E-Book, Deutsch, 278 Seiten
Berg E005: Sandrine
1. Auflage 2023
ISBN: 978-3-7554-5026-9
Verlag: BookRix
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
- zweiundzwanzig hocherotische Teile von "Miss Erotik" Iris Berg in einem Buch (FSK 16!)
E-Book, Deutsch, 278 Seiten
ISBN: 978-3-7554-5026-9
Verlag: BookRix
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
E005: Sandrine - zweiundzwanzig hocherotische Teile von 'Miss Erotik' Iris Berg in einem Buch (FSK 16!) Iris Berg offenbart sich selber - und berichtet von Sandrine, die sie auf einer Party kennenlernt und die sich als wahre Sexpertin entpuppt - obwohl sie wie die Unschuld vom Lande wirkt... Iris Berg, die 'Miss Erotik', zu der ihre Leserinnen und Leser sie kürten, gibt hier die Erzählung von Sandrine wieder - eine Erzählung, die es wahrhaft in sich hat... Copyright aller Erscheinungsweisen (einschließlich eBook und Hörbuch) dieser Reihe by Iris Berg und HARY-PRODUCTION, Canadastraße 30, 66482 Zweibrücken! Sämtliche Rechte vorbehalten! Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung von HARY-PRODUCTION! Achtung: Dieses Buch ist erst freigegeben ab 16 Jahren! (FSK16)
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Teil I
1 Kalifornien. Das scheinbar ewige schöne Wetter. Es war meine zweite Heimat geworden - und ist es heute noch. Vielleicht ist ja mein positiver Eindruck von diesem amerikanischen Bundesstaat übertrieben, doch wen wundert es, denn ich bin ja jedes Jahr nur drei Monate von insgesamt zwölf Monaten dort. Dabei fühle ich mich jedesmal, als würde ich ein Doppelleben führen. Bin ich in Deutschland, fühle ich mich natürlich als Deutsche, aber bin ich „drüben“, werde ich zu einer Art Einheimischen. Dazu tragen auch die Menschen bei, die mir dort begegnen. Sie haben mich von Anfang an wie ihresgleichen behandelt. Dabei ist mein Ziel jedesmal ein Ort, der zurecht als hinterstes Provinznest bezeichnet werden könnte. Stockkonservativ! Das war jedenfalls mein erster Eindruck. Aber die Menschen waren freundlich - und vorurteilsfrei. Niemand amüsierte sich damals über mein schlechtes Englisch, das ich seit meiner Schulzeit leider nicht wieder aufgefrischt hatte. Sie taten so, als sei ich überhaupt nicht neu, sondern irgendwie... eine Rückkehrerin. Ich dachte mir zunächst, es hinge mit meinem Mann zusammen, den ich damals zum ersten Mal hierher begleitete. Er war ja jedes Jahr hier gewesen, schon vorher. Ich hatte nicht mitkommen können, wegen den Kindern. Aber die waren ja jetzt leider (oder gottlob?) aus dem Haus. Auch wenn sie immer noch so taten, als würde es ohne Mutter überhaupt nicht gehen. Zumindest, wenn sie Geld oder Hilfe brauchten, nicht wenn es darum ging, ihnen Ratschläge zu einer - in meinen Augen - verbesserten Lebensführung zu erteilen. Das wiederum hielten sie für eine unbotmäßige Einmischung in ihre persönlichen Angelegenheiten. Nun gut, ich ging zum ersten Mal mit meinem Mann nach Kalifornien, weil ich mich gerade deswegen über meine Kinder mal wieder ordentlich geärgert hatte. Eine Art Trotzreaktion: Ihr braucht mich nur, wenn ich spendabel bin? Dann könnt ihr mich mal... Naja, ich trat jedenfalls die Flucht nach vorn an und wollte damit eine Art optischen Schlußstrich ziehen unter mein bisheriges Dasein, bei dem ich fast ausschließlich für die Familie da gewesen war. Ehrlich gesagt, ich hatte ja