E-Book, Deutsch, 212 Seiten
Berndt / Walm In Orientierung begriffen
2013
ISBN: 978-3-658-01826-9
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Interdisziplinäre Perspektiven auf Bildung, Kultur und Kompetenz
E-Book, Deutsch, 212 Seiten
ISBN: 978-3-658-01826-9
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Bildung, Kultur und Kompetenz spielen in Diskursen moderner Gesellschaften eine herausgehobene Rolle und stellen deshalb zentrale Referenzpunkte des (erziehungs)wissenschaftlichen Denkens dar. Die hier versammelten Beiträge zielen darauf ab, Orientierungspunkte zu geben, um disziplinäre Standortbestimmungen zu befördern und Institutionen wie Kindertagesstätten, Schulen und Hochschulen kritisch zu analysieren und reflektiert zu begleiten.
Constanze Berndt ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl 'Erziehungswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Schulpädagogik und empirischen Bildungsforschung' am Institut für Schulpädagogik und Bildungsforschung der Universität Rostock. Maik Walm ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Bildungsforschung am Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung der Universität Rostock.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhalt;5
2;Vorwort;7
3;Philosophieren mit Wolfgang Nieke;9
3.1;1. Vorrede: Sein oder Nichtsein oder was ist hier die Frage?;9
3.2;2. Was können wir wissen? Nachdenken über Erziehung und Bildung als „Versprechen auf die Zukunft“;10
3.3;3. Was sollen wir tun? Pädagogik zwischen Professionstheorie und Professionalisierung;12
3.4;4. Was dürfen wir hoffen? Interkulturelle Erziehung und Bildung für eine multikulturelle Gesellschaft;16
3.5;5. Was ist der Mensch? Erziehungswissenschaftliche Gehversuche zwischen Tag und Nacht;19
3.6;Literatur;22
4;Bildung und Freiheit;23
4.1;1. Was ist Bildung?;23
4.2;2. Welche Freiheit ist gemeint?;24
4.3;3. Wilhelm von Humboldts liberale Bildungstheorie;25
4.4;4. Handlungsfreiheit und Bildung bei John Stuart Mill;26
4.5;5. Bildung und Freiheit im „capability approach“ bei Amartya Sen;27
4.6;6. Bildung braucht Handlungsfreiheit. Erfordert sie auch Willensfreiheit?;29
4.7;7. Die neurobiologische Herausforderung;30
4.8;8. Sartres Kritik an der deterministischen Selbstobjektivierung;32
4.9;9. Zur Vereinbarkeit von Willensfreiheit und Kausalerklärungen;33
4.10;Literatur;35
5;Bildungsunterstützung durch Weltorientierung;37
5.1;1. Die Differenz von „Orientierung in Welt“ und „Weltorientierung“;38
5.2;2. Die Situation des „Etwas-mit-etwas-anfangen-können“;42
5.3;3. Was ich mit dem Angebot anfangen kann;46
5.4;Literatur;47
6;Bildung – Eine Aufgabe mit sozialpädagogischer Fundierung;48
6.1;1. Bildung ist mehr als Schule;49
6.1.1;1. Wissensvermehrung und Zugänglichkeit des Wissens;51
6.1.2;2. Wertekonsens und Pluralität;51
6.1.3;3. Instabilität in der Normalbiographie;51
6.1.4;4. Zeit für Bildung und Ressourcenorientierung;52
6.2;2. Ein umfassender Bildungsbegriff;53
6.3;3. Regionale Bildungslandschaften;54
6.4;4. Bildung hat viele Orte;57
6.5;5. Bildungsskepsis in der Kinder- und Jugendhilfe versus Zukunft Bildung;59
6.6;Literatur;62
7;„… wir reden nicht direkt drüber, aber wir leben es …“ Praxen des Umgangs mit migrationsbedingter Heterogenität und Differenz in Kindertageseinrichtungen;64
7.1;1. Hinführung und Fragestellung;64
7.2;2. Thematisierung von kultureller, religiöser und nationaler Heterogenität in einer Kindertageseinrichtung;68
7.3;3. Multikulturelle und migrationssensible Pädagogik – über die Markierung von Differenz zur Reflexivität;73
7.4;Literatur;77
8;Kommt die Interkulturelle Pädagogik in der Diversity Education erst zu sich selbst?;79
8.1;1. Wörterwechsel;80
8.2;2. Das Allgemeine und das Besondere: Eine kleine Geschichte der Pädagogik aus interkultureller Sicht;82
8.3;3. Zur Illustration: Die Arbeitsteilung zwischen ‚Allgemeiner‘ und ‚Vergleichender Erziehungswissenschaft‘;85
8.4;4. Kontinuitäten und Diskontinuitäten;87
8.5;Literatur;90
9;Zur Bedeutung von Politischer Bildung, Menschenrechtsbildung und Europabildung für Interkulturelle Bildung;92
