Berg / Sepp | Studien zur Transzendenz | Buch | 978-3-68911-030-7 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, Band 112, 152 Seiten, Format (B × H): 150 mm x 221 mm, Gewicht: 228 g

Reihe: libri nigri

Berg / Sepp

Studien zur Transzendenz

Säkularisierungstheorie bei Charles Taylor und Falk Wagner
Erscheinungsjahr 2025
ISBN: 978-3-68911-030-7
Verlag: Bautz, Traugott

Säkularisierungstheorie bei Charles Taylor und Falk Wagner

Buch, Deutsch, Band 112, 152 Seiten, Format (B × H): 150 mm x 221 mm, Gewicht: 228 g

Reihe: libri nigri

ISBN: 978-3-68911-030-7
Verlag: Bautz, Traugott


„Das Bewusstsein, ‚modern‘ zu sein, ist immer das Bewusstsein gewesen, eine Krise zu durchleben.“
Gérard Raulet

In A Secular Age beschreibt Charles Taylor das krisenhafte Selbstverständnis der modernen Subjektivität über Dilemmas, welche aus der Spannung zwischen spirituell-transzendenten Erwartungen und exklusiv humanistischen Ansprüchen entspringen. Dabei entsteht eine tripolare Struktur, die die vielfältigen Einzelanalysen in A Secular Age unterschwellig zu steuern scheint.

Die Studien zur Transzendenz rekonstruieren diese Struktur und analysieren sie im Hinblick auf sozialphilosophische, formallogische und religionsphilosophische Implikationen, um sie exemplarisch an den beiden Dilemma-Kapiteln in A Secular Age sowohl kommentieren als auch kritisieren zu können. In einem zweiten Teil wird der Blick auf Falk Wagners Theorie des religiösen Opfers erweitert. Es wird eine mögliche Anwendung von Taylors Modernitätsdiagnose anhand der Geschichte der christlichen Opferpraxis aufgezeigt sowie der Zusammenhang von Opfer- und Säkularisierungsdiskurs untersucht, und es werden mögliche inhaltliche Anknüpfungspunkte für eine weitere Auseinandersetzung mit diesen Fragen diskutiert.

Was die Möglichkeiten einer Versöhnung der zugrunde liegenden Dilemmas und immanenten Widersprüche unseres säkularen Zeitalters betrifft, geben sich die Studien zur Transzendenz optimistischer als Taylors A Secular Age. Dieser Optimismus versteht sich als ein Realismus der Praxis, in die diese Dilemmas und Widersprüche eingebettet sind – in alltägliche Lebenspraktiken nämlich, welche die dilemmatischen Krisenpotenziale der Moderne im Reichtum der Lebensvollzüge zumindest potenziell aufzufangen versprechen.

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Weitere Infos & Material


Sepp, Hans Rainer
Hans Rainer Sepp geb. am 9. September 1954 in Rottenbuch, Oberbayern ist ein deutscher Philosoph.

Er studierte von 1974 bis 1979 an der Ludwig-Maximilians-Universität in München Philosophie und Germanistik. Er schloss sein Studium mit dem Magister Artium (M.A.) ab und war von
1982 bis 1992 als Mitarbeiter des Husserl-Archivs der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg i. Br. bei Werner Marx Koeditor von Bänden der Gesammelten Werke Edmund Husserls (Husserliana).
1991/1992 promovierte Sepp an der Universität München bei Eberhard Avé-Lallemant.
2004/2005 habilitierte er sich an der Fakultät für Humanwissenschaften der Karls-Universität in Prag und an der Technischen Universität Dresden.

Sepps Arbeitsgebiete sind vor allem: Phänomenologie, Ethik, Ästhetik, Interkulturelle Philosophie, Philosophische Anthropologie. Nach Untersuchungen zu den praktisch-ethischen Konsequenzen der phänomenologischen Veränderung des Weltbezugs am Beispiel des Problems der Grenze, der Bildstruktur und des Lebensbegriffs beschäftigt sich Sepp vor allem mit dem Konzept einer „Philosophischen Europa-Forschung“ und mit einer auf der Grundlage einer erneuerten Phänomenologie der Leiblichkeit erarbeiteten „Oikophilosophie“.

Berg, Alexander
ALEXANDER BERG ist in Zauckerode bei Dresden aufgewachsen und studierte Philosophie, Kunstgeschichte und Psychologie an der TU Dresden, Sorbonne Paris und Universität Florenz.
Forschungsaufenthalte: am Wittgenstein-Archiv der Universität Bergen, an der Wren Library des Trinity College in Cambridge, an der Universität Chicago und an der Karlsuniversität in Prag.
Promotion an den Universitäten Prag und Dresden mit der Arbeit Absolutes Wissen und Grundlose Gewissheit – Wittgenstein und Hegel. Gegenwärtig ist er an der Universität Zürich Feodor Lynen-Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung und mit einem Forschungsprojekt zur literarischen Form philosophischer Hauptwerke befasst. –
Publikationen: Transzendenz bei Hegel und Heidegger (libri virides, Bd. 12), Nordhausen 2012; Wittgensteins Hegel, Paderborn 2021; Studien zur Transzendenz. Charles Taylor und Falk Wagner Als Hg. (m. Jakub Mácha): Wittgenstein and Hegel – Reevaluation of Difference, Berlin 2019. –



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