Balzer | Spuren der Anerkennung | E-Book | www2.sack.de
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E-Book, Deutsch, 648 Seiten

Balzer Spuren der Anerkennung

Studien zu einer sozial- und erziehungswissenschaftlichen Kategorie
2014
ISBN: 978-3-658-03047-6
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Studien zu einer sozial- und erziehungswissenschaftlichen Kategorie

E-Book, Deutsch, 648 Seiten

ISBN: 978-3-658-03047-6
Verlag: Springer
Format: PDF
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Der Anerkennungsbegriff ist heute zum Schlüsselbegriff der Ethik geworden und hat als ein solcher zunehmend auch im sozial- und erziehungswissenschaftlichen Diskurs an Bedeutung gewonnen. Dabei gilt Anerkennung vielfach als normative Richtschnur, mit der sich (pädagogische) Beziehungen und Praxen bewerten lassen. Vor diesem Hintergrund unternimmt die Arbeit eine Spurensuche zur Anerkennungskategorie. Mittels Rekonstruktion verschiedener Anerkennungskonzepte werden Bedeutungsgehalte und Dimensionen der 'Anerkennung' herausgearbeitet und auf sozial- und erziehungswissenschaftliche Problemstellungen bezogen. Die Studien loten die Reichweite jeweiliger Anerkennungsverständnisse aus und entfalten im Rückgriff auf macht- und alteritätstheoretische Positionen ein analytisch justiertes Verständnis von Anerkennung, mit dem zugleich neue Perspektiven auf den ethischen wie den pädagogischen Gehalt der Anerkennungskategorie eröffnet werden.

Dr. Nicole Balzer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft der WWU Münster.

