Bartrow | Cupping - die sanfte Art des Schröpfens | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, 192 Seiten

Bartrow Cupping - die sanfte Art des Schröpfens

Schmerzen lindern, Bindegewebe straffen

E-Book, Deutsch, 192 Seiten

ISBN: 978-3-432-11131-5
Verlag: Enke
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Das kleine Wellness-Wunder für jeden Tag
Was bedeutet "Cupping"? Farbige, elastische Cups aus Silikon saugen sich an Ihre Haut und lassen Schmerzen verschwinden, fördern die Durchblutung, stärken das Bindegewebe und sorgen für gute Laune. Bequem zu Hause oder unterwegs lösen Sie Spannungen, straffen Ihre Haut, gehen neue Anti-Aging-Wege und laden Energie und Ausgeglichenheit.
• Wie geht Cupping? Die Grundtechniken schnell erlernen
• Alle Übungen bebildert - zum einfachen Nachmachen
• Ihre neuen Geheimtricks gegen Cellulite, Gesichtsfältchen, Schmerzen und Stress
Schröpfen war noch nie so sanft und einfach!
Bartrow Cupping - die sanfte Art des Schröpfens jetzt bestellen!

Zielgruppe


Gesundheitsinteressierte


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Vitality Cupping
Schröpfen ist ein seit der Antike bewährtes Therapieverfahren. Doch durch die Entwicklung neuer Materialien ist die Anwendung viel einfacher geworden. Das moderne Schröpfen wartet mit einem breiten Spektrum positiver Effekte und anwenderfreundlicher Techniken auf, die zu einer stabileren Körpergesundheit beitragen können. Schröpfen mit zerbrechlichen Gläsern gehört der Vergangenheit an. Mit den neuen Cups aus Silikon sind die Anwendungen bequem zu Hause oder auch unterwegs möglich. Die Cups präsentieren sich mittlerweile sehr flexibel und farbenfroh und es gibt sie in verschiedenen Größen. Gerade die unterschiedliche Größe ermöglicht variantenreiche Anpassungen am gesamten Körper. Zudem haben sich die Techniken, mit denen die Cupping an unserem Körper durchgeführt wird, ebenfalls perfektioniert und sind breiter aufgestellt. So geht es nicht mehr ausschließlich darum, die Cups am Körper zu befestigen und die Effekte abzuwarten, sondern an diesen Stellen auch aktiv etwas damit zu machen. Das Gewebe kann dabei bewegt, intensiver gedehnt, in sich verdreht, gedrückt, gezogen oder auch schlicht massiert werden. Dabei entfalten die verschiedenen Anwendungstechniken auch differenzierte Effekte und verändern die Wahrnehmung von inneren und äußeren Reizen (z. B. Druck und Zug) im behandelten Körperbereich. Cupping ist eine sogenannte Regulationstherapie, was nichts anderes bedeutet, als dass mit der Anwendung Einfluss auf verschiedene Körpersysteme genommen werden kann. Der menschliche Körper besteht aus einer Vielzahl von Zellen, die sich zu den inneren Organen und den großen Bauteilen des Bewegungsapparates Knochen, Muskeln, Nerven und Bindegewebe zusammenschließen. Diese Bauteile werden in einzelnen Systemen, sogenannten Körpersystemen, zusammengefasst und bilden in Ihrer Gesamtheit die riesige Funktionseinheit »Mensch«. Jedes dieser Systeme ist auf die optimale Zusammenarbeit mit den anderen angewiesen und erst eine gut abgestimmte Selbst- und Gesamtregulation bringt das Konstrukt »Mensch« reibungslos und gesund zum Funktionieren. Die Selbstregulation der einzelnen Bereiche ist dabei ein permanenter Prozess, der sich ständig den sich verändernden Bedingungen in unserem Alltag, in der Freizeit und in unseren beruflichen Herausforderungen anpasst. Dabei reagiert unser Körper auf alle Reize aus unserer Umgebung. Bei dieser ganzen Regulation und Kontrolle der Körpersysteme strebt unser Organismus stets ein ökonomisches Gleichgewicht an. Sind alle Systeme in Balance, haben wir eine ausgeglichene Situation, in der sich unser Organismus wohlfühlt. Um diesen ökonomischen Zustand zu erreichen und zu stabilisieren, stellt sich unser Körper auch immer auf die regelmäßig vorkommenden Bedingungen und Situationen ein. So werden Bewegungen automatisiert und als Programm immer wieder abrufbar in unserem Nervensystem gespeichert. Wir alle kennen diese Programme aus unserem Alltag. Niemand muss sich detaillierte Gedanken machen, wenn es gilt, eine Treppe hoch- oder hinunterzulaufen. Wir planen diese Bewegungen nicht oder bestimmen bewusst die nötigen Gelenkbewegungen und Muskelaktivitäten. Wir berechnen auch nicht detailliert die Muskelkräfte, die zu solchen Bewegungen erforderlich sind. Wir laufen einfach los und unsere gespeicherten Bewegungsprogramme erledigen die Details. Für diese Abläufe hat unser Nervensystem stets die aktuellen Daten greifbar. Das Nervensystem weiß immer, in welchem Spannungszustand unsere Muskeln, Sehnen und Faszien sind. Abrufbar sind unter anderem auch die Daten zu den Gelenkstellungen