Buch, Deutsch, 160 Seiten, Format (B × H): 210 mm x 130 mm
ISBN: 978-3-95908-819-0
Verlag: Thelem Universitätsverlag
In Alex Averbuchs Lyrik wird der Körper zum Archiv ei-
ner babylonischen Ukraine: vielsprachig, verwundet, wider-
sprüchlich. Die Gedichte führen in seine ostukrainische Hei-
mat und lesen sich wie Ernten aus Familienarchiven, Briefen
und Erinnerungsstücken, die von interethnischer Gewalt,
NS-Zwangsarbeit und der Shoah erzählen. Seine Poetik des
Dazwischen verbindet Genealogie mit Zeugenschaft und stellt
Vergebung, Überwindung und Versöhnung als offene Fragen.
Der vorliegende Gedichtband wurde von Angela Huber ins Deut-
sche übertragen. Sie ist Slavistin und Historikerin und promo-
vierte zur ukrainischen Literatur für Kinder und Jugendliche.




