E-Book, Deutsch, 290 Seiten
Berg E006: Lust
1. Auflage 2023
ISBN: 978-3-7554-5032-0
Verlag: BookRix
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
- und zwölf weitere wahre Geschichten von prickelnder Lust von "Miss Erotik" Iris Berg in einem Buch (FSK 16!)
E-Book, Deutsch, 290 Seiten
ISBN: 978-3-7554-5032-0
Verlag: BookRix
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
E006: Lust - und zwölf weitere wahre Geschichten von prickelnder Lust von 'Miss Erotik' Iris Berg in einem Buch (FSK 16!) Inhalt: Aus der laufenden Serie eBook Erotik die Nr. 21: Clarissa - ab Seite 1 Nr. 22: Tatjana - ab Seite 12 Nr. 23: Carmen - ab Seite 25 Nr. 24: Lust - ab Seite 37 Nr. 25: Lisa - ab Seite 71 Nr. 26: Scham II - ab Seite 92 Nr. 27: Erotika - ab Seite 104 Nr. 28: Kribbeln - ab Seite 192 Nr. 29: Dreigespann - ab Seite 199 Nr. 30: Samenernte - ab Seite 214 Nr. 31: Bei Anruf Sex - ab Seite 225 Nr. 32: Lippenspiele - ab Seite 238 Nr. 33: Tinas Freundin - ab Seite 254 Die Seitenangaben beziehen sich auf die gedruckten Ausgaben! Iris Berg, die 'Miss Erotik', zu der ihre Leserinnen und Leser sie kürten, gibt hier die Erzählung von Sandrine wieder - eine Erzählung, die es wahrhaft in sich hat... Copyright aller Erscheinungsweisen (einschließlich eBook und Hörbuch) dieser Reihe by Iris Berg und HARY-PRODUCTION, Canadastraße 30, 66482 Zweibrücken! Sämtliche Rechte vorbehalten! Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung von HARY-PRODUCTION! Achtung: Dieses Buch ist erst freigegeben ab 16 Jahren! (FSK16)
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Erotik 021
Clarissa - eine erotische Geschichte von Iris Berg
Auch eine Karrierefrau ist eine Frau. Manche vergißt das zuweilen – und leidet darunter. Nicht so Clarissa. Sie verknüpft gern das Angenehme mit dem Nützlichen. Nützlich ist alles, was dem Geschäft dient, und angenehm ist dabei...
1
Es soll doch tatsächlich Leute geben, die vergleichen mich mit jener ehemaligen Negativfigur in einer der täglich erscheinenden Fernsehserien. Nur weil ich genauso wie die in ihrer Serienrolle Clarissa heiße. Igitt! Nein, ehrlich, ich würde niemals einem anderen Menschen was Böses antun - zumindest nicht bewußt. In meinem Kopf gehen ganz andere Dinge vor. Auch der Vorwurf, ich sei eine sogenannte Karrierefrau, die nichts als ihren Job im Sinn habe... trifft nur während der reinen Arbeitszeit zu, denn ich weiß durchaus zu unterscheiden zwischen Pflicht und Vergnügen. Ganz ehrlich. Wobei... der Hang zum Vergnügen eindeutig überwiegt. Braucht ja niemand zu wissen. Drum mache ich ja auch keine Reklame damit. Normalerweise wenigstens nicht. Als mich jedoch die gute Iris fragte, ob sie meine Gedanken niederschreiben dürfte... Ich habe eine ganze Weile überlegt, denn im Grunde genommen gehen meine Gedanken niemanden etwas an. Ich lebe gern dem Image der Karrierefrau entsprechend, denn es bleibt mir normalerweise nichts anderes übrig, will ich den nötigen Erfolg im Beruf haben. Andererseits... Ich mag Iris sehr. Drum tat ich ihr den Gefallen - und somit auch ihren Leserinnen und Lesern... Was soll ich sagen... Klar, es kommt immer wieder vor, daß ich einen Verhandlungspartner habe - rein geschäftlich, versteht sich -, der auf mich eine gewisse Wirkung hat. Nun bin ich ja glücklich verheiratet, und da schickt es sich keineswegs, mit dem einen oder anderen Geschäftspartner ins Bett zu hüpfen - einfach so. Außerdem besteht die Gefahr, daß ich eine schlechtere