Asmuth | Transzendentalphilosophie und Person | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, 532 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 225 mm

Reihe: Edition panta rei

Asmuth Transzendentalphilosophie und Person

Leiblichkeit – Interpersonalität – Anerkennung

E-Book, Deutsch, 532 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 225 mm

Reihe: Edition panta rei

ISBN: 978-3-8394-0691-5
Verlag: transcript
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Leiblichkeit, Interpersonalität und Anerkennung sind zentrale Begriffe einer Philosophie der Person. In einer neuartigen Sichtweise, die sich an transzendentalphilosophischen Ansätzen orientiert, nimmt dieses Buch den Leib zum Ausgangspunkt. Das leibliche Ich wird dabei durch die fundamentale Perspektive auf die zweite Person, das Du, zur Interpersonalität erweitert. In der gegenseitigen Anerkennung der Personen entwickelt sich so die Basis für eine Theorie der Sozialität. Im Begriff der Person konzentrieren sich schließlich diese Facetten und eröffnen den Raum für Ethik, Anthropologie, Kulturwissenschaft und eine systematisch ausgerichtete Transzendentalphilosophie.

Christoph Asmuth (Prof. Dr. phil.) lehrt Philosophie an der Technischen Universität Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Transzendentalphilosophie, die Philosophie des Deutschen Idealismus, Philosophiegeschichte, Philosophie des Körpers, Philosophie des Bildes sowie europäische Philosophie.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1;Inhaltsverzeichnis;5
2;Einleitung;11
3;Transzendentalphilosophie und Leiblichkeit;23
3.1;Grundlagen und Voraussetzungen der Leib-Seele-/ Körper-Geist-Dichotomie in der gegenwärtigen Philosophie des Geistes;25
3.2;Der Leib ist ein Bild des Ich. Transzendentalphilosophische Grundlagen der Leiblichkeit bei J. G. Fichte;45
3.3;Parallelismus und Transzendentalismus. Körper und autonomes Subjekt. Spinoza, Pascal und Jacobi;65
3.4;Die transzendentalphilosophische Methode Johann Gottlieb Fichtes und die Leib-Seele/Körper-Geist-Dichotomie;93
3.5;Zum Begriff des romantischen Mesmerismus als Basis einer neuen ganzheitlichen Anthropologie;111
4;Transzendentalphilosophie und Interpersonalität;123
4.1;Die zweite Person. Fichtes systematischer Beitrag;125
4.2;Subjektiv, Intersubjektiv, Objektiv. Über die Struktur der Erfahrungsurteile bei Kant;147
4.3;Die Strukturen der Intersubjektivität beim frühen Fichte;163
4.4;Die transzendentale Interpersonalität und die geoffenbarte Persönlichkeit: Zu den natur-, geschichts- und religionsphilosophischen;0
4.5;Auseinandersetzungen Schellings mit Fichte und Hegel;179
4.6;Zwischen Schiller und Hegel. Zur neuen Theorie der Intersubjektivität;189
4.7;Dorit Simon (Berlin) Das Selbstbewusstsein und der Andere. Auf der Suche nach der Möglichkeit des Anderen überhaupt;199
4.8;Die transzendentale Analyse der Intersubjektivität bei Donald Davidson;211
4.9;Das Präreflexive als Bedingung von Selbstbewusstsein in Hinblick auf die Möglichkeit des Anderen;225
4.10;Fichtesche Ansatzpunkte für eine Theorie der Interkulturalität;237
5;Transzendentalphilosophie und Anerkennungstheorie;249
5.1;Gegenseitige Anerkennung als Grundlage des Rechtstaates: Kant und Fichte;251
5.2;Wie sich Philosophen im Grunde anerkennen können. Die Bedeutung der Identitätsphilosophie Schellings für Fichtes Philosophie nach dem »Atheismusstreit«;263
5.3;Die Entwicklung des Anerkennungsbegriffs bei Hegel;269
5.4;»Sie anerkennen sich als gegenseitig sich anerkennend.« Zum Problem der wechselseitigen Anerkennung von Herrschaft und Knechtschaft in Hegels Phänomenologie des Geistes;279
5.5;Abstrakte Anerkennung. Über einen Fall misslungener Anerkennung beim frühen Hegel;291
5.6;Wechselseitige Anerkennung als Grundform der ethischen Gemeinschaft. Ausdruck, Anerkennung und Person in der Philosophie der symbolischen Formen;299
5.7;Das andere Anerkennen. Die (Un-)Möglichkeit einer Beziehung zum Anderen bei Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir;313
5.8;Hannah Arendts Kategorie des Paria. Die Verweigerung der Anerkennung;327
5.9;Anerkennung der Kunst – Anerkennung durch Kunst;337
5.10;Hegelsche Anerkennung als Prinzip praktischer Philosophie der Gegenwart;351
6;Transzendentalphilosophie und Person;361
6.1;Sittlichkeit als Reflexivität des Willens. Ein Versuch zu Kants und Fichtes Konzeption sittlichen Wollens;363
6.2;Persönlichkeit und Denkfreiheit. Ein Beitrag zur Entstehung des Urrechtsbegriffs bei Fichte;377
6.3;Pflanze, Tier, Mensch. Konstruktionen des Personseins bei Fichte und Hegel;389
6.4;Personalität und praktische Selbstverhältnisse – Systematische Überlegungen zu Fichte, Frankfurt, Taylor und Korsgaard;403
6.5;Die politische Bedeutung der Persönlichkeitsbildung. Fichtes Wissenschaftslehre;413
6.6;Das absolute Wissen als Lebensform und Geschichtlichkeit. Fichte und Hegel – ein Vergleich;425
6.7;Die Identität der Person in Schellings ›Weltaltern‹;441
6.8;Anerkennung – Person – Pluralismus. Über Hannah Arendts Begriff des Bösen;463
6.9;Personales Handeln nach der Vernunft. Die anthropologische Transformation des transzendentalen Idealismus Fichtes im 20. Jahrhundert;477
6.10;Dieter Henrichs Theorie des bewussten Lebens;503
7;Die Autoren;517
8;Namenverzeichnis;525


Asmuth, Christoph
Christoph Asmuth (Prof. Dr. Dr. h.ác.), geb. 1962, Lehrstuhlinhaber für Philosophie an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau 2007 Gastprofessur LMU München, 2009 Gastprofessur Basel, 2016-2018 Gastprofessur an der TU Berlin, 2019 Ehrendoktorwürde der Nationalen Pädagogischen Universität Charkiw, 2019 Gastprofessur UERJ Rio de Janeiro, Leitung des Internationalen Forschungsnetzwerks Transzendentalphilosophie/Deutscher Idealismus, seit 2020 Leiter des Forums Religionsphilosophie (Augustana), seit 2020 Summer School für Klassische deutsche Philosophie.

Christoph Asmuth (Prof. Dr.) lehrt Philosophie an der Technischen Universität Berlin. Er leitet die BMBF-Projekte 'Translating Doping' und 'Anthropofakte. Schnittstelle Mensch'. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Technikphilosophie und der Geschichte der Philosophie.


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