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1;Inhaltsverzeichnis;6
2;Kapitel 1;10
2.1;Auf den Spuren der Anerkennung: Einleitung zu einer ‚Arbeit an den Grenzen‘;10
2.1.1;1.1?Problem von Differenz und normatives Prinzip: Zu ‚Anerkennung‘ im erziehungswissenschaftlichen Diskurs;13
2.1.2;1.2 ?‚Arbeit an den Grenzen‘: Zu Fragestellung, Zielen und zum Gang der Studien;32
3;Studie I;43
3.1;Ein umstrittenes Paradigma: Die Anerkennung von Identität(en) und die Identität von Anerkennung;43
3.1.1;Kapitel 2;56
3.1.1.1;Die Moral der Anerkennung: Zum Zusammenhang von Autonomie und Anerkennung (Axel Honneth);56
3.1.1.1.1;2.1 Von Habermas zu Hegel: Zum An- und Einsatz von Axel Honneths Anerkennungstheorie;59
3.1.1.1.2;2.2 Historisch gespeiste Erfahrungen und anthropologische Zwänge: Die motivationalen Ursprünge des ‚Kampfes um Anerkennung‘;76
3.1.1.1.2.1;2.2.1 Missachtete Anerkennungserwartungen: Die äußere Quelle von Anerkennungskämpfen;77
3.1.1.1.2.2;2.2.2 Spontane Impulse des ‚Ich‘: Die innere Quelle von Anerkennungskämpfen (I);82
3.1.1.1.2.3;2.2.3 Allmachtsstreben des Subjekts: Die innere Quelle von Anerkennungskämpfen (II);88
3.1.1.1.3;2.3 Ein Ineinander von Sozio- und Ontogenese: Die Phänomenologie von Anerkennungsformen und -mustern;93
3.1.1.1.3.1;2.3.1 Emotionale Zuwendung und kognitive Akzeptanz: Anerkennung im Liebesverhältnis;95
3.1.1.1.3.2;2.3.2 Kognitive Achtung und Zuerkennung moralischer Zurechnungsfähigkeit: Anerkennung im Rechtsverhältnis;101
3.1.1.1.3.3;2.3.3 Soziale Wertschätzung und solidarische Zustimmung: Anerkennung in der Wertgemeinschaft;106
3.1.1.1.4;2.4 Garant und Gewähr von Autonomie: Die Begründung der Moral der Anerkennung;113
3.1.1.1.5;2.5 Bekräftigung, Befürwortung und Anteilnahme: Modi der Anerkennung und die Struktur von Anerkennungsvorgängen;125
3.1.1.1.5.1;2.5.1 Reaktion der Bekräftigung: Der Originalmodus der Anerkennung;127
3.1.1.1.5.2;2.5.2 Geste der Befürwortung: Der Elementarmodus der Anerkennung (I);138
3.1.1.1.5.3;2.5.3 Haltung der Anteilnahme: Der Elementarmodus der Anerkennung (II);151
3.1.1.1.6;2.6 Ein affirmativ-evaluatives Geschehen: Die Identität von Anerkennung als ethische Kategorie;165
3.1.2;Kapitel 3;181
3.1.2.1;Die Politik der Anerkennung: Zum Zusammenhang von Authentizität und Anerkennung (Charles Taylor);181
3.1.2.1.1;3.1 Authentizität und Autonomie: Konfligierende Hypergüter und Charles Taylors Kritik des prozeduralen Liberalismus;183
3.1.2.1.1.1;3.1.1 Rationale Selbstkontrolle und expressive Selbsterkundung: Neuzeitliche Muster der Selbstinterpretation und die Quellen der Moral;184
3.1.2.1.1.2;3.1.2 Ein ‚alternativer‘ Ansatz: Die Bedeutung der Hypergüter für die Kritik des prozeduralen Liberalismus;194
3.1.2.1.2;3.2 Ein ‚Drama‘ zwischen Gruppen: Anerkennung in der öffentlichen Sphäre;202
3.1.2.1.2.1;3.2.1 Gleichheit, Besonderheit, Gleichwertigkeit: Spielarten der Politik der Anerkennung;202
3.1.2.1.2.2;3.2.2 Wertschätzung von Differenz: Interkulturelle Anerkennung und die Norm der Authentizität;214
3.1.2.1.3;3.3 Stabilisierung und Formung von Identität: Anerkennung in der Sphäre der persönlichen Beziehungen;223
3.1.2.1.4;3.4 Eine differenzierende Praxis: Die Identität von Anerkennung als politische Kategorie;234
3.1.3;Kapitel 4;244
3.1.3.1;Die Kritik der Anerkennung: Zur Umstrittenheit eines Paradigmas;244
3.1.3.1.1;4.1 Eine Vereinseitigung von Gerechtigkeit: Zum Zusammenhang von Anerkennung und Umverteilung;245
3.1.3.1.2;4.2 Eine Vereinheitlichung von Identität(en) und Differenz: Zum Zusammenhang von Anerkennung und Aberkennung;259
3.1.3.1.3;4.3 Eine Vereindeutigung von Anerkennung: Zum Zusammenhang von Stiftung und Bestätigung;273
4;Studie II;287
4.1;Ein antinomisches Ideal: Die Anerkennung des Anderen und das Andere der Anerkennung;287
4.1.1;Kapitel 5;297
4.1.1.1;Die Spur des Anderen: Zum Zusammenhang von Verkennen und Anerkennen (Emmanuel Levinas);297
4.1.1.1.1;5.1 Kritik der Ontologie: Zum An- und Einsatz der Ethik von Emmanuel Levinas;299
4.1.1.1.2;5.2 Angesichts des Anderen: Inter-Subjektivität jenseits von Anerkennung;316
4.1.1.1.2.1;5.2.1 Verantwortung als vor-ursprüngliche Struktur vonSubjektivität: Die ‚Subjektivierung des Subjekts‘ im Angesicht des Anderen;317
4.1.1.1.2.2;5.2.2 Jenseits von Anerkennung: Die ethische Beziehung der Nicht-Indifferenz;331
4.1.1.1.3;5.3 Angesichts des Dritten: Die ‚Anerkennung des Anderen‘ im Widerstreit;343
4.1.1.1.4;5.4 Verkennende Anerkennung: Das Andere der Anerkennung (I);363
4.1.2;Kapitel 6;373
4.1.2.1;Der Schatten des Anderen: Zum Zusammenhang von Versagung und Anerkennung (Jessica Benjamin);373
4.1.2.1.1;6.1 Die Vereinseitigung des Anderen: Zu Jessica Benjamins Kritik der psychoanalytischen Theorie;374
4.1.2.1.2;6.2 Der Zusammenbruch der Spannung: Zum Zusammenhang von Herrschaft, Unterwerfung und Anerkennung;381
4.1.2.1.3;6.3 Die Anerkennung der Negation: Zur Re-Vision des Anerkennungsparadoxons;389
4.1.2.1.4;6.4 Versagende Anerkennung: Das Andere der Anerkennung (II);396
5;Studie III;408
5.1;Eine paradoxe Praxis: Die Macht der Anerkennung und die Anerkennung der Macht;408
5.1.1;Kapitel 7;413
5.1.1.1;Die Macht der Anerkennung: Zum Zusammenhang von Subjektivation und Anerkennung (Judith Butler);413
5.1.1.1.1;7.1 ‚Identitätskategorien machen mich immer nervös‘: Zu Judith Butlers Kritik des Feministischen Diskurses;415
5.1.1.1.2;7.2 Wie Menschen zu Subjekten (gemacht) werden’: Zur Re-Vision von Subjektivation und diskursiver Anerkennung;431
5.1.1.1.2.1;7.2.1 Das Begehren nach Anerkennung: Zum Grund der Subjektivation;434
5.1.1.1.2.2;7.2.2 Subjektivierende Anrufung: Zu Anerkennung als Modus der Subjektivation (I);443
5.1.1.1.2.3;7.2.3 Unterwerfung und Überschreitung: Zu Anerkennung als Modus der Subjektivation (II);459
5.1.1.1.2.4;7.2.4 Der Widerstand der Reflexivität: Zum Grund der Subversion;483
5.1.1.1.3;7.3 Eine triadische Konzeption: Zur Re-Vision intersubjektiver Anerkennung;495
5.1.1.1.4;7.4 Anerkennung - Macht - Subjektivation: Zur Paradoxie der Anerkennung;520
5.1.2;Kapitel 8;535
5.1.2.1;Die Anerkennung der Macht: Zum Zusammenhang von Verkennung und Anerkennung (Pierre Bourdieu);535
5.1.2.1.1;8.1 Ordnungen der Anerkennung: Der Soziale Raum und die feldspezifische Logik der Macht;537
5.1.2.1.2;8.2 Anerkennung der Ordnungen: Der soziale Kampf und die Verkennung von Macht;557
5.1.2.1.3;8.3 Verkennung - Macht - Anerkennung: Zur Distinktion der Anerkennung;570
5.1.3;Kapitel 9;575
5.1.3.1;Eine Kategorie der pädagogischen Praxis: Skizzen zum Forschungsfeld der ‚Anerkennung‘;575
5.1.3.1.1;9.1 ‚Wie kann man jedoch auf die Frage antworten, was anerkennen heißt?‘: Systematisierungen in weichenstellender Absicht;577
5.1.3.1.2;9.2 ‚Anerkennung‘ als erziehungswissenschaftliche Kategorie: Begriffliche und methodologische Skizzen;587
5.1.3.1.3;9.3 Grenzen der ‚Anerkennung‘ und die Grenzen ‚des‘ Pädagogischen: Schlussbemerkungen;611
6;Literatur;615



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