E-Book, Deutsch, 112 Seiten
Benjamin Die grossen Lichter
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-7386-6181-1
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
E-Book, Deutsch, 112 Seiten
ISBN: 978-3-7386-6181-1
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Dieses Büchlein soll den Leser aufrütteln und auf den Sinn des Lebens bringen. Der Autor spricht in diesem Buch den Leser persönlich an und versucht, die grossen Lichter der Welt zu enträtseln. Er stellt ihm vor, wie eigentlich alle Lichter im Weihnachtsbaum enthalten sind und deckt so eine wunderbare Sichtweise auf, die dem Leser wohl neu sein dürfte.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Das Licht des Weihnachtsbaumes
Du siehst also jetzt einen Weihnachtsbaum vor Dir; eine grüne, frische Tanne, wohlgeformt und so gerichtet, dass sie auch für Dein Auge harmonisch erscheint. Also, warum?
Ich mache Dich auf die Bibel, 1. Buch Moses, 2. Kapitel aufmerksam, da lese ich, dass der Herr den Himmel und die Erde und das ganze Heer des Himmels geschaffen, und dass Er alles in sechs Tagen erschaffen, und am siebten Tag geruht hatte. Dann, nachdem Er alles geschaffen hatte, war noch kein Gesträuch und keine Pflanze, auch keine Bäume auf der Erde, denn Gott der Herr hatte ja noch nicht regnen lassen, damit alles Gewächs seine Nahrung gefunden hätte.
Darum liess Gott Wolken aufziehen am Himmel, dass es regne und die Erde fruchtbar würde. Und danach bildete Er den Menschen aus der Erde vom Ackerboden und hauchte ihm Lebensodem in die Nase; so ward der Mensch ein lebendes Wesen.
Dann aber pflanzte Gott der Herr einen Garten in Eden gegen Osten hin und setzte den Menschen darein, den Er gebildet hatte. Und Gott der Herr liess allerlei Bäume aus der Erde wachsen, lieblich anzusehen, deren Früchte gut zum Essen waren, und auch den Baum des Lebens pflanzte Er mitten im Garten, und den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. Nun erwähnt die Bibel, dass ein Strom ausginge von diesem Garten, die Erde zu bewässern, und dass er sich von da, vom Baum der Erkenntnis an, in vier Arme teile, also in alle vier Himmelsrichtungen ausfliesse. Die Bibel benennt die Ströme; es sind dies der Pison, der Gihon, der Hiddekel und der Euphrat. Dies will wohl besagen, dass alles Leben, alle Ströme, also Lebensströme aus diesem Garten kommen und gesteuert werden, den der Herr in Eden angelegt hat. Und Gott nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaue und bewahre. Und weiter steht ab 1. Buch Mose, Kapitel 2, 16: Und Gott der Herr gebot dem Menschen und sprach zu ihm: Von allen Früchten des Gartens darfst du essen, nur von dem Baum der Erkenntnis von Gut und Böse darfst du nicht essen, denn sobald du davon issest, wirst du sterben!
So, nun ist erst einmal die Existenz des Baumes geklärt, wo er herkommt. Dieser Baum in unserem Wohnzimmer stellt den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse dar. Warum? Weil jetzt ein Anfang ist! Wir feiern den 25. Dezember als einen der ersten Tage im neuen Turnus des Jahres. Nach dem Sonnenstand ist es der 21. Dezember, wo die Sonne wieder zu erstarken beginnt. Das Licht wird wieder stärker in die Finsternis scheinen. Also kommt die Geburt des Herrn Jesus an einem der ersten Tage im neuen Jahr! Wir stehen an einem Anfang, der auf die Erstarrung des Todes folgt, wie auch in der Bibel dieser Text nach den Schöpfungstagen kommt. Aber nun wollen wir weiter sehen, was aus diesem Baum im Wohnzimmer wird.
Der Herr lässt Adam einschlafen und entnimmt ihm eine Rippe, aus der Er dem Mann eine Gespielin formt. Adam und Eva lebten fortan in Eden, wo sie sich um nichts zu kümmern brauchten, denn Gott der Herr selber schaute für sie und gab ihnen, was sie benötigten. Er sorgte für ihre Bedürfnisse, was es auch gewesen sein mag. An diesem besagten Baum in der Mitte des Gartens sind Früchte gehangen, die gut ausgesehen haben, sodass es Adam und Eva gelüstete, davon zu essen. Eva mag wohl immer wieder um diesen Baum gestanden haben, denn gar gern hätte sie davon genommen und gekostet! Aber sie wusste ja von Gottes Verbot! Nun kommt das Erste, was zu diesem Baum, den wir da vor uns haben gehört, nämlich die Schlange! Diese Schlange ist, wie wir wissen, der Versucher, Nachasch heisst es auf Hebräisch. Sie stellt eine Verkörperung des Teufels, des Satans oder Luzifers dar. Sie, die Schlange also, sieht im Weib ihr Opfer vor sich stehen, und sie spricht zu ihr aus dem Baum:„Gott hat wohl gar gesagt, ihr dürfet von keinem Baum des Gartens essen?“ Da antwortete das Weib der Schlange: „Wir dürfen essen von den Früchten der Bäume im Garten, nur von den Früchten des Baumes in der Mitte des Gartens hat Gott gesagt, dürfen wir nicht essen! Esset nicht davon, sagte Er, rühret sie nicht an, dass ihr nicht sterbet! So sprach Er zu uns!“
Da sprach die Schlange weiter zum Weib: „Mitnichten werdet ihr sterben! Sondern Gott weiss, dass, sobald ihr davon esset, euch die Augen aufgehen werden und ihr wie Gott sein, und wissen werdet, was gut und böse ist!“ Und das Weib sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre, und dass er lieblich anzusehen und begehrenswert sei, weil er ja klug mache, und sie nahm von seiner Frucht und ass, und gab auch ihrem Manne neben ihr, und er ass. Da gingen den beiden die Augen auf, und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren, sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze.
