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E-Book, Deutsch, 152 Seiten, Format (B × H): 145 mm x 210 mm

Berger PROPHEZEIUNGEN

Keine Angst vor Krieg in Europa - Vorsorgen und schützen
Auflage der EPUB Ausgabe
ISBN: 978-3-69042-015-0
Verlag: Reichel Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)

Keine Angst vor Krieg in Europa - Vorsorgen und schützen

E-Book, Deutsch, 152 Seiten, Format (B × H): 145 mm x 210 mm

ISBN: 978-3-69042-015-0
Verlag: Reichel Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)



Nimmt man die Möglichkeit ernst, dass bestimmte Ereignisse von Propheten vorausgesehen werden, und es in Europa wieder zu einem 3. Kriegsausbruch kommt - wie von vielen Sehern vorausgesagt -, dann ergibt sich dieser praktische und nüchterne Leitfaden. Er bündelt Alarmzeichen je nach Gefahrenstufe und gibt Ratschläge, was in einzelnen Fällen zu tun ist und an welchen Orten in Deutschland, der Schweiz und Österreich man einigermaßen sicher ist. Landkarten über sichere und besonders bedrohte Gebiete vervollständigen das Bild.

Erich Berger ist 1954 in Friedberg (Hessen) geboren. Er studierte Medizin in Marburg an der Lahn und arbeitet als Naturarzt und Akupunkteur. Seit 2010 lebt er mit seiner Frau in der Schweiz. Die Inspiration zu diesem Buch bekam Erich Berger von seinem Vater, der sich sehr intensiv mit Nostradamus beschäftigt hatte. So stellte sich ihm immer wieder die Frage, ob er Prophezeiungen ablehnen oder ernst nehmen sollte. Er entschied sich für letzteres, was ihn veranlasste, in die Schweiz zu ziehen und dieses Buch zu schreiben. Anfangs war es als Warnung und Ratgeber für seine Freunde und Patienten gedacht. Später entschied er sich, den Inhalt einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
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Kapitel 1
KANN ES EINEN
DRITTEN WELTKRIEG GEBEN?


Die meisten der von mir untersuchten Propheten prophezeien eine massive Invasion von „Völkern aus dem Osten“ nach Mitteleuropa. Manche benennen direkt Russland als den Invasor. Ich möchte hier den russischen Machthabern nicht unterstellen, dass sie eine Invasion Westeuropas vorhaben. Ich kann mir aber nicht vorstellen, welche anderen „Völker aus dem Osten“ in der Lage sein sollen, eine massive Invasion gegen die NATO durchzuführen. Wenn wir die Propheten ernst nehmen wollen, dann dürfen wir nicht um den heißen Brei herumreden. Mit „Völker aus dem Osten“ können sie in der heutigen Zeit nur Russland meinen. Ich will hier nicht die Russen verunglimpfen und nicht gegen sie hetzen. Ich nehme nur die Prophezeiungen beim Wort, was ja der Sinn dieses Buches ist. Wenn die Prophezeiungen zutreffen, kann ich in der jetzigen geopolitischen Konstellation leider nur Russland als den prophezeiten Invasor erkennen. Ich würde mich gerne eines Besseren belehren lassen, sehe aber nicht wie.

Daher muss mir die Frage erlaubt sein:

Ist es überhaupt denkbar, dass Russlands Machthaber riskieren, Westeuropa zu überfallen, um es bis zum Atlantik zu besetzen?

Riskieren sie dabei nicht die Verwüstung ganz Russlands?

Können Sie dabei überhaupt etwas gewinnen?

Betrachten wir uns die Situation Russlands.

Es ist abgesunken vom Status einer Weltmacht und wird umringt im Westen und Süden von der NATO und den Einflusszonen der USA. Die Ostseehäfen hat es bereits verloren und der einzige Schwarzmeerhafen in der Ukraine würde durch einen NATO-Beitritt dieses Landes auch verloren gehen. Dann wäre Russland praktisch vom direkten Zugriff auf den Welthandel abgeschnitten. Hinzu kommt, dass die USA versuchen, durch ihr strategisches Raketenabwehrsystem für Interkontinentalraketen fast unangreifbar zu werden. Im Osten wird Russland bedroht von einem aufstrebenden China, das nach den Bodenschätzen in der Mongolei und in Sibirien schielt. Die russischen Eliten haben inzwischen zwar Geld genug, aber es fehlt ihnen das Bewusstsein, wirklich zu den Mächtigen der Welt zu gehören, und das nagt an ihrem Stolz. Wie sollen die russischen Eliten wieder das Gefühl bekommen, an der Spitze einer Weltmacht zu stehen?