immer schon den (zwar arg unterdrückten) Verdacht gehegt, mein Mann habe ein doppeltes Verhältnis: Sozusagen seine Frau für Deutschland und eine Geliebte für Kalifornien. Deshalb war ich entsprechend mißtrauisch bei meinem ersten Hiersein. Aber dieser Verdacht erwies sich als unbegründet. Zumindest gab es keinerlei Anhaltspunkte für mich. Und mein Mann hatte auch absolut nichts dagegen gehabt, mich mitzunehmen. Ganz im Gegenteil.... Auch wenn er mich vorgewarnt hatte, daß er „drüben“ noch weniger Zeit für mich hätte als daheim in Deutschland. Denn er war ja nicht zu seinem Vergnügen dort, sondern beruflich. Ich akzeptierte es mit gemischten Gefühlen. Dabei beruhigte ich mich mit dem Satz: „Du wirst die drei Monate schon rumkriegen - irgendwie!“ Und dann diese positive Überraschung. Diese Offenheit gegenüber mir als Fremder. Ich fühlte mich wohl hier, von der ersten Minute an. Auch wenn nicht alles so rosig war, wie es erschien. Denn in diesem so absolut konservativ und puritanisch erscheinenden Kaff... Ja, da gingen Dinge vor sich, die niemand auch nur erahnen konnte. Es sei denn, man wollte nur dem äußeren Schein glauben und nicht jemandem mit Namen Sandrine, die sich als absolute Insiderin ausgab in allen Dingen, die es hinter den Kulissen und vor allem im Intimleben von halb Kalifornien gab...
2 Ich lernte Sandrine auf der ersten Party kennen, die ich hier besuchte. Eigentlich war mein Mann eingeladen - allein. Erst als er darauf hinwies, diesmal seine Frau von Deutschland mitgebracht zu haben, war die Einladung erweitert worden. So richtig begriffen hatte ich nicht, wie das alles zusammenhing. Soll heißen: Wie denn die Gastgeber mit meinem Mann standen. Kollegen waren sie anscheinend nicht. Aber hier schien sowieso jeder jeden zu kennen, und mein Mann bildete da keine Ausnahme. Nein, ich will den wahren Namen dieses kalifornischen Ortes nicht verraten. Sagen wir mal aus juristischen Gründen. Sonst gerate ich am Ende noch in Beweisnot bei allem, was ich hier wiedergeben werde. Was würde es mich letztlich nützen, wenn ich darauf hinweisen würde, daß es ja keine persönlichen Erfahrungen sind, sondern nur eine Weitergabe von angeblich höchst persönlichen Erfahrungen einer Frau mit Namen Sandrine? Also erfinde ich hier und heute einen neutralen Namen, mit dem ich nun wirklich niemandem unbeabsichtigt auf die Füße treten kann: Smalltown. Dadurch wird es nach meinen Eröffnungen weder politische Unruhen geben können, noch gesellschaftliches Chaos, noch blutige Familienkriege, beruhend auf tödlicher Eifersucht... Sandrine. Als ich sie zum ersten Mal sah, wirkte sie auf mich wie der sprichwörtliche Bauerntrampel. Sie war nicht fett, nein, aber ihre Kleidung war unvorteilhaft. Zumindest für meinen Geschmack. Sie selber schien es genau richtig zu finden, in einem Dirndl zu erscheinen, das sie drall wirken ließ, vor allem wegen ihren ziemlich großen Brüsten, die den Anschein erweckten, als wollten sie jeden Augenblick aus dem Dekolleté springen. Es gab kaum einen Mann, dessen Blicke das nicht anzog (außer vielleicht, er war „anders herum“), und anscheinend war das genau die Absicht. Sandrine hatte hektisch rote Wangen. Ich dachte zunächst, sie habe sich entsprechend geschminkt, aber als ich in ihre Augen schaute, wurde mir klar, daß es sich keineswegs um Schminke handelte. Die Hektik stand nämlich auch in ihren Augen. Irgendwie erregte ich ihre Aufmerksamkeit. Ich dachte mir, das hinge wohl damit zusammen, daß ich hier zum ersten Mal auftauchte, aber damit irrte ich, denn sie begrüßte mich mit den Worten: „Entschuldige, aber ich bin zum ersten Mal hier. Mein Mann kam vor ein paar Monaten und ich bin noch frischer - sozusagen.