Verhandlungsposition bekomme, falls sich das herumspräche. Es sei denn, es gelingt mir, im einen oder anderen Fall, das Angenehme mit dem Nützlichen in wahrhaft idealer Weise zu verbinden. So einen Fall will ich jetzt mal herausgreifen: Da war eine japanische Delegation, der allerdings nicht nur „reinrassige“ Japaner angehörten. Es ist ungewöhnlich bei den Japanern, aber sie hatten es tatsächlich zugelassen, daß ein smarter Mitteleuropäer Mitglied ihrer Delegation sein durfte - und zwar sogar als ein ausgesprochen wichtiges Mitglied. Es mag daran gelegen haben, daß er der Sohn des Konzernchefs im fernen Nippon war. Dieser hatte nämlich eine deutsche Frau geehelicht, und gerade diese Mischung machte den Mann besonders interessant. Er hatte kaum etwas Japanisches an sich - außer den Dingen, die ihn zu einer meines Erachtens einzigartigen Erscheinung werden ließen. Ich vergleiche das einmal ein wenig mit jener vollbusigen Fernsehdame, die auch mal Miß Germany gewesen war und ihre den Männern so gefallene Schönheit der Mischung ihrer Abstammung verdankt: Sie ist ebenfalls „zur Hälfte“ eine Japanerin! Daß eine solche Mischung auch bei einem Mann eine ganz besondere Note erzielen konnte, das sah ich bei jeder Verhandlung mit der Delegation überdeutlich vor Augen. Ich hatte echt Mühe, mich auf das rein Geschäftliche zu konzentrieren. Aber das war nicht der Grund, wieso die Verhandlungen einfach nicht vorangehen wollten. Soll heißen: Es war kein Ergebnis in Sicht - wie auch immer ein solches Ergebnis auch hätte aussehen mögen. Nun hatte ich von meinem obersten Boß zwar sämtliche erdenklichen Vollmachten, aber wenn ich das Geschäft versaute, weil ich einfach nicht in der Lage war, ein positives Ergebnis zu erzielen, dann sank mein Stern innerhalb meines eigenen Konzerns. Damit war fest zu rechnen. Wie war das noch mit dem Verquicken vom Angenehmen mit dem Nützlichen? Nun, nützlich wäre es, endlich den ersehnten Durchbruch bei den Verhandlungen zu erzielen. Angenehm wäre dabei, wenn ich mit jenem smarten Halbjapaner... Ah, wenn ich nur daran denke, wird mir gleich wieder heiß und kalt. Eine schlichtere Frau würde vielleicht sich einreden, sie habe sich in den Mann unsterblich verliebt. Ich war und bin realistisch genug, um zu wissen, daß es ein blödes Vorurteil ist, von Frauen selber in die Welt gerufen, weil sie damit vieles entschuldigen können: Eine Frau muß eben keineswegs verliebt sein in einen Mann, wenn sie gern mit ihm schlafen würde! Es ist nicht nur blöd, sondern sogar saublöd, etwas anderes anzunehmen. Männer, laßt euch von den Frauen nicht für dumm verkaufen! Doch zurück zum Geschehen. Mir war heiß, wenn unsere Blicke sich begegneten. Vor allem zwischen den Beinen. Mein Herz pochte einige Takte zu schnell, und ich hatte alle Mühe, mich voll auf das Wesentliche zu konzentrieren - nämlich die Verhandlungen. Es gab auch die Schmetterlinge im Bauch. Logisch. Aber was hat das mit Liebe zu tun? Ich liebe meinen Mann, basta! Nach wie vor - wohlgemerkt. Diese Dummchen, die mal fremdgehen und sich dessen so sehr schämen, daß sie sich und allen einreden, sich eben unsterblich verliebt zu haben und einfach keine Gewalt mehr über die eigenen Gefühle... und so weiter und so fort: blahblahblah! Und wie viele Dummchen haben ihre Ehe und alles, was damit zusammenhing, daraufhin kaputt gemacht, nur um zu demonstrieren, wie recht sie mit ihrer blöden Ausrede hatten? Schwamm drüber, wir sind ja