Behme-Matthiessen / Pletsch | Lehrbuch der Multifamilientherapie | E-Book | www2.sack.de
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E-Book, Deutsch, 182 Seiten

Behme-Matthiessen / Pletsch Lehrbuch der Multifamilientherapie

Grundlagen, Methoden und Anwendungsfelder
1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-662-61196-8
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Grundlagen, Methoden und Anwendungsfelder

E-Book, Deutsch, 182 Seiten

ISBN: 978-3-662-61196-8
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Die Multifamilientherapie (MFT) hat viele Vorteile: Menschen solidarisieren sich, indem sie erleben, nicht allein betroffen zu sein. Sie überwinden eher die schambedingte Isolation, wenn sie bei anderen ähnliche Schwierigkeiten sehen und finden schnell eine sie verbindende gemeinsame Sprache.In diesem Lehrbuch für die Aus- und Weiterbildung in Systemischer Therapie werden theoretische Grundlagen, Arbeitsmethoden und Interventionstechniken sowie die Praxis multifamilientherapeutischen Handelns kompakt und anschaulich dargestellt. Anhand zahlreicher Fallbeispiele, Definitionen, Verständnisfragen und einem Online-Karteikartensatz zum Lernen und Wiederholen geben Expertinnen und Experten einen Einblick in die Arbeit der Multifamilientherapie in unterschiedlichen Kontexten und Einsatzbereichen.

Ulrike Behme-Matthiessen ist Psychologische Psychotherapeutin, systemische Therapeutin sowie Lehrende für Multifamilientherapie (DGSF). Sie leitete von 1998 bis 2018 die systemisch orientierte Tagesklinik für Kinder- und Jugendliche der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie in Schleswig. Sie wirkte u.a. im Vorstand der 'Arbeitsgemeinschaft systemische Kinder- und Jugendpsychiatrie e.V.' mit und war Fachgruppensprecherin der 'Fachgruppe Systemische Kinder und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie' der DGSF. Daneben bietet sie seit dem Jahr 2000 Fortbildungen zur Arbeit mit Familiengruppen in unterschiedlichen Kontexten an.
Thomas Pletsch ist Transaktionsanalytiker (CTA), Arbeitspädagoge, Heilpraktiker für Psychotherapie, Lehrender für Multifamilientherapie (BAG-MFT) und weitergebildet in systemischer Therapie. Seit 1990 arbeitet er in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie & Psychotherapie in Schleswig, seit 1998 mit dem Arbeitsschwerpunkt Multifamilientherapie. Daneben bietet er seit dem Jahr 2000 Fortbildungen zur Arbeit mit Familiengruppen in unterschiedlichen Kontexten an.

