Buch, Deutsch, 258 Seiten, Format (B × H): 210 mm x 277 mm, Gewicht: 980 g
Teilhabemöglichkeiten und Bildungschancen in den steirischen Kommunen (Dissertation)
Buch, Deutsch, 258 Seiten, Format (B × H): 210 mm x 277 mm, Gewicht: 980 g
ISBN: 978-3-903484-51-1
Verlag: Uni-Press Graz
Wie gleich ist der Zugang zu gesellschaftlicher Teilhabe in der Steiermark wirklich? Die im Teilhabeatlas dargestellte Studie untersucht erstmals umfassend, in welchem Ausmaß objektive Teilhabemöglichkeiten in den 286 steirischen Gemeinden vorhanden sind und welche kommunalen Faktoren sie beeinflussen.
Auf Basis umfangreicher Sekundärdaten aus den Bereichen Wirtschaft, Bildung, Infrastruktur und Sozialleben wird sichtbar, wie stark regionale Unterschiede die Verwirklichungschancen der steirischen Bevölkerung prägen. Neben der Einzelbetrachtung von Teilhabefaktoren wurden ausgewählte Aspekte zur Clusterung der Gemeinden herangezogen, sodass eine Differenzierung von gut vernetzten Teilhabezentren bis hin zu strukturschwachen ländlichen Regionen mit eingeschränktem Zugang zu Mobilität, Nahversorgung und Bildung ersichtlich wurde. Gleichzeitig zeigt die Studie auf quantitativer Ebene die Bedeutung lokaler Vereine und kultureller Einrichtungen als soziale Ankerpunkte vor allem in ländlichen Gemeinden auf.
Das Buch liefert damit einen wichtigen Beitrag zum Verständnis regionaler Ungleichheiten und bietet Impulse für Politik, Regionalentwicklung und soziale Gerechtigkeit.
Zielgruppe
Wissenschaftler:innen und Studierende der Soziologie, Geografie, Bildungsforschung und Regionalwissenschaften
Politiker:innen und Verwaltungsmitarbeiter:innen in den Bereichen Regionalentwicklung, Sozialpolitik und Bildung
Akteur:innen in der Gemeinde- und Regionalplanung, Vereine und NGOs
Interessierte Laien, die sich für soziale Ungleichheit und regionale Entwicklung in der Steiermark interessieren
– Fachleute aus Stadt- und Verkehrsplanung, Architektur und Raumordnung
– Mitarbeiter:innen in Kommunal- und Landesverwaltungen (Planungsabteilungen, Mobilitätsbeauftragte)
– Politische Entscheidungsträger:innen im Bereich Mobilitätswende, Klimaschutz und Stadtentwicklung
– Wissenschaftler:innen und Studierende der Bereiche Raumplanung, Stadtsoziologie, Umweltwissenschaften und Mobilitätsforschung
– NGOs, Interessensvertretungen und Initiativen im Bereich nachhaltige Mobilität, Klimawandelanpassung und öffentlicher Raum
– Planungsbüros, Ingenieur:innen und Verkehrsberater:innen




