Benthien / Stephan | Männlichkeit als Maskerade | Buch | 978-3-412-10003-2 | sack.de

Buch, Deutsch, Band Band 018, 340 Seiten, Format (B × H): 134 mm x 211 mm, Gewicht: 437 g

Reihe: Literatur - Kultur - Geschlecht

Benthien / Stephan

Männlichkeit als Maskerade

Kulturelle Inszenierungen vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Buch, Deutsch, Band Band 018, 340 Seiten, Format (B × H): 134 mm x 211 mm, Gewicht: 437 g

Reihe: Literatur - Kultur - Geschlecht

ISBN: 978-3-412-10003-2
Verlag: Böhlau


Seit Joan Rivieres Aufsatz "Womanliness as a Masquerade" (1929) und dessen Wiederentdeckung durch Judith Butler wurde "Weiblichkeit" in den Gender Studies nicht mehr als naturgegeben verstanden, sondern als etwas, dass sich in kulturellen Inszenierungen darbietet. Der Band überträgt diese Debatte auf Bilder und Konstruktionen von "Männlichkeit", was nicht nur anderes Material in den Blick bringt, sondern auch eine Neudefinition des Konzepts erfordert. Im Einführungskapitel werden Ansätze der Männlichkeitsforschung und kulturwissenschaftlichen Maskerade-Theorien erläutert. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit mythologischen und psychoanalytischen Männlichkeits-Konzeptionen, ihren Körperbildern sowie ihrer Kritik im Medium der Künste. Das dritte Kapitel untersucht literarische "Versionen" (und Inversionen) des Männlichen: die Frage, wie "man" sich zum "Mann" entwickelt – oder sich dessen verweigert. Im vierten Kapitel stehen unterschiedliche "Heldenmasken" im Zentrum, die das Männliche seit alters her bereit hält, und die in Geschichte, Literatur, Bildender Kunst und Film ihren Niederschlag finden. Mit Beiträgen von Claudia Benthien, Hartmut Böhme, Thomas Borgstedt, Walter Erhart, Ute Frevert, Rolf-Peter Janz, Albrecht Koschorke, Erhard Schütz, Änne Söll, Rüdiger Steinlein, Inge Stephan, Liliane Weissberg, Horst Wenzel, Sarah Wilson und Friedrich Weltzien.
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Benthien, Claudia
Claudia Benthien ist Professorin für Neuere deutsche Literatur mit dem Schwerpunkt Gender-Forschung im Rahmen kulturwissenschaftlicher Ansätze in der Literaturwissenschaft an der Universität Hamburg.

Stephan, Inge
Studium der Germanistik, Geschichte, Philosophie, Politik und Pädagogik in Hamburg und Clermont-Ferrand (1964-1971), Förderung durch die Studienstiftung des deutschen Volkes, wissenschaftliche Hilfskraft bei der Hamburger Klopstock-Ausgabe (1965-1969), Promotion (1971) und 1. und 2. Staatsexamen (1972/74) in Hamburg, Referendariat und Lehrbeauftragte am Historischen Seminar der Universität Hamburg, ab 1974 Assistentin am Literaturwissenschaftlichen Seminar der Universität Hamburg, ab 1983 Professorin an der Universität Hamburg, ab 1994 Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin, zahlreiche Gastprofessuren in den USA, Japan und China.

Lehr- und Forschungsschwerpunkte:

Weibliche Literatur- und Kulturtradition, 'Frauenbilder' und 'Männerbilder', Geschlechtskonstruktionen in der Literatur vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart sowie feministische Theorie und aktuelle Gender-Forschung. Es bestehen Projektvereinbarungen mit verschiedenen gender-studies Einrichtungen vor allem in den USA. In der Forschung liegen die Schwerpunkte auf literaturhistorischem Gebiet (Aufarbeitung verdrängter und marginalisierter Traditionen), Entwicklung neuer Projekte und Fragestellungen im Bereich der Gender-Forschung, Entwurf einer Kultur- und Literaturgeschichte der Geschlechter.

Prof. Stephan war maßgeblich am Aufbau des interfakultativen Studienganges "Gender-Studies" an der Humboldt-Universität beteiligt.

- Graduiertenkolleg "Geschlecht als Wissenkategorie"
- Graduiertenkolleg "Codierung von Gewalt im medialen Wandel"
- Prof. Stephan ist eine der InitiatiorInnen der Mosse-Lectures


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