Sicher kennst Du die weitere Geschichte, Gott sprach darauf seine Strafen aus, jedem mass Er seine Strafe zu, auch der Schlange. Dann verbannte Er sie aus dem Garten Eden und schickte sie in die Welt, dass sie die Erde bebauen, von der sie genommen waren, denn aus Erde waren sie, und zur Erde müssen sie wieder zurück!
Was heisst das alles nun? Zuerst muss man wissen, dass das Wort „Adam“ Mensch bedeutet, das sind wir also alle, auch im Garten Eden waren das der Mann und die Frau, vor der Trennung. Wir alle haben die Erbsünde begangen, denn wir haben uns über Gottes Verbot gesetzt und vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse gegessen. Das heisst, wir sind überzeugt, dass wir wissen, was gut und was böse ist, doch wir wissen es bis heute nicht, denn die Schlange lässt uns unseren freien Willen! Du siehst ja, auf der Welt herrscht Krieg, Mord und Totschlag, bis zur heutigen Stunde, solange bis in Jerusalem, dem Mittelpunkt der Welt, kein Krieg mehr herrscht. Dann, erst dann, wird sich das Himmlische Jerusalem auf das Irdische herabsenken! Das heisst, dann erst wird Friede auf der Welt sein!
Aber Gott der Herr entliess uns nicht ohne Hilfe und Möglichkeiten aus dem Paradies, denn unser Herrgott ist ein gütiger Gott, der Inbegriff der Güte! Denn Er hat Geschenke an den Baum getan, dass wir uns dereinst aus der Welt befreien könnten! Er hat uns eine Möglichkeit zur Rückkehr gegeben! Mit Seinen Geschenken wäre es machbar, der Verbannung zu entfliehen. So also wollen wir sehen, was das für Geschenke sind, die wir da erhalten haben:
Das wichtigste an einem Weihnachtsbaum sind für Dich wohl die Lichter, die daran befestigt sind. An meinem Baum, den ich Dir gerade zu erklären versuche, sind es genau zweiundzwanzig Lichter! Diese Lichter sind ein jedes für einen der Buchstaben des hebräischen Alphabetes gesetzt. Dieses hebräische Alphabet hat zweiundzwanzig Buchstaben, nicht so wie das uns bekannte, das ja mehr hat.
Jetzt zu der Symbolik dieser Lichter, die so tief und schwer ist! Ich will versuchen, ob ich wenigstens einen Teil davon erklären kann, ob es mir gelingt, dies verständlich darzustellen. Manchmal spürt man etwas im Herzen, dann gelangt es tatsächlich in den Kopf, aber es fällt einem immer noch schwer, Worte dafür zu finden. Das Geschenk selber ist die Sprache, die ja aus den einzelnen Buchstaben besteht. Mit diesen Buchstaben des Alphabets ist uns die Möglichkeit gegeben, alles zu denken und alles auszusprechen. Wir können damit unseren Willen kundtun oder ihn durchsetzen. Mit dieser Sprache ist uns keine Grenze mehr gesetzt, wir können sie zum Guten aber auch zum Bösen verwenden auf dieser Welt. Wir sind die einzigen Geschöpfe auf unserem Planeten, denen die Sprache geschenkt ist! Mit der Sprache ist uns auch das Denken geschenkt! Du glaubst das wohl nicht? Dann versuche nur einmal das kleine, unbedeutende Wort „Ich“ zu denken, das sind ja nur drei Buchstaben, ohne Dir einen der Buchstaben zu denken oder in Gedanken zu sagen! Du wirst in deinem Kopf immer (Ich) denken und das sind drei Buchstaben!
Dieses hebräische Alphabet hat, wie schon gesagt, zweiundzwanzig Buchstaben. Es sind dies: Aleph, Beth, Gimel, Daleth, Hé, Waw, Zajin, Chet, Tet, Jod, Kaph, Lamed, Mem, Nun, Samech, Ajin, Pe, Tsade, Oophf, Resch, Schin und Taw. Man muss sich einmal zu Gemüte führen, was dieses Geschenk für uns bedeutet! Es ist im wahrsten Sinne des Wortes fast unvorstellbar! Unser ganzes Gedächtnis, es bestünde nicht ohne die Sprache, alles was wir jeden Tag tun, alles können wir beschreiben, bereden und speichern. Alles was wir erlebt haben in unserem Leben, alles können wir wieder hervorholen und mitteilen oder aufschreiben! Nehmen wir nur einmal unseren Hund, unseren treusten Begleiter, er hat eigentlich alles, was wir auch haben. Er hat ein Herz, er hat Nieren, eine Lunge, auch einen Kehlkopf, einen Laut also, er ist zeugungsfähig, hat das Gleichgewicht, eine Zunge, Zähne, alles wie wir, aber die Sprache ist ihm nicht gegeben! So auch der Affe, unser nächster genetisch Verwandte, er hat fast alles gleich wie wir, darum behauptet auch Charles Darwin, dass wir von ihm abstammen würden. Dass der Körper vom Affen abstammt ist ja wahrscheinlich, denn Affen sind Primaten, das Wort Primat kommt vom Stamm Primus, was Erster bedeutet und dazu gehören wir auch, was aber ist mit der Seele und dem Geist? Der Mensch ist die Krone der Schöpfung. Und warum ist dem Affen die Sprache nicht gegeben?
Nun, Du siehst, mit dieser Sprache können wir viel erreichen, allein durch die Möglichkeit des Denkens. Diese Möglichkeit können wir dafür verwenden, Kriegswaffen zu...