Natürlich würden im Falle eines dritten Weltkrieges alle Kriegs- beteiligten verwüstet werden. Aber das betrifft natürlich nicht die Eliten, die für den Krieg verantwortlich sind, weil diese ja in ihren sicheren Bunkern sitzen. Sie selbst würden erst in Gefahr kommen, wenn der Gegner ihr Land direkt besetzt und sie aus den Bunkern holt. Wenn die russischen Machthaber sich aber ausrechnen, Europa bis zum Atlantik besetzen zu können, während die USA und Russland atomar verwüstet werden, dann kann die erschöpfte USA keinen Fuß mehr in Europa fassen und es beginnt die Erholungsphase. Nach dieser wird Russland, mit Europa unter seiner Kontrolle, sehr viel besser dastehen als jetzt. Insbesondere dann, wenn es selbst Westeuropa nicht atomar verwüstet hat und daher dort die Erholungsphase, unter russischer Kontrolle, recht rasch abläuft. Dann sind die russischen Machthaber wieder das, was jeder Machthaber unbedingt sein will, die Ersten von allen.

Man muss sich immer vor Augen halten, dass ein kommender Weltkrieg nicht in der Kriegsphase, sondern in der Erholungsphase danach gewonnen wird. Es sei denn, der Sieger kann das Land des Gegners besetzen, was aber weder den Amerikanern noch den Russen nach der Kriegsphase noch möglich sein dürfte. Europa aber können die Russen besetzen.

Aber ich glaube nicht, dass es zu einem atomaren Weltkrieg kommen würde, wenn die Russen die Nato in Europa angreifen. Führten die USA isoliert einen atomaren Krieg mit Russland, sind sie danach viel zu schwach, um dem Aufstieg Chinas zur einzigen Weltmacht etwas entgegen zu setzen. Die USA müssten bei einem atomaren Krieg immer auch China mit hineinziehen. Und das dürfte ihre Kräfte übersteigen. Europa ist nicht der natürliche Freund der USA, sondern nur ein Kalkül für deren Interessen () und ein Konkurrent. Es ist gut, um die Russen zu schwächen und ihnen Paroli zu bieten, damit die USA die Hände frei haben gegen China, ihren wahren Gegner. Greift Russland Europa an, dann werden die USA keinen Atomkrieg riskieren und Russland wird seine Atomwaffen auch zurückhalten, um die USA nicht zu sehr zu provozieren. Es würde diese nur einsetzen, wenn es den Krieg zu verlieren droht, bzw. nur begrenzt. Die USA können und werden Europa eher pro forma unterstützen und darauf hoffen, dass sich die Europäer selbst helfen können. Russland muss nur rasch und energisch bis zum Atlantik vorstoßen, bevor die USA registrieren, dass die Europäer sich doch nicht selber helfen können. Sind die Russen erst am Atlantik, können die USA nur noch mit einem Atomkrieg helfen, den sie aber nicht machen können, ohne sich selbst aufzugeben. Es ist ein riskanter, aber nicht allzu riskanter Plan Russlands, sich Europa einzuverleiben.


Damit ein solcher Plan ins Auge gefasst werden kann, erfordert es folgende Voraussetzungen, von denen die russischen Machthaber überzeugt sein müssen, damit sie einen Krieg beginnen:

  1. Sie müssen überzeugt sein, Europa mit konventionellen Mitteln in wenigen Tagen überrollen zu können. Ihre strategischen Atomwaffen brauchen sie alle gegen die USA und England. Schnelligkeit ist essenziell, daher dürfen sie sich keine Hindernisse in den Weg legen.

  2. Außerdem wäre es für die Erholungsphase schlecht, Westeuropas Industrien zu verwüsten. Höchstens taktische Atomwaffen kommen auf dem europäischen Festland in Frage. Die rein konventionelle Überlegenheit der Russen gegenüber den Europäern muss also sehr massiv sein und sie müssen über große Panzermassen verfügen, um rasch viel Raum Richtung Atlantik zu gewinnen. Zudem benötigen sie viel Lufttransport-Kapazität für Luftlandetruppen. Entscheidend ist eine starke Jäger-Luftwaffe, um die Lufthoheit über Europa rasch zu erlangen.

  3. Eine starke Polizeitruppe, die in geschützten Bunkern aus allem rausgehalten wird, kann dann nach der Verwüstung die besetzten Gebiete kontrollieren und die Herrschaft der Elite erhalten.