nicht von der Sorte, sonst hätte ich niemals den Erfolg im Geschäft haben können, den ich nachweislich habe. Und wenn es bei mir kribbelt, weil Gott Eros kräftig anklopft, dann weiß ich, was Sache ist. Und weil ich eine erwachsene Frau bin, verliere ich mich nicht hoffnungslos, sondern lasse den Verstand durchaus mitmachen. Der will ja auch sein Vergnügen haben, nicht wahr? Mein Verstand sagte mir: Wenn du den scharf machst auf dich, hast du die Verhandlungen mindestens zur Hälfte gewonnen! Und mein Schoß sagte eindeutig: Nun mach schon! Wie lange soll ich denn noch warten? Also ließ ich das züchtige Kleid eines Tages im Schrank und zog mir was an, mit dem ich normalerweise in die Disko gehe und nicht gerade zu wichtigen Geschäftsverhandlungen. Ich setzte mich so, daß mich Mr. Smart auch richtig sehen konnte. Vor allem meine Beine, die ihm so lang erscheinen sollten, daß er prompt überzeugt sein mußte, sie würden nie mehr enden. Den Japanern fiel die Veränderung durchaus auf. Die sind ja alles andere als naiv. Sonst wären sie weniger erfolgreich. Mr. Smart fiel das natürlich ebenfalls auf - wenn auch anders als seinen Kollegen von der Delegation. Ich hatte mich nicht geirrt, als ich annahm, eine gewisse Wirkung auf ihn zu haben. Er fand erfolgreiche Frauen anscheinend als besonders sexy. Das findet man unter den Männern ja nicht oft, denn die meisten bevorzugen das Dummchen von nebenan. Aber dieser hier hatte genügend Selbstbewußtsein. Das hatte er längst auch während der Verhandlungen bewiesen. Mr. Smart, wie ich ihn insgeheim nannte, obwohl er natürlich anders hieß, mutierte bei mir sehr schnell zum lieben Smarti. He, das gefiel mir! Smarti schaute meine Beine an und hatte fürderhin enorme Probleme damit, sich voll auf den Verhandlungsstoff zu konzentrieren. Erst als ich mich mal wie unbeabsichtigt vorbeugte, um ihn in meinen abgrundtiefen Ausschnitt schauen zu lassen, kam er zwar nicht auf andere Gedanken, aber er wandte den Blick von meinen Beinen ab. Die nächste Verhandlungspause nutzte ich auf besondere Art: Smarti blieb sitzen, während die meisten seiner Kollegen sich die Beine vertreten gingen. Ich schaute anscheinend äußerst interessiert in meine Unterlagen und ließ das eine Beine vom anderen rutschen. Ganz bedächtig, ganz langsam. Dann, kaum daß die Beine nebeneinander standen, hob ich das andere Bein, um es überzuschlagen. Ich brauchte nicht selber hinzuschauen, um zu wissen, daß sich dabei mein Rock nach oben verschob. Das ließ ich nicht für lange Zeit zu. Ich zupfte ihn scheinbar gedankenverloren rechtzeitig wieder herunter. Oh, das macht einen Mann mehr an, als hätte ich ihm gleich meine nackte Muschi gezeigt. Er schluckte schwer, und ich strahlte ihn an - ohne erkennen zu lassen, daß ich ganz genau wußte, was hinter seiner Stirn und außerdem in seiner Hose vor sich ging. Er räusperte sich verlegen in die hohle Hand, versuchte ebenfalls ein Lächeln, was natürlich mißlang, und erhob sich mit einer gekrächzten Entschuldigung. Nun, das konnte und wollte ich natürlich nicht zulassen, daß er sich gleich der anderen die Beine vertreten ging. Ich hatte eben ganz andere Pläne... „Moment noch!“ rief ich aus. „Sie entschuldigen?“ Ich stand auf und trippelte zu ihm hin. Ich ging ihm gerade bis zur Schulter. Von unten strahlte ich ihn an. „Sagen Sie, Ihr Vater ist der Konzernchef?“ fragte ich mit einem unschuldigen Augenaufschlag, obwohl das nun jeder wußte. „Äh, ja!“ stotterte...




