E-Book, Deutsch, Band 52, 503 Seiten
Reihe: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie Sonderhefte
Becker / Solga Soziologische Bildungsforschung
1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-658-00120-9
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
E-Book, Deutsch, Band 52, 503 Seiten
Reihe: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie Sonderhefte
ISBN: 978-3-658-00120-9
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Bildung gehört zu den drängenden sozialen Fragen des 21. Jahrhunderts. Folgerichtig hat die soziologische Bildungsforschung in den letzten beiden Jahrzehnten einen enormen Aufschwung erfahren. Derzeit gehört sie zu einem der innovativsten Bereiche in der sozialwissenschaftlichen Theorie- und Modellbildung, Methodenentwicklung, Datenerhebung und bei den empirischen Erkenntnissen. Gleichwohl gibt es zahlreiche Leerstellen und Verengungen der soziologischen Bildungsforschung. Die Beiträge des Bandes geben daher nicht nur einen Überblick über die aktuelle soziologische Bildungsforschung, sondern widmen sich auch bislang vernachlässigten Themen, Debatten und theoretischen Ansätzen. Zahlreiche Beiträge weisen methodische Innovationen auf, wie z. B. einen Methodenmix aus qualitativen und quantitativen Analyseteilen, Inter- und Intragruppenvergleichen sowie Analysen mit bisher wenig beachteten Datensätzen in der Bildungsforschung.Der Band umfasst ein breites Themenspektrum, das von der Grundschule bis zur Ausbildung und Hochschule in Deutschland und im internationalen Vergleich reicht. Er beinhaltet neuere Studien zur sozialen Herkunft wie auch zu Behinderung und Intersektionalität oder zu Bildungsmodellen im Zeitalter von Bologna und Kopenhagen. Unter den Autorinnen und Autoren finden sich neben renommierten Forscherinnen und Forschern auch zahlreiche Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler.
Prof. Dr. Rolf Becker ist Professor für Bildungssoziologie an der Universität Bern Prof. Dr. Heike Solga ist Direktorin der Abteilung 'Ausbildung und Arbeitsmarkt' am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) sowie Professorin für Soziologie an der Freien Universität Berlin.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;INHALTSÜBERSICHT;5
2;Einleitung;7
3;SOZIOLOGISCHE BILDUNGSFORSCHUNG –EINE KRITISCHE BESTANDSAUFNAHME*;7
3.1;I. Einleitung;7
3.2;II. Entwicklung bildungssoziologischer Beiträge in der „Kölner“;8
3.3;III. Inhaltliche Entwicklungen der soziologischen Bildungsforschungseit den 1960er Jahren;12
3.4;IV. Theoretische Fundierung der soziologischen Bildungsforschung –Erfolge und „Blindstellen“;19
3.5;V. Forschungsbeiträge des Sonderbandes;26
3.6;Literatur;33
4;I. Bildungsungleichheiten im Schulsystem;44
4.1;ENTSCHEIDEN DIE SCHÜLER MIT?Der Einfluss von Eltern, Lehrern und Kindern auf den Übergangnach der Grundschule;44
