Berner | Der hybride Sozialstaat | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 69, 350 Seiten

Reihe: Theorie und Gesellschaft

Berner Der hybride Sozialstaat

Die Neuordnung von öffentlich und privat in der sozialen Sicherung
1. Auflage 2009
ISBN: 978-3-593-40549-0
Verlag: Campus
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Die Neuordnung von öffentlich und privat in der sozialen Sicherung

E-Book, Deutsch, Band 69, 350 Seiten

Reihe: Theorie und Gesellschaft

ISBN: 978-3-593-40549-0
Verlag: Campus
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



»Öffentlich« und »privat« sind zentrale Kategorien zur Beschreibung der Strukturen des herkömmlichen Sozialstaats. Frank Berner geht dem Wesen und dem Wandel dieser Kategorien mit Blick auf die Alterssicherung nach und untersucht deren drei Säulen - gesetzliche Rentenversicherung, betriebliche Altersversorgung und individuell-private Vorsorge - in ihren Wechselwirkungen seit dem 19. Jahrhundert. Er zeigt, dass die Unterscheidung von öffentlich und privat eine sozialpolitische Ordnungsfiktion ist, die sich im Nachkriegssozialstaat in Institutionen und Politikfeldern verfestigt hat, die im derzeitigen sozialstaatlichen Wandel jedoch ihre Plausibilität verliert. Preis des Forschungs-Netzwerks Alterssicherung / Deutsche Rentenversicherung Bund