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Weitere Infos & Material


1;Geleitwort;5
2;Geleitwort;6
3;Vorwort;7
4;Inhaltsverzeichnis;8
5;Herausgeber? und Autorenverzeichnis;11
5.1;Über die Herausgeber;11
5.2;Autorenverzeichnis;11
6;1: Multifamilientherapie – eine Einführung;12
6.1;1.1 Von der Einzeltherapie über die Familientherapie zur systemischen Therapie;13
6.1.1;1.1.1 Einzeltherapie;13
6.1.2;1.1.2 Familientherapie;14
6.1.3;1.1.3 Systemische Therapie;16
6.2;1.2 Gruppentherapie und Selbsthilfe;19
6.3;1.3 Geschichte der Multifamilientherapie – wie alles anfing;20
6.4;1.4 Die multifamilientherapeutische Gruppe – ein Beispiel;21
6.5;Literatur;25
7;2: Resilienz, Salutogenese und Selbstwirksamkeit;26
7.1;2.1 Resilienz;27
7.1.1;2.1.1 Resilienzfaktoren;29
7.2;2.2 Salutogenese;31
7.3;2.3 Selbstwirksamkeit;34
7.4;Literatur;36
8;3: Therapeutische Haltung;38
8.1;3.1 Paradigmenwechsel;39
8.2;3.2 Therapeutische Haltung und Familiengruppe;41
8.3;3.3 Das therapeutische Team;42
8.4;Literatur;43
9;4: Wirkfaktoren;44
9.1;4.1 Gruppenkohäsion;45
9.2;4.2 Sich gegenseitig gespiegelt sehen;47
9.3;4.3 Modelle nutzen und voneinander lernen;48
9.4;4.4 Laborsituation nutzen/experimentieren;50
9.5;4.5 Gegenseitige Unterstützung und Rückmeldung erfahren;52
9.6;4.6 Ressourcenaktivierung und elterliche Präsenz;53
9.7;4.7 Isolation/Außenseitergefühl überwinden;55
9.8;Literatur;57
10;5: Indikation und Kontraindikation;58
10.1;5.1 Indikationen;59
10.1.1;5.1.1 Beziehung und Interaktion;59
10.1.2;5.1.2 Familiäre Kommunikation;59
10.2;5.2 Besondere Herausforderungen;60
10.3;5.3 Kontraindikationen;61
10.4;Literatur;62
11;6: Arbeitsmethoden und Interventionstechniken der Multifamilientherapie;63
11.1;6.1 Aktion – Reflexion – Transfer (ART-Modell);64
11.2;6.2 Das 5-Schritte-Modell;65
11.2.1;6.2.1 Öffnen in die Gruppe;68
11.2.2;6.2.2 Wertschätzung;69
11.3;6.3 Mentalisieren;69
11.3.1;6.3.1 Funktion und Nutzen des Mentalisierens;70
11.3.2;6.3.2 Ziele und Techniken;72
11.3.3;6.3.3 Mentalisierungsfördernde Interventionen;73
11.4;6.4 Verantwortungsübergabe;75
11.5;6.5 Reflektieren;75
11.6;6.6 Elterntausch und Tandem;77
11.7;6.7 Videofeedback;78
11.8;Literatur;79
12;7: Multifamilientherapeutische Praxis;80
12.1;7.1 Schweigepflicht;81
12.2;7.2 Multifamilientherapie als Behandlungsmodul;82
12.3;7.3 Unterschiedliche Familienkonstellationen in der Multifamilientherapie;82
12.4;7.4 Multifamilientherapie mit psychisch erkrankten Eltern;83
12.5;7.5 Zielorientierung und Wachstumsorientierung;84
12.6;7.6 Rahmenbedingungen und Zeitstrukturen;84
12.6.1;7.6.1 Räumlichkeiten;84
12.6.2;7.6.2 Ausstattung;85
12.6.3;7.6.3 Zeitformate;86
12.7;7.7 Einsatz von Gruppenaktionen;87
12.7.1;7.7.1 Thema „Familie und Identität“;87
12.7.2;7.7.2 Thema „Stärken und Ressourcen“;87
12.7.3;7.7.3 Thema „Vergangenheit und Zukunft“;88
12.7.4;7.7.4 Thema „Kooperation“;89
12.7.5;7.7.5 Thema „Mentalisieren“;90
12.7.6;7.7.6 Thema „Abschluss“;91
12.8;Literatur;92
13;8: Anwendungsfelder der Multifamilientherapie;93
13.1;8.1 Multifamilientherapie bei Anorexiebehandlung;94
13.1.1;8.1.1 Anorexia nervosa;94
13.1.2;8.1.2 Familientherapie bei der Behandlung von Anorexia nervosa;95
13.1.3;8.1.3 Multifamilientherapie bei der Anorexiebehandlung von Jugendlichen – das Dresdener Modell;96