“ Sie sprach mit französischem Akzent. Ich bin nicht sicher, ob es außer mir noch jemandem gab, dem das auffiel. Aber mir als Deutscher... Da war Frankreich sozusagen näher. „Ich auch!“ sagte ich - sicher mit einem schauderhaften deutschen Akzent. Sie stutzte. Dann reichte sie mir spontan die Hand, die ich allerdings zunächst nur irritiert betrachtete. „Gestatten, Sandrine! Ursprünglich bin ich ja Französin. Aber mein Mann verschleppte mich nach Amerika... Naja, ich ließ mich natürlich freiwillig verschleppen.“ Sie lachte glockenhell, was die Aufmerksamkeit einiger Umstehender erregte. Ich mochte das nicht allzu sehr, wenn ich irgendwo Mittelpunkt wurde. „Und du bist also eine Deutsche?“ „Merkt man das denn so sehr?“ „Und ob!“ Sie lachte abermals. Ich warf verstohlen Blicke in die Runde. Ja, es war mir ziemlich unangenehm. Am liebsten hätte ich mich abgewendet und wäre geflüchtet, aber das wäre nun doch viel zu unhöflich gewesen. Außerdem machte mich diese Person neugierig, auch wenn ich es nur ungern zugebe. Sie war kleiner als ich, und wenn ich zu ihr hinab schaute, lenkten die schwellenden Brüste sogar meine Blicke auf sich. Auch wenn ich behaupten darf, nur wirklich nicht auf Frauen zu stehen. Ich schüttelte endlich ihre Hand und stellte mich selber vor. „Mein Name ist Iris Berg. Ich kam mit meinem Mann, aber nur für ein Vierteljahr. Er arbeitet bei einer hier ansässigen Firma, allerdings die meiste Zeit über bei uns daheim in Deutschland.“ Mir wurde auf einmal bewußt, daß ich mit ihr deutsch sprach. Aber sie hatte ja auch das „Und ob!“ auf deutsch gesagt... Ich schlug unwillkürlich die Hand vor den Mund und entschuldigte mich auf Französisch, das ich besser beherrschte als das amerikanische Englisch: „Pardon, daß ich meine Muttersprache benutzt habe, aber...“ Sie antwortete in reinstem Deutsch mit französischem Akzent und gönnte mir dabei einen Augenaufschlag, den ich nicht zu deuten wußte, begleitet von einem spitzbübischen Lächeln: „Aber das macht doch nichts, meine Liebe. Wie Sie sehen, habe ich auch damit keinerlei Probleme. Zwar meint mein Mann, ich würde in der Regel nur mit meinem Unterleib denken - und vielleicht auch noch ein wenig in der Höhe meiner Brüste -, aber das stimmt nicht völlig, wie Sie sehen - und hören.“ Ich war ein wenig verdattert. Solche Redeweise war mir sozusagen nicht geläufig. Nicht, daß ich eine besonders feine Dame hätte sein wollen. Das fand ich nun doch zu langweilig, aber ich ahnte schon, daß ich gegenüber dieser Sandrine ein rechtes Mauerblümchen war. Auch wenn ich mit diesem Zustand völlig zufrieden war. Eigentlich wäre es jetzt endgültig an der Zeit gewesen, mich unter einem Vorwand von dieser Sandrine zurückzuziehen, weil mir längst klar war, daß sie und ich nicht so recht zusammen paßten. Gespräche, die unter die Gürtellinie gingen, waren nämlich ganz und gar noch nie mein Fall gewesen. Vor allem nicht mit wildfremden Menschen. Selbst wenn es so eine Art Gespräch von Frau zu Frau war. „Sind Sie und Ihr Mann zum...