Frank Berner, Dr. phil., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA), Berlin.
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1;Inhalt;6
2;1 Die Entzauberung einer Ordnungsfiktion;10
2.1;1.1 Alterssicherung in Deutschland;11
2.2;1.2 Ungereimtheiten bei der Unterscheidung von staatlich und privat;14
2.3;1.3 Blinde Flecke der Alterssicherungsforschung;16
2.4;1.4 Argument und Aufbau der Studie;19
2.5;1.5 Methoden der Untersuchung;25
3;2 Wohlfahrtsstaat als gesellschaftliche Selbstbeschreibung und als institutionelle Struktur;28
3.1;2.1 Funktionale Differenzierung und ihre intellektuelle Reflexion im 19. Jahrhundert;29
3.2;2.2 Sozialpolitik im Kontext des deutschen Trennungsdenkens;34
3.3;2.3 Merkmale von Wohlfahrtsstaatlichkeit;37
3.3.1;2.3.1 Das normative Programm: Soziale Rechte als Teilhabepostulat;37
3.3.2;2.3.2 Die institutionelle Struktur: Der Sozialsektor;44
3.4;2.4 Die sozialstaatliche Steuerungsfiktion;50
3.5;2.5 Zwischenfazit: Hybride institutionelle Struktur und dualistische Ordnungsvorstellungen;55
4;3 Die Formung der »privaten« Alterssicherung durch staatliche Regulierung;58
4.1;3.1 Erste staatliche Interventionen: Preußische Kassenpolitik (1733–1873);59
4.2;3.2 Die Einführung der Versicherungsaufsicht (1901);68
4.3;3.3 Die aufsichts- und steuerrechtliche Konstituierung der Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung (1901–1949);71
4.3.1;3.3.1 Pensionskasse und Unterstützungskasse;71
4.3.2;3.3.2 Direktversicherung und Direktzusage;77
4.4;3.4 Zwischenfazit: Alterssicherung im Zusammenspiel von nicht-staatlicher Initiative und staatlicher Regulierung;81
5;4 Die Ko-Evolution der »staatlichen« und der »privaten« Alterssicherung;84
5.1;4.1 Der Entstehungskontext der Sozialversicherung;85
5.2;4.2 Die Invaliditäts- und Altersversicherung (1889);91
5.3;4.3 Der Gleichschritt der »staatlichen« und der »privaten« Alterssicherung (1889–1956);97
5.4;4.4 Die Auswirkungen der Rentenreform 1957 auf die »private« Alterssicherung;104
5.5;4.5 Die soziale Konstruktion der zwei Welten der Alterssicherung;113
5.5.1;4.5.1 Die gesetzliche Rentenversicherung als »staatliche« Alterssicherung;113
5.5.2;4.5.2 Das Ein-Säulen-Paradigma und die Steuerungsfiktion;118
5.5.3;4.5.3 Das »Denken in Ordnungen« und die Entstehung zweier Welten;121
5.6;4.6 Zwischenfazit: Die Steuerungs- und die Ordnungsfiktion in der Alterssicherung;125
6;5 Policy-Wandel in der Alterssicherung: Vom Ein-Säulen- zum Mehr-Säulen-Paradigma;128
6.1;5.1 Reformen der Alterssicherung 1999 bis 2004 – ein Überblick;130
6.1.1;5.1.1 Die Rentenreform 1999;132
6.1.2;5.1.2 Die Rentenreform 2001;134
6.1.3;5.1.3 Die Reformen von 2004;150
6.2;5.2 Die Emergenz einer neuen Policy: Alterssicherungspolitik;155
6.3;5.3 Die Unterscheidung von Altersvorsorge und Vermögensbildung;166
6.4;5.4 Sicherheit und Sicherungsziele in der Alterssicherungspolitik;174
6.5;5.5 Zwischenfazit: Die Entstehung vo nAlterssicherungspolitik und die Sozialpolitisierung der »privaten« Alterssicherung;187
7;6 Wandel der Politiknetzwerke in der Alterssicherung: Von der Separation zur punktuellen Integration;189
7.1;6.1 Die Netzwerkanalyse in der Policy-Forschung;190
7.2;6.2 Die Öffnung der Politiknetzwerke in der Alterssicherung;193
7.2.1;6.2.1 Das Netzwerk der gesetzlichen Rentenversicherung;193
7.2.2;6.2.2 Das Netzwerk der betrieblichen Altersversorgung;197
7.2.3;6.2.3 Das Netzwerk der individuell-privaten Altersvorsorge;207
7.3;6.3 Alterssicherungspolitik als Konglomerat von Issue-Netzwerken;216
7.4;6.4 Rollenzuschreibungen in den Politiknetzwerken der Alterssicherung;218
7.4.1;6.4.1 Die »Sozialpolitiker« und die »Finanzpolitiker«;218
7.4.2;6.4.2 Selbst- und Fremdbeschreibungen der Marktakteure;231
7.5;6.5 Zwischenfazit: Vernetzung bei Aufrechterhaltung der Grenzen;235
8;7 Wandel von Institutionen und Strukturen der Alterssicherung: Von der Ko-Existenz zur Interdependenz;237
8.1;7.1 Institutionelle und organisatorische Neuorientierung bei der gesetzlichen Rentenversicherung;238
8.2;7.2 Regulierungsebenen der betrieblichen Altersversorgung;248
8.3;7.3 Die Individualisierung der betrieblichen Altersversorgung;260
8.4;7.4 Die Märkte der »privaten« Alterssicherung;276
8.4.1;7.4.1 Die Finanzmärkte;277
8.4.2;7.4.2 Die Altersvorsorgemärkte;281
8.4.3;7.4.3 Die Beratungsmärkte;286
8.5;7.5 Die wohlfahrtsstaatliche Einbettung der Altersvorsorgemärkte;288
8.5.1;7.5.1 Wohlfahrtsstaat und Wohlfahrtsmarkt;288
8.5.2;7.5.2 Das wohlfahrtsmarktliche Arrangement der »privaten« Alterssicherung;292
8.6;7.6 Zwischenfazit: Sozialpolitisierung und Vermarktlichung;296
9;8 Der hybride Sozialstaat;298
9.1;8.1 Die Entgrenzung der Alterssicherungspolitik;298
9.2;8.2 Steuerungsprobleme staatlicher Regulierung;302
9.3;8.3 Die Ortlosigkeit des Sozialpolitischen;307
9.4;8.4 Jenseits der Unterscheidung von staatlich und privat;309
10;Verzeichnis der Tabellen;314
11;Verzeichnis der Schaubilder;315
12;Literatur;316
13;Danksagung;345


Frank Berner, Dr. phil., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA), Berlin.



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