E-Book, Deutsch, 148 Seiten
Basnar Dämonische Manifestationen
1. Auflage 2024
ISBN: 978-3-7597-7216-9
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
und der Triumph der Liebe Christi
E-Book, Deutsch, 148 Seiten
ISBN: 978-3-7597-7216-9
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
Schon erlebt? Mitten in der Nacht werden Sie durch ein lautes Klopfgeräusch geweckt, aber niemand ist da. Gegenstände im Raum bewegen sich ohne ersichtlichen Grund. Sie können knarrende Gehgeräusche am Holzboden wahrnehmen. Ihr Hund knurrt, als ob er eine fremde Person konfrontieren will, aber da ist niemand. Spuk? Man spricht offener über solche Phänomene, als ich es in meiner Jugend wahrgenommen habe, die nun schon ein paar Jahrzehnte zurückliegt. Heute bin ich ein Lehrer und von meinem Naturell her ein skeptischer Mensch, aber ich kann mich dem nicht entziehen, denn ich habe es zum Teil selbst erlebt. Nichts besonders Dramatisches, aber doch machte es mich stutzig. Auch in meinem Berufsalltag als Lehrer beobachte ich, wie viele Schüler mit dem Okkulten spielen, und nicht wenige erzählen mir von diesen seltsamen Dingen, die sich in ihren Wohnungen zutragen, die sie ängstigen. Mit diesem Buch will ich Hintergründe und Ursachen, aber auch den Weg zur Lösung aufzeigen. Diese liegt in genau der Eigenschaft Gottes, die Satan nicht nachmachen kann: Seine Liebe.
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Worum es bei Hiob geht Lesen wir den Bericht des Eliphas weiter, wird nachvollziehbar, aus welcher Quelle die Botschaft kam, die ihn aus dem Schlaf riss: „Zu mir aber kam heimlich ein Wort, mein Ohr vernahm ein leises Flüstern; in Schreckgedanken, durch Nachtgesichte erregt, wenn tiefer Schlaf die Menschen befällt, da kam Furcht und Zittern über mich und durchschauerte alle meine Gebeine; denn ein Geist ging an mir vorüber; die Haare meines Leibes standen mir zu Berge. Er trat vor mich hin, und ich konnte sein Aussehen nicht erkennen; eine Gestalt war vor meinen Augen, ich hörte eine flüsternde Stimme: Kann wohl ein Sterblicher gerecht sein vor Gott, oder ein Mann rein vor seinem Schöpfer? Siehe, seinen Dienern traut er nicht, seinen Engeln wirft er Irrtum vor; wieviel mehr denen, die in Lehmhütten wohnen, die auf Staub gegründet sind, die wie Motten zerstört werden!“ (Hiob 4,12-19). Der Geist zeichnet ein entsetzliches Bild von Gott. Kein Sterblicher kann es Ihm recht machen, Gott tötet sie wie Motten. Er vertraut ja nicht einmal Seinen Dienern, den Engeln! So ein Misanthrop (Menschenfeind)! So einem Gott ist nicht zu trauen. Eliphas kommt etwas später in seinen Gesprächen mit Hiob noch einmal darauf zurück und bekräftigt: „Siehe, seinen Heiligen traut Er nicht, die Himmel sind nicht rein in seinen Augen; wieviel weniger der Abscheuliche und Verdorbene, der Mensch, der Unrecht wie Wasser säuft?“ (Hiob 15,15-16). Aus welcher Quelle kommt so eine Botschaft? Von jemandem, der meint, es besser machen zu können als Gott. Mich erinnert das an viele Anklagen verbitterter Menschen, die vorwurfsvoll fragen, wie ein liebender Gott so viel Leid zulassen könne. Diese Frage sieht nur das Leid, fragt aber nicht nach den Ursachen und dem Zweck derselben. Freilich ist diese Frage nicht so zu beantworten, dass wir dann alle glücklich sind. Der Schluss, dass es Gott deshalb nicht geben könne (Schmalspuratheismus), oder dass Er ein böser Misanthrop sei, greift jedoch zu kurz. Das bewirkt nur eines: Wir halten uns für gerechter als Gott, denn freilich hätten wir alles viel besser gemacht. Doch es genügt, sich vor Augen zu halten, wie viel Leid wir einander antun (ohne Gottes Zutun), um zu verstummen. Genau dieses „Ich bin besser als Gott“ ist satanisch. Das ist die finstere Quelle der Botschaft, und darum ist es geradezu passend, dass diese Botschaft in der Nacht spukhaft geflüstert wurde. Im Grunde gibt diese „Offenbarung“ den Grundton für all die „weisen“ Einsichten, mit denen Hiobs Freunde diesen in seinem Leid „trösten“ wollten. Ihr Trost endete jedes Mal im Vorwurf, dass Hiob – dem nicht einmal Gott etwas vorzuwerfen hatte (Hiob 1,8)! – doch gefälligst seine Sünden bereuen solle. Das Buch Hiob ist schwer zu verstehen, wenn dieser Hintergrund übersehen wird, denn darum geht es: „Der Satan aber antwortete dem Herrn und sprach: Ist Hiob umsonst gottesfürchtig? Hast du nicht ihn und sein Haus und alles, was er hat, ringsum eingehegt? Das Werk seiner Hände hast du gesegnet, und seine Herden breiten sich im Land aus. Aber strecke doch einmal deine Hand aus und taste alles an, was er hat; lass sehen, ob er dir dann nicht ins Angesicht absagen wird! Da sprach der Herr zum Satan: Siehe, alles, was er hat, soll in deiner Hand sein; nur nach ihm selbst strecke deine Hand nicht aus! Und der Satan ging vom Angesicht des Herrn hinweg.“ (Hiob 1,9-12). Das Buch geht gut aus. Gott behält Recht, Satan wird widerlegt und Hiob bekommt allen Verlust erstattet. Nein, nicht um äußeren Gewinns und irdischer Vorteile Willen soll man ein gottesfürchtiges Leben führen, sondern weil Gott Gott ist – es ist die einzige angemessene Haltung Ihm gegenüber, im Wohlstand wie im Leid. „Nackt bin ich aus dem Leib meiner Mutter gekommen; nackt werde ich wieder dahingehen. Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen; der Name des Herrn sei gelobt! Bei alledem sündigte Hiob nicht und verhielt sich nicht ungebührlich gegen Gott.“ (Hiob 1,21-22). Worauf gründet diese Haltung? „Wo warst du, als ich den Grund der Erde legte? Sprich es aus, wenn du Bescheid weißt! Wer hat ihre Maße bestimmt? Weißt du das? Oder wer hat die Messschnur über sie ausgespannt? Worin wurden ihre Grundpfeiler eingesenkt, oder wer hat ihren Eckstein gelegt, als die Morgensterne miteinander jauchzten und alle Söhne Gottes jubelten?“ (Hiob 38,4-7). Es ist ja schon eine Groteske, wenn Wissenschaftler uns erklären wollen, was sich in den ersten Zehntelsekunden des vermeintlichen Urknalls abgespielt haben soll. In Wirklichkeit haben wir keinen blassen Dunst über den Ursprung des Universums und können es nur bestaunen. Und Nietzsche wollte alles neu denken und besser machen? Lächerlich. Gott ist Gott, und zwar im Sinne des Ursprungs allen Seins. Nichts gäbe es ohne Ihn, ohne Seinen Willen und ohne Seine Ausführungskraft. „Gürte doch deine Lenden wie ein Mann; ich will dich fragen, und du unterweise mich! Willst du mein Rechtsurteil zunichtemachen, mich schuldig sprechen, damit du gerecht seist? Ist denn dein Arm dem Arm Gottes gleich, oder sprichst du mit Donnerstimme wie er? Schmücke dich doch mit Herrlichkeit und Hoheit, und bekleide dich mit Majestät und Pracht! Gieße die Fluten deines Zornes aus; sieh jeden Hochmütigen an und demütige ihn! Sieh jeden Hochmütigen an, erniedrige ihn; und zertrete die Gottlosen, wo sie stehen! Begrabe sie miteinander im Staub, verhülle ihre Angesichter mit Finsternis! Dann will auch ich dich preisen, dass deine Rechte dir zur Hilfe kommt.