und zu unserer Körperposition im Raum. Aus diesen vielschichtigen Daten berechnet unser Nervensystem Bewegungen, Gleichgewicht und erforderliche Reaktionen und Anpassungen. Grundlage für diese gesammelten Daten sind unsere Bewegungen in Alltag und Beruf, unsere regelmäßig wiederholten Aktivitäten und unsere gewohnheitsmäßig eingenommene Körperhaltung. Erst wenn diese Daten durch Veränderungen nicht mehr stimmen, kommt das System in Schwierigkeiten. Verbringen wir den größten Teil unserer Tageszeit in sitzender Haltung, wird unser System diese Haltung als normal ansehen und alle Daten dieser Haltung übernehmen und einpflegen. Dazu gehören die Stellung von Hüft- und Kniegelenken sowie die dazu erforderliche Muskel-, Sehnen- und Gelenkkapselspannung sowie auch die dabei entstehende Faszienspannung. So passen sich alle beteiligten Strukturen langsam dieser Haltung an, verändern Spannung, Funktionsbereiche, Beweglichkeit, Elastizität und letztlich auch die äußere Form. Mit der Zeit entstehen dann Bewegungsdefizite oder Bewegungseinschränkungen und auch schmerzhafte Zustände. Ähnlich sehen die Veränderungen bei akuten Verletzungen aus. Es entsteht eine Entzündung mit Schwellung, Schutzreaktionen, Schmerz und Funktionsstörung – das Gewebemilieu verändert sich. Um diese Veränderungen rückgängig zu machen, müssen die Daten wieder überschrieben werden und das Gewebe muss sich erneut verändern – diesmal in die verbesserte Richtung. Dazu sind manchmal helfende Reize von außen erforderlich. Funktionskreis der Körpersysteme Eine Gewissheit bleibt: Das Einzige, das unser Körper nicht kann, ist, nicht zu reagieren. Solange unser Organismus noch Reize aufnimmt und weiterleitet, wird er auch darauf reagieren und sich daran anpassen. Jeder Reiz, der auf unseren Körper einwirkt, macht unsere Systeme neugierig und löst somit Veränderungen aus. Und in diesem Funktionskreis setzt auch die Anwendung von Vitality Cupping an. Gewebe mit lokaler Störung (Trauma) – entzündungsfördernd eingestelltes
Immunsystem Die mechanische Kraftübertragung durch das Cupping, die durch die lokale Unterdrucksituation, den Druck an den Rändern und zusätzliche Bewegungen von Muskeln und Faszien entsteht, sorgt im Gewebe für eine Aktivierung der Rezeptoren und löst so vielfältige chemische, elektrische und physikalische Reaktionen in unserem Organismus aus. Diese Effekte können gezielt für das gesundheitliche Wohlbefinden eingesetzt werden. Die mechanischen Reize wirken dabei vor allem auf die Gewebezellen und die Matrix (Substanz zwischen den Zellen: Interzellularsubstanz – bestehend aus Wasser und Grundsubstanz sowie z. B. Immunstoffen, Hormonen, Neurotransmittern und Enzymen). Dort verändern die Reize das Gewebemilieu (unter anderem den pH-Wert und evtl. vorhandene Entzündungswerte) und damit auch die Sensorik (Wahrnehmung) und die Beweglichkeit der Zellen. Zudem kann über Bewegungsreize auch die Durchlässigkeit der Zellmembranen für Nähr- und Baustoffe sowie die Fähigkeit der Flüssigkeitsspeicherung verändert und angepasst werden. Lokale Cupping-Effekte im traumatisierten Gewebeabschnitt Die Effekte des Cupping können wie folgt zusammengefasst werden: mechanisch Zug auf das Gewebe Sogwirkung in die tiefen Strukturen bis auf Zellebene Flüssigkeitsverteilung Faserausrichtung wird optimiert (Zugkraftlinien) Druckminderung (wirkt durch mechanorezeptive Überlagerung zusätzlich schmerzlindernd) Entspannung der Muskulatur (Detonisierung/Release – reaktiv) Tonisierung der Muskulatur durch schnelle Bewegungen oder Wechsel von Druck und Zug gewebelockernd Effekte auf Fibroblasten (Glykane, Kollagensynthese) Durchblutung Mehrdurchblutung Lymphabfluss steigernd Flüssigkeitsverschiebungen neural Optimierung der Propriozeption (Wahrnehmung, Bewegungsgefühl, koordinationserleichternd) Schmerzreduktion Wundheilungsprozesse durch Stimulation auf Zellebene und der interzellulären Matrix Stoffwechsel stoffwechselsteigernd Aktivierung des Immunsystems Abbau von Hämatomen verbesserte Nährstoff- und Baustoffversorgung des Gewebes Abbau von Entzündungsmediatoren Optimierung der Regenerationsprozesse durch gezielte mechanische Reize Unterstützung der Wundheilungsstadien Hautwirkung (Porenöffnung, Abtransport von Abfallprodukten – Reinigung über die Haut) Wenn das Gleichgewicht gestört ist
Die wichtigste Funktion des Bewegungsapparates liegt in der optimalen Zusammenarbeit aller...


Kay Bartrow ist Physiotherapeut in Balingen, Dozent in der medizinischen Fort- und Weiterbildung und Gesundheitsberater. Er ist erfolgreicher Autor zahlreicher Ratgeber bei Trias sowie von Fachbüchern.


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