  4. Sie müssen einen Plan haben, um einen massiven Truppenaufmarsch an ihren Westgrenzen zu verschleiern. Diese Westgrenzen müssten zudem faktisch die Westgrenzen von Weißrussland und der Ukraine sein und es müsste sicher sein, dass die Polen keinen effektiven Widerstand leisten werden oder können.

  5. Sie müssen davon überzeugt sein, dass die Chinesen ihnen nicht in den Rücken fallen. Das ist der entscheidende Knackpunkt.

  6. Optimal wäre es, wenn Westeuropa durch eine massive Wirtschaftskrise geschwächt ist. Und wenn man zuvor viele Sympathisanten und Agenten gewinnen oder einschleusen konnte bzw. die kommunistischen Parteien in Westeuropa wieder großen Einfluss haben. Optimal wären Bürgerkriege in der EU.

Sind alle diese Voraussetzungen gegeben, dann braucht es noch einen rücksichtslosen und energischen Führer der russischen Machtelite, um alles auf diese eine erfolgversprechende Karte zu setzen:

Wir erobern Europa, halten ein paar Jahre in unserem Bunker aus und besitzen dann, wenn sich unser vergrößertes Reich wieder erholt, die Weltmacht, während die Amerikaner nach ihrer Erholung höchstens noch den Status einer mittleren Macht haben. Die Alternative beim Stillhalten wäre ja doch nur ein zunehmendes Versinken Russlands in die zweite Reihe mit letztendlichen Macht- und Territorialverlusten an die Chinesen.


Für mich sieht daher die aktuelle Weltlage so aus:

Ich kann mir vorstellen, dass Putin den Ukrainekrieg derzeit künstlich

in die Länge zieht, um Folgendes zu erreichen:

  1. Durch die in den Augen des russischen Volkes sehr aggressiven Sanktionen des Westens versammelt er sein Volk hinter sich und hetzt es gegen den Westen auf. Dadurch wird es bereit für einen großen Krieg.

  2. Er festigt sein Bündnis mit China () so massiv, dass er keine Angst mehr vor China haben muss und all seine Truppen aus dem Osten nach Westen verlegen kann.

  3. Er stellt sich dem Westen gegenüber als militärisch relativ unfähig dar und verhindert so stärkere Vorbereitungen auf einen Angriff.

  4. Er schickt Flüchtlingsströme nach Westen, unter denen sich auch seine Agenten befinden und die die Sozialsysteme belasten.

  5. Er kann durch die vorgegebene Unfähigkeit seines Militärs, die Ukraine zu überwältigen, immer mehr Truppen an die Westgrenze verlagern.

  6. Die hysterischen Sanktionen des Westens und Putins Gas-Verknappungsstrategien zerstören die Wirtschaft der EU. Natürlich leidet auch die russische Wirtschaft. Daher kann er mit dem Losschlagen nicht zu lange warten. Aber es kann ihm egal sein, wie stark seine Wirtschaft leidet, wenn er einen Angriff auf Europa plant. Denn wenn er einen großen Krieg provoziert, leidet seine Wirtschaft sowieso viel mehr.

  7. Man darf nicht vergessen, dass Europa auf nur wenige Hilfe durch die USA rechnen kann, wenn China eine Drohkulisse im Pazifikraum aufbaut () und die USA ihr Militär braucht, um dagegen zu halten. Dann werden sie die Hauptlast einer Verteidigung den Europäern überlassen müssen, selbst wenn es letztlich gar nicht zum Krieg USA mit China kommt. Insofern steht unsere Hilfe durch den großen Bruder auf ganz schön wackligen Füssen.

  8. Und sowas ist jetzt gar nicht mehr so unvorstellbar. Putin müsste also losschlagen, bevor die Europäer richtig aufrüsten können, weil...


Berger, Erich
Erich Berger ist 1954 in Friedberg (Hessen) geboren. Er studierte Medizin in Marburg an der Lahn und arbeitet als Naturarzt und Akupunkteur. Seit 2010 lebt er mit seiner Frau in der Schweiz.
Die Inspiration zu diesem Buch bekam Erich Berger von seinem Vater, der sich sehr intensiv mit Nostradamus beschäftigt hatte. So stellte sich ihm immer wieder die Frage, ob er Prophezeiungen ablehnen oder ernst nehmen sollte. Er entschied sich für letzteres, was ihn veranlasste, in die Schweiz zu ziehen und dieses Buch zu schreiben. Anfangs war es als Warnung und Ratgeber für seine Freunde und Patienten gedacht. Später entschied er sich, den Inhalt einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.



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