Begemann / Bunke | Lyrik des Realismus | Buch | 978-3-7930-9922-2 | sack.de

Buch, Deutsch, 380 Seiten, Format (B × H): 156 mm x 231 mm, Gewicht: 639 g

Reihe: Litterae

Begemann / Bunke

Lyrik des Realismus

Buch, Deutsch, 380 Seiten, Format (B × H): 156 mm x 231 mm, Gewicht: 639 g

Reihe: Litterae

ISBN: 978-3-7930-9922-2
Verlag: Rombach Verlag KG


Gibt es eine realistische Lyrik? Die Theoretiker des Realismus standen der Lyrik skeptisch gegenüber, und auch in der neueren Realismusforschung ist die Lyrik zu Unrecht ein Stiefkind geblieben. Grund genug, diese Frage noch einmal aufzuwerfen und den Versuch zu unternehmen, das spezifisch Realistische der ›realistischen‹ Lyrik zu vermessen. Dabei kommen erstens die Publikationssituation der Lyrik und zweitens die Poetologien realistischer Lyrik in den Blick: die selbstreflexiven Strukturen der Gedichte, ihre Traditionsbezüge sowie das Interesse an den Dingen und den Zeichen der Wirklichkeit. Drittens fokussiert der Band die Diskurse des Realen: die Rolle der Wahrnehmung, der Medialität und der Technik. Viertens wird die realistische Lyrik in ihrem widersprüchlichen Verhältnis zur Leitgattung der Prosa untersucht. Ziel des Bandes ist es, das reflexive und poetologische Potential der Lyrik für die Epoche des Realismus zu erkunden.
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Zielgruppe


Literaturwissenschaftler

Weitere Infos & Material


Bunke, Simon
SIMON BUNKE wurde 2006 an der LMU München über die Geschichte des Heimwehs promoviert und habilitiert sich derzeit an der Universität Paderborn über Aufrichtigkeit in der Goethezeit. Forschungsschwerpunkte: Literatur der Goethezeit, Lyrik und Lyriktheorie, Literatur und Wissen, Theodor Fontane, erotische Literatur.

Begemann, Christian
CHRISTIAN BEGEMANN ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der LMU München. Veröffentlichungen u.a. zur deutschen Literatur des 18. bis 20. Jahrhunderts, insbesondere zu Romantik und Realismus, zum Verhältnis von Aufklärung, Furcht und Angst, zu Theorien der ästhetischen Produktivität von der Frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert, zur Physiognomik und zum Vampirismus.


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