“ (Hiob 40,7-14). Gott nimmt unsere rebellische Herausforderung an: du willst wie Gott sein? Dann zeige, dass du es kannst! „Ziehst du etwa den Leviathan mit der Angel heraus, und kannst du seine Zunge mit einer Fangschnur fassen? Kannst du ein Binsenseil durch seine Nase ziehen und einen Haken durch seine Kinnbacken stoßen? Wird er dich lange anflehen oder dir freundliche Worte sagen? Wird er einen Bund mit dir schließen, dass du ihn zum ewigen Knecht machst? Kannst du mit ihm spielen wie mit einem Vögelchen, oder ihn anbinden für deine Mädchen? Feilschen etwa die Fischersleute um ihn, oder teilen ihn die Händler unter sich? Kannst du seine Haut mit Spießen spicken und mit Fischharpunen seinen Kopf? Lege doch deine Hand einmal an ihn – du wirst den Kampf nicht vergessen, wirst es nicht noch einmal tun!“ (Hiob 40,25-32). Wir sind ja schon bei der Bändigung der Tierwelt überfordert! Da gibt es Ungeheuer, vor denen wir uns zurecht fürchten, sei es der Leviathan oder auch nur ein kleines Virus, welches jüngst die Welt in Atem hielt. Und wir wollen Gott gleich sein? Die Rebellion hört auf, schlagartig, wenn wir die Realität anerkennen, dass Gott Gott ist, und Er uns keine Rechenschaft schuldig ist. Hiob ließ sich in den Gesprächen mit seinen Freunden auch zu Aussagen hinreißen, die sein Unverständnis offenbarten. Aber er zog den richtigen Schluss daraus: „Da antwortete Hiob dem Herrn und sprach: Ich erkenne, dass du alles vermagst, und dass kein Vorhaben dir verwehrt werden kann. »Wer verfinstert da den Ratschluss mit Worten ohne Erkenntnis?« Fürwahr, ich habe geredet, was ich nicht verstehe, Dinge, die mir zu wunderbar sind und die ich nicht begreifen kann! »Höre nun, ich will reden; ich will dich fragen, und du belehre mich!« Vom Hörensagen hatte ich von dir gehört, aber nun hat mein Auge dich gesehen. Darum nehme ich alles zurück9 und tue Buße in Staub und in Asche!“ (Hiob 42,1-6). Das ist es, was Luzifer nicht kann und nicht will: Gott Recht geben. Das aber ist es, was die Lektion des Buches Hiob ist. Wir müssen nicht alles verstehen, aber lernbereit bleiben, indem wir anerkennen, dass Gott Gott ist – und nicht wir. Das ist der Hintergrund des Konflikts, der in der unsichtbaren Welt seinen Anfang nahm, in den wir hineingezogen wurden, und der die Angriffe der unsichtbaren Welt – unter anderem durch Spuk und dämonische Angriffe – erklärt. Keine dieser dunklen, mysteriösen, furchteinflößenden Erscheinungen will uns mit Gott versöhnen. Sie treiben uns vielmehr zu Menschen, die behaupten, einen besonderen Draht zur unsichtbaren Welt zu haben, zu Wahrsagern, Medien, zu okkulten Praktiken, wodurch wir nur umso tiefer in die Finsternis hineingezogen werden. So hörte ich mir die Geschichte eines Menschen an, der meinte im New Age und der Transzendentalen Meditation Gott gefunden hatte. Auch er hatte eine Erscheinung von seinem geistlichen Führer, einem „Aufgestiegenen Meister“, der ihm so erschien, wie Jesus Christus im Buch der Offenbarung beschrieben wird. Er wurde sein Jünger und sollte mitwirken an der Schaffung einer neuen Weltreligion, die alle Religionen vereinigen würde. Dann kamen Anweisungen: Er sollte seine Freundin verlassen, weil er jetzt einen spirituellen Pfad einschlagen würde, der ihm dafür keine Zeit mehr lasse. Später sollte er an eine Organisation Geld spenden. Erst $ 500,-, dann $ 1.000,- und immer mehr. Jedes Mal, wenn...




