Bauer | „Erzählt doch mal vom Klassenrat!“ | Buch | 978-3-86977-065-9 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 307 Seiten, PB, Format (B × H): 153 mm x 227 mm, Gewicht: 480 g

Bauer

„Erzählt doch mal vom Klassenrat!“

Selbstorganisation im Spannungsfeld von Schule und Peerkultur
1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-86977-065-9
Verlag: Universitätsverlag Halle-Wittenberg

Selbstorganisation im Spannungsfeld von Schule und Peerkultur

Buch, Deutsch, 307 Seiten, PB, Format (B × H): 153 mm x 227 mm, Gewicht: 480 g

ISBN: 978-3-86977-065-9
Verlag: Universitätsverlag Halle-Wittenberg


Die Studie befasst sich mit dem Klassenrat, der in den letzten Jahren innerhalb der Schulpädagogik und vor allem in der Primarstufe eine hohe Resonanz erfährt. Basierend auf einer intensiven Beschäftigung mit den konzeptionellen Grundlagen und dem empirischen Forschungsstand zu pädagogischen Kreisgesprächen interessiert sich die Autorin insbesondere für die spezifische Perspektive der Teilnehmer auf den Klassenrat. Im Kern geht es darum, welche Bedeutung das schulpädagogische Verfahren aus der Sicht seiner Akteure erhält und welches Handlungswissen der Klassenratspraxis zugrunde liegt. Diese Fragestellung bearbeitet Angela Bauer anhand einer qualitativen Analyse von Gruppendiskussionen und rekonstruiert die handlungsleitenden Orientierungen der Schüler und Lehrerin einer dritten Grundschulklasse. Im Ergebnis zeigen sich bei den Schülern unterschiedliche Muster der Selbstorganisation des Klassenrates, die sowohl eine Identifizierung mit dem normativen Regelwerk als auch eine Abgrenzung von den institutionellen Vorgaben repräsentieren. Damit wird deutlich, wie sich die Kinder auf ambivalente Art und Weise im Spannungsfeld zwischen Schule und Peerkultur verorten und differenzierte Bearbeitungsweisen der Abgrenzung und Anpassung im Kontext der Schulklasse entwickeln. Darüber hinaus nimmt die Studie auch die spezifische Perspektive der Lehrkraft in den Blick und zeigt auf, wie der Klassenrat aus der Sicht des beteiligten Pädagogen zum Ort des intensiven Erlebens der Widersprüche pädagogischen Handelns wird. Mit dem Zugang zum impliziten Wissen der Akteure leistet die exemplarische Untersuchung einen wichtigen Beitrag für den bisher knappen Forschungsstand zu diesem Thema und irritiert zugleich normative Vorstellungen in Bezug auf den Klassenrat. Insofern lassen sich aus den Ergebnissen der Studie neue Forschungsperspektiven als auch praktische Schlussfolgerungen im Sinne konzeptioneller Konsequenzen ableiten, die als Anstoß von Veränderungs- und Entwicklungsprozessen für die Praxis verstanden werden können.

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