4.1.1;I. Einleitung;44
4.1.2;II. Ansätze zur Erklärung von Bildungsentscheidungen;46
4.1.3;III. Datengrundlage und Untersuchungsmethode;48
4.1.4;IV. Ergebnisse;52
4.1.5;V. Zusammenfassung und Diskussion;60
4.1.6;Literatur;62
4.2;BILDUNGSUNGLEICHHEITEN UND PRIVATSCHULEN IN DEUTSCHLAND;64
4.2.1;I. Einleitung;64
4.2.2;II. Rechtliche Rahmenbedingungen und Entwicklung des Privatschulbesuchs;65
4.2.3;III. Wer besucht Privatschulen?;68
4.2.4;IV. Zahlt sich der Besuch von Privatschulen aus?;74
4.2.5;V. Zusammenfassung und Ausblick;81
4.2.6;Literatur;82
4.3;WELCHEN BEITRAG LEISTET „INTERSEKTIONALITÄT“ ZUR KLÄRUNGVON KOMPETENZUNTERSCHIEDEN BEI JUGENDLICHEN?;86
4.3.1;I. Einleitung;86
4.3.2;II. Forschungsstand zu sozialen Ungleichheiten in den Bildungschancen;87
4.3.3;III. Soziale Ungleichheiten und Intersektionalität;90
4.3.4;IV. Daten und Methoden;93
4.3.5;V. Empirische Analysen;95
4.3.6;VI. Fazit und Ausblick;103
4.3.7;Literatur;107
5;II. Migration und Integration in das Bildungssystem;111
5.1;WIE LASSEN SICH DIE HOHEN BILDUNGSASPIRATIONENVON MIGRANTEN ERKLÄREN?Eine Mixed-Methods-Studie zur Rolle von strukturellen Aufstiegschancen undindividueller Bildungserfahrung;111
5.1.1;I. Einleitung;111
5.1.2;II. Bildungsaspirationen und deren Bedeutung für Migranten;112
5.1.3;III. Erklärung der hohen Bildungsaspirationen von Migranten;114
5.1.4;IV. Die BiKS-Studie: Datenbasis der qualitativen und quantitativen Untersuchung;115
5.1.5;V. Qualitative Studie zu Bildungsaspirationen von türkischen Migranten;115
5.1.6;VI. Zusammenfassung und Weiterentwicklung der Hypothesen;119
5.1.7;VII. Quantitative Untersuchung der realistischen Bildungsaspirationen von Eltern mit Migrationshintergrund;121
5.1.8;VIII. Zusammenfassung und Diskussion;132
5.1.9;Literatur;134
5.2;HERKUNFTSEFFEKTE ODER STATISTISCHE DISKRIMINIERUNGVON MIGRANTENKINDERN IN DER PRIMARSTUFE?*;137
5.2.1;I. Nachteile oder Benachteiligung von Migranten im Schulsystem?;137
5.2.2;II. Erklärungen und Befunde für Nachteile von Migrantenkindern;138
5.2.3;III. Datenbasis, Variablen und statistisches Verfahren;144
5.2.4;IV. Empirische Befunde;149
5.2.5;V. Zusammenfassung;155
5.2.6;Literatur;160
5.3;RECHTLICHE STRATIFIKATION: DER EINFLUSS DES RECHTSSTATUSAUF BILDUNGSUNTERSCHIEDE ZWISCHEN MIGRANTENGRUPPEN;164
5.3.1;I. Einleitung;164
5.3.2;II. Theoretische Überlegung zum Einfluss des Rechtsstatus auf den Schulerfolg;166
5.3.3;III. Gruppenspezifische Zuwanderungsund Integrationspolitiken in Deutschland;169
5.3.4;IV. Datenbasis, Grundgesamtheit und Operationalisierungen;171
5.3.5;V. Empirische Ergebnisse;174
5.3.6;VI. Zusammenfassung und Schlussfolgerung;181
5.3.7;Literatur;183
5.4;BIOGRAFISCHE DRIFT UND ZWEITE CHANCEBildungs- und Berufsverläufe von Migrantennachkommenin Deutschland und Frankreich;186
5.4.1;I. Einleitung;186