9.1;1. Einleitung;92
9.2;2. Interkulturelle Bildung;93
9.3;3. Zur Rolle von Politischer Bildung und ihrer Beziehung zu Interkultureller Bildung;95
9.4;4. Zur Rolle von Menschenrechtsbildung und ihrer Beziehung zu Interkultureller Bildung;97
9.5;5. Zur Rolle von Europabildung und ihrer Beziehung zu Interkultureller Bildung;99
9.6;6. Abschlussüberlegungen zur Weiterentwicklung;101
9.7;Literatur;102
10;Vom Nutzen des internationalen Vergleichs in der Erziehungswissenschaft;105
10.1;1. Fragestellung;105
10.2;2. Die konzeptionelle Struktur Vergleichenden Erziehungswissenschaft;105
10.3;3. Die in Fragestellung des Internationalen Vergleichs;107
10.3.1;3.1 Universalisierung und Multikulturalisierung von Schule;107
10.3.2;3.2 Die Internationalisierung der Erziehungswissenschaft und komparatistische Methodenkompetenz;108
10.3.3;3.3 Die Internationalen Leistungsvergleiche und die analytisch-deskriptive Vergleichende Erziehungswissenschaft;110
10.4;4. Politische Rezeption von Vergleichsergebnissen;112
10.5;5. Internationaler Vergleich und Kontingenzerfahrung;115
10.6;6. Die Rolle des EWFT;116
10.7;Literatur;117
11;Globales Lernen – Überlegungen zur Beförderung raumbezogener Orientierungs-und Handlungskompetenz im Kontext der Weltgesellschaft;119
11.1;1. Problemaufriss: Pädagogische Herausforderungen im Kontext weltgesellschaftlicher Perspektiven;119
11.2;2. Globales Lernen als orientierungs- und handlungsleitendes pädagogisches Konzept;122
11.3;3. Exkurs: Zum Raumdiskurs in den Sozialwissenschaften und der Erziehungswissenschaft;124
11.4;4. Raumbezüge im Globalen Lernen;128
11.5;5. Dimensionen raumbezogener Handlungskompetenz im Kontext weltgesellschaftlicher Orientierung;129
11.6;Literatur;132
12;Entwicklungsfähigkeit und Entwicklungsperspektiven der Bildung für nachhaltige Entwicklung;134
12.1;1. Entwicklungsaufgaben der Bildung für nachhaltige Entwicklung;134
12.2;2. Chancen und Risiken der Partizipationsentwicklung;136
12.3;3. Ebenen der Nachhaltigkeitsdiskurse;140
12.4;4. Energiequellenwende und Bildungsaufgaben;144
12.5;Literatur;146
13;Schule und Werthaftigkeit – Konflikt oder Konkurrenz?;148
13.1;1. Einführung;148
13.2;2. Werterziehung – „neuer Hut“ oder Kernaufgabe der Schule?;150
13.3;3. Der Konflikt ist so wenig vermeidbar wie die Konkurrenz;152
13.4;4. Wie kommt Wertbewusstsein in die Schule?;155
13.5;Literatur;157
14;Die Bildungsreise des Mirower Seminardirektors A. F. Giesebrecht im Jahre 1818 durch Deutschland und die Schweiz;158
14.1;Quellen- und Literaturverzeichnis;167
15;Inklusion als Reformimpuls für die Lehrer_innenbildung – Entwicklungen und Perspektiven;168
15.1;1. Einleitung;168
15.2;2. Was bedeutet die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-Brk) für die Reform der Lehrer_innenbildung?;170
15.3;3. Entwicklungen – Was wird diskutiert und realisiert?;171
15.3.1;3.1 Die bundesdeutsche Ebene;171
15.3.2;3.2 Die Situation in den Bundesländern;172
15.4;4. Tendenzen, Fragen, Perspektiven;178
15.5;Literatur;180
16;Die demokratische und soziale Hochschule – Alternativen zum „Unternehmen Uni“;185
16.1;1. Soziale Öffnung der Hochschulen;187
16.2;2. Verbesserung der Qualität von Lehre und Studium;189
16.3;3. Innovation durch Partizipation;191
16.4;4. Gute Wissenschaft, gute Arbeit – zwei Seiten einer Medaille;192
16.5;Literatur;195
17;Zum spannungsreichen Wechselverhältnis zwischen Erziehungswissenschaft und Hochschulplanung;197
17.1;1. Der geringe Einfluss der Erziehungswissenschaft auf die Hochschulplanung;197
17.1.1;1.1 Bildung durch Wissenschaft;198
17.1.2;1.2 Universitätsmanagement;199
17.2;2. Gibt es eine Leitwissenschaft der Hochschulplanung?;200
17.2.1;2.1 Anwendungsorientierung als Problem;201
17.2.2;2.2 Epistemische Lücken;201
17.3;3. Neue Erwartungen an die universitäre Lehre als Chance;202
17.3.1;3.1 Wissenschaftsdidaktik;203
17.3.2;3.2 Bildung zum Staatsbürger;204
17.3.3;3.3 Expertise der Hochschulprofessionellen;205
17.4;4. Fazit;206
17.5;Literatur;206
18;Autorinnen und Autoren;210