13.2;8.2 Multifamilientherapie in der Sozialpädiatrie am Beispiel des juvenilen Diabetes Typ 1;100
13.2.1;8.2.1 Typ-1-Diabetes und Jugendalter: ein besonderes Konfliktfeld?;101
13.2.2;8.2.2 Das biopsychosoziale Krankheitsmodell;101
13.2.3;8.2.3 Adverse Childhood Experiences;102
13.2.4;8.2.4 Anpassungs- und Bewältigungsleistungen der Familien;103
13.2.5;8.2.5 Familiäre Belastungen bei chronischen Erkrankungen;105
13.2.6;8.2.6 Multifamilientherapie bei Diabetes;106
13.3;8.3 Multifamilientherapie bei stationärer kinder- und jugendpsychiatrischer Suchtbehandlung;108
13.3.1;8.3.1 Psychische und Verhaltensstörung durch psychotrope Substanzen;108
13.3.2;8.3.2 Stationäre qualifizierte Suchtbehandlung;109
13.3.3;8.3.3 Familientherapie;109
13.3.4;8.3.4 Multifamilientherapie im Rahmen einer stationären Suchtbehandlung;110
13.4;Literatur;113
14;9: Kinder aus der Klemme – Multifamilientherapie mit hochstrittigen Trennungsfamilien;114
14.1;9.1 Ausgangslage;115
14.2;9.2 Idee;115
14.3;9.3 Therapieprogramm;117
14.3.1;9.3.1 Vorbereitende Termine;117
14.3.2;9.3.2 Therapiesitzungen;118
14.3.3;9.3.3 Gruppenarbeit mit den Kindern;123
14.4;9.4 Grundlagen und Fundament: die Keystones;124
14.4.1;9.4.1 Haltung;124
14.4.2;9.4.2 Gemeinschaft;124
14.4.3;9.4.3 Aufmerksamkeit für die Kinder;125
14.4.4;9.4.4 Loslassen: Übergang in eine neue Lebensphase;125
14.4.5;9.4.5 Destruktive Muster;126
14.4.6;9.4.6 Veränderung durch Erfahrungen;126
14.4.7;9.4.7 Voraussetzungen für die Umsetzung des Programms;127
14.5;9.5 Systemische Wirkfaktoren;127
14.6;Literatur;128
15;10: Multifamiliencoaching mit psychisch erkrankten Eltern und ihren Kindern – „Kidstime“;129
15.1;10.1 Zur Situation Kinder psychisch erkrankter Eltern;130
15.2;10.2 Geschichte von Kidstime;132
15.3;10.3 Modell;134
15.4;10.4 Struktur;136
15.5;10.5 Resilienzsteigerung durch Erklärungen;138
15.6;10.6 Resilienzsteigerung durch Theaterarbeit und das Erzählen von Geschichten;138
15.7;10.7 Intrusive Effekte elterlicher psychischer Erkrankung;139
15.8;10.8 Methoden der Multifamilienarbeit in Kidstime;140
15.9;10.9 Ergebnisse;142
15.10;Literatur;143
16;11: Multifamiliencoaching und Multifamilienarbeit;144
16.1;11.1 Multifamiliencoaching in der Schule;145
16.1.1;11.1.1 Die Praxis: Der Ablauf eines FiSch-Tages;145
16.1.2;11.1.2 Ziele und Bewertung;146
16.2;11.2 Multifamiliencoaching in der Kita;148
16.3;11.3 Multifamilienarbeit (MFA) in der Jugendhilfe;150
16.4;Literatur;152
17;12: Forschung zur Multifamilientherapie;153
17.1;12.1 Herausforderungen und neue Herangehensweisen;154
17.1.1;12.1.1 Entwicklung der Multifamilientherapie;154
17.1.2;12.1.2 Wirksamkeit der Multifamilientherapie;155
17.1.2.1;12.1.2.1 Allgemeine Wirkfaktoren;155
17.1.2.2;12.1.2.2 Qualität der Studien in Deutschland;161
17.1.2.3;12.1.2.3 Modell für zukünftige Psychotherapieforschung MFT;163
17.1.3;12.1.3 Zusammenfassung und Fazit;165
17.2;12.2 Zur Multifamilientherapie-Landschaft im deutschsprachigen Raum: MFT aus der Perspektive der Therapeut*innen;167
17.2.1;12.2.1 Entstehungskontext und Zielsetzung der Studie;167
17.2.2;12.2.2 Studienaufbau und Ablauf;168
17.2.3;12.2.3 Übersicht der Multifamiliengruppen im deutschsprachigen Raum;169
17.2.4;12.2.4 Zusammenschau und Ausblick;174
17.3;Literatur;175
18;Stichwortverzeichnis;180



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