5.4.2;II. Benachteiligung von Migrantennachkommen im Übergang von der Schule in den Beruf;188
5.4.3;III. Institutionelle Unterschiede zwischen Deutschland und Frankreich;190
5.4.4;IV. Daten und Methoden;191
5.4.5;V. Verlaufsmusteranalysen;193
5.4.6;VI. Handlungsstrategien und biografische Verläufe;200
5.4.7;VII. Fazit und Ausblick;206
5.4.8;Literatur;208
6;III. Zugang zu Ausbildung und Studium und ihre Erträge;211
6.1;STRUKTURWANDEL DES ÜBERGANGSIN EINE BERUFLICHE AUSBILDUNG;211
6.1.1;I. Einleitung;211
6.1.2;II. Forschungsstand;212
6.1.3;III. Berufliche Ausbildung in Deutschland;214
6.1.4;IV. Daten und Methoden;217
6.1.5;V. Ergebnisse Tabelle 2;222
6.1.6;VI. Zusammenfassung und Fazit;228
6.1.7;Literatur;230
6.2;GEFÖRDERTE CHANCEN?Der Beitrag der Ausbildungsförderung für den Berufseinstiegim „Laboratorium Ostdeutschland“;234
6.2.1;I. Einleitung;234
6.2.2;II. Zwischen Markt und Staat: Berufliche Ausbildung in Ostdeutschland;235
6.2.3;III. Mögliche Ursachen ungleicher Arbeitsmarktbeteiligung;238
6.2.4;IV. Datenbasis;241
6.2.5;V. Befunde;244
6.2.6;VI. Zusammenfassung und Fazit;251
6.2.7;Literatur;252
6.3;GESCHLECHTSTYPISCHE BERUFSWAHL:BEGABUNGSZUSCHREIBUNGEN, ASPIRATIONENUND INSTITUTIONEN;256
6.3.1;I. Einleitung;256
6.3.2;II. Forschungsstand;258
6.3.3;III. Theoretische Überlegungen;259
6.3.4;IV. Daten und Methoden;264
6.3.5;V. Ergebnisse;267
6.3.6;VI. Schlussfolgerungen;276
6.3.7;Literatur;278
6.4;LOHNEN SICH SCHULISCHE UND DUALE AUSBILDUNGGLEICHERMASSEN?Bildungserträge von Frauen und Männern im Vergleich*;281
6.4.1;I. Einleitung;281
6.4.2;II. Duale und schulische Berufsausbildung – wo liegen die Unterschiede?;283
6.4.3;III. Forschungsstand zu Bildungsrenditen von Ausbildungen;285
6.4.4;IV. Theoretische Ansätze und Hypothesen;287
6.4.5;V. Daten und Operationalisierungen;289
6.4.6;VI. Empirische Analyse;291
6.4.7;VII. Zusammenfassung und Fazit;296
6.4.8;Literatur;298
6.5;MECHANISMEN SOZIALER UNGLEICHHEIT BEIM ÜBERGANGINS STUDIUM:Prozesse der Status- und Kulturreproduktion;302
6.5.1;I. Einleitung;302
6.5.2;II. Theoretische Überlegungen;304
6.5.3;III. Daten und Methoden;308
6.5.4;IV. Herkunftsspezifische Unterschiede in der Studienentscheidung Tabelle 2;312
6.5.5;V. Herkunftsspezifische Unterschiede in der Studienfachwahl;315
6.5.6;V. Zusammenfassung und Diskussion;320
6.5.7;Literatur;321
7;IV. Bildungserwerb im gesellschaftlichen Wandel;325
7.1;FAMILIENSTRUKTUREN UND SOZIALE BILDUNGSREPRODUKTION;325
7.1.1;I. Einleitung;325
7.1.2;II. Theoretischer Hintergrund und vorhandene Ergebnisse;326
7.1.3;III. Historische und institutionelle Einordnung;329
7.1.4;IV. Daten und Methoden;331
7.1.5;V. Empirische Ergebnisse;332
7.1.6;VI. Fazit und Ausblick;338
7.1.7;Literatur;342
7.2;BILDUNGSDISPARITÄTEN NACH SOZIALER HERKUNFTUND GESCHLECHT IM WANDEL –Deutschland im internationalen Vergleich*;346
7.2.1;I. Einführung;346
