besoli: Das Scheitern der Erkenntnis und die negativen Gewissheiten in Lasks Lehre vom Urteil – F. Masi: Logik und Reflexion. Bemerkungen über Lask und Husserl – R. Lazzari: Lask und Heidegger. Die Wahrheit vor dem Urteil – C. Gauvry: Sensible and Non-Sensible Given in Emil Lask's Kategorienlehre – C. Tuozzolo: Lask und Hegel: ‚Geheimnis der historischen Beurteilung' und Wertindividualität – R. Redaelli: Mereologie und Geschichte. Emil Lask: Erbe von Windelband und Rickert – G. Morrone: Begriff und Wirklichkeit. Emil Lask und die Frage des Emanantismus – S. Furlani: Emil Lask: Eine Philosophie der Differenz? – R. Redaelli: Emil Lask. Beyond Subjectivism.




