Buch, Deutsch, 309 Seiten, Format (B × H): 152 mm x 229 mm, Gewicht: 455 g
Eine intertextuelle Annäherung an Thomas Manns Roman Doktor Faustus
Buch, Deutsch, 309 Seiten, Format (B × H): 152 mm x 229 mm, Gewicht: 455 g
Reihe: Literaturwissenschaft / Kulturwissenschaft
ISBN: 978-3-8244-4465-6
Verlag: Deutscher Universitätsverlag
Anhand des intertextuellen Verfahrens analysiert Eva Bauer Lucca den verborgenen Konstruktionscharakter des Romans und zeigt, dass Reminiszenzen an Goethes Faust ein konstitutives Element des Doktor Faustus bilden. Die Autorin untersucht die Abfolge der offenen Zitate, eine Form von explizit markierter Intertextualität, und weist die Parallelerzählung zur Lebensgeschichte von Thomas Manns Romanheld Adrian Leverkühn und Goethes Figur Heinrich Faust in Form einer "mise en abyme" nach. Als Zeitkritik betrachtet erhalten die Bezüge auf die Fausttradition und auf Goethe selbst eine neue Bedeutung, die durch die erstmalige Auswertung eines Manuskripts von Thomas Mann unterstrichen wird.
Zielgruppe
Graduate
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
I: Intertextualität und Thomas Mann.- 1. Intertextualität.- 2. Grundlegung und Ausgangspunkt.- II: Doktor Faustus: Übernahmen und Variationen.- 3. Intertextualität mit expliziter Markierung im Haupttext.- 4. Übergang zu Intertextualität mit impliziter Markierung im Haupttext.- 5. Intertextualität mit impliziter Markierung im Haupttext: Die Zahl “Fünf”.- 6. Doktor Faustus und Goethes Faust I.- III: Funktion Intertextualität.- 7. Die Zitathaftigkeit als Eigenschaft von Kunst und Literatur des 20. Jahrhunderts.- 8. Anhang.- 9. Literaturverzeichnis.- 10. Register.