7.2.2;II. Theoretische Grundlagen und Erwartungen;348
7.2.3;III. Daten, Variablen und Methoden;353
7.2.4;IV. Empirische Ergebnisse zum Wandel von Bildungsdisparitäten;355
7.2.5;V. Interaktion zwischen Herkunftsund Geschlechterdisparitäten;360
7.2.6;VI. Weshalb unterscheiden sich die vorliegenden Befunde von denen anderer Studien?;362
7.2.7;VII. Neuere Entwicklungen in Deutschland;363
7.2.8;VIII. Schlussfolgerungen;366
7.2.9;Literatur;371
7.3;DIE UMKEHRUNG – GESCHLECHTERUNGLEICHGHEITENBEIM ERWERB DES ABITURS IM WANDEL;374
7.3.1;I. Einleitung;374
7.3.2;II. Bildungsindikatoren auf dem Weg zum Abitur;377
7.3.3;III. Veränderungen in Ungleichheitsmustern von Bildungsindikatoren in den letzten Jahrzehnten;378
7.3.4;IV. Zusammenfassung und Ausblick;385
7.3.5;Literatur;389
7.4;WANDEL AKADEMISCHER BILDUNG UND GESCHLECHTSSPEZIFISCHEBILDUNGSBETEILIGUNG;393
7.4.1;I. Einleitung*;393
7.4.2;II. Stand der Forschung;394
7.4.3;III. Veränderung der Fächerproportionen und Bildungsbeteiligung der Geschlechter – Reglements des Hochschulzugangs im Vergleich;398
7.4.4;IV. Daten und Methoden;401
7.4.5;V. Ergebnisse der statistischen Analyse;403
7.4.6;VI. Reglements des Hochschulzugangs – Geschlechterverteilung in den Fächern – Modernisierungsparadox;407
7.4.7;VII. Fazit;410
7.4.8;Literatur;411
8;V. Gesellschaftliche Bildungskonzeptionen;415
8.1;BILDUNG, BEHINDERUNG UND AGENCY;415
8.1.1;I. Einleitung;415
8.1.2;II. Sonderpädagogische Förderung an Sonderschulen;416
8.1.3;III. Schonraum Sonderschule und die Folgen der Sonderbeschulung;418
8.1.4;IV. Die subjektivierende Wirkung von Bildungsdiskursen;420
8.1.5;V. Subjektivierungsprozesse von Sonderschulabsolventinnen und Sonderschulabsolventen;423
8.1.6;VI. Schulische Segregation und eingeschränkte Agency im Lebensverlauf;429
8.1.7;VII. Ausblick;432
8.1.8;Literatur;433
8.2;AMERIKANISIERUNG ODER EUROPÄISIERUNG DER (AUS-)BILDUNG?;437
8.2.1;I. Amerikanisierung oder Europäisierung der Bildung?;437
8.2.2;II. Der Vergleich von Bildungsmodellen aus neo-institutioneller Perspektive;439
8.2.3;III. Daten und Methoden;442
8.2.4;IV. Auf dem Weg zu einem europäischen Bildungsmodell;444
8.2.5;V. Vergleich mit den nationalen Bildungsmodellen;450
8.2.6;VI. Zusammenfassung und Ausblick;455
8.2.7;Literatur;456
8.3;BILDUNG UND MATERIELLE UNGLEICHHEITEN;459
8.3.1;I. Einleitung: Bildung und Sozialpolitik;459
8.3.2;II. Unterschiedliche Arten von Ungleichheit;460
8.3.3;III. Bildungs- und materielle Ungleichheiten in der bildungssoziologischen Forschung;462
8.3.4;IV. Theoretische Überlegungen zum Zusammenhang von Bildungs- und materiellen Ungleichheiten;464
8.3.5;V. Untersuchungsdesign und Daten;470
8.3.6;VI. Empirische Befunde;473
8.3.7;VII. Fazit: „Sozialer Schutz lässt sich allein durch Bildung nicht gewährleisten.“21;479
8.3.8;Literatur;485
9;Die Autorinnen und Autoren;488
10;English Summaries;496




