Appel / Hoepke / Brähler | Nutzfahrzeugtechnik | E-Book | sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 509 Seiten, eBook

Reihe: ATZ/MTZ-Fachbuch

Appel / Hoepke / Brähler Nutzfahrzeugtechnik

Grundlagen, Systeme, Komponenten
5Auflage 2008
ISBN: 978-3-8348-9538-7
Verlag: Vieweg & Teubner
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Grundlagen, Systeme, Komponenten

E-Book, Deutsch, 509 Seiten, eBook

Reihe: ATZ/MTZ-Fachbuch

ISBN: 978-3-8348-9538-7
Verlag: Vieweg & Teubner
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Durch intensive Forschungs- und Entwicklungstätigkeit erreichen Lastkraftwagen und Lastzüge mit der heutigen Antriebstechnik einen hohen technischen Standard. Dieses Buch stellt in der Systematik eines Grundlagenfachbuchs alle wesentlichen Bauarten, Bauformen und Komponenten vor. Neben Grundlagen zu Konstruktion und Fertigung von Rahmen und Aufbau, zu Fahrmechanik und Thermodynamik werden neueste Entwicklungen unter Berücksichtigung des zunehmenden Einflusses elektronischer Systeme auf Antrieb und Bremse dargestellt. Die vollständige Neubearbeitung der Fahrdynamik insbesondere die dynamischen Wechselwirkungen bei der Aerodynamik mit ihren instationären Komponenten kennzeichnen die Bearbeitung. 'Nutzfahrzeugtechnik' bietet wertvolle Hilfe für alle Ingenieure in Praxis und Studium, die nach umfassender Information auf dem Sektor suchen.

Die Autoren:
Wolfgang Appel, DaimlerChrysler AG; Hermann Brähler, Fachschule Technik Fulda; Ulrich Dahlhaus, C. Freudenberg; Thomas Esch, FH Aachen; Stephan Kopp, MAN; Bernd Rhein, BPW Bergische Achsen KG
Die Herausgeber:
Erich Hoepke, techn. Journalist und Fachautor, Weinheim; Prof. Dr.-Ing. Stefan Breuer, FH Köln.

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Zielgruppe


Professional/practitioner

Weitere Infos & Material


1;Vorwort;6
2;Autorenverzeichnis;8
3;Inhaltsverzeichnis;9
4;Formelzeichen;17
5;1 Einführung in die Nutzfahrzeugtechnik;29
5.1;1.1 Transportaufgabe;29
5.2;1.2 Die Entwicklung des Nutzfahrzeugs;31
5.3;1.3 Rechtliche Grundlagen, Vorschriften, Normen;40
5.4;1.4 Lastkraftwagenangebot;49
5.5;1.5 Entwicklungsschwerpunkte und künftige Konzepte;55
6;2 Fahrmechanik;62
6.1;2.1 Kraftbedarf eines Nutzfahrzeugs;62
6.2;2.2 Leistungsbedarf;115
6.3;2.3 Fahrgrenzen;116
7;3 Konzeption von Nutzfahrzeugen;132
7.1;3.1 Zulässige Abmessungen und Gewichte;132
7.2;3.2 Fahrzeug- und Aufbaukonzept;137
7.3;3.3 Achslasten, Aufbaulänge und Nutzlastverteilung;171
7.4;3.4 Kurvenläufigkeit von Fahrzeugen und Fahrzeugkombinationen;178
7.5;Literaturverzeichnis 3 Konzeption von Nutzfahrzeugen;189
8;4 Lastkraftwagen- und Anhängerfahrgestell;190
8.1;4.1 Lastkraftwagenfahrgestell;190
8.2;4.2 Anhängerfahrgestell;211
8.3;4.3 Reifen und Räder;236
8.4;4.4 Bremsen;242
8.5;4.5 Verbindungseinrichtungen;255
8.6;4.6 Aktive und passive Sicherheit;265
9;5 Nutzfahrzeugtragwerke und deren Aufbauten;270
9.1;5.1 Werkstoffe und Halbzeuge;270
9.2;5.2 Gestaltung der Tragwerke;284
9.3;5.3 Bemessung der Tragwerke;292
9.4;5.4 Aufbauten;308
9.5;5.5 Ladungssicherung;327
9.6;5.6 Korrosionsschutz;329
10;6 Motor;333
10.1;6.1 Lastenheftanforderungen für Nutzfahrzeugmotoren;334
10.2;6.2 Thermodynamische Grundlagen des dieselmotorischen Arbeitsprozesses;337
10.3;6.3 Einspritzung, Gemischbildung und Verbrennung;341
10.4;6.4 Abgasschadstoffe;360
10.5;6.5 Abgasreinigung beim Nutzfahrzeug-Dieselmotor;373
10.6;6.6 Aufladung;390
10.7;6.7 Motorkonstruktion;399
10.8;6.8 Öl- und Kühlkreislauf;415
10.9;6.9 Luftversorgung, Ladeluft- und Abgasführung;422
10.10;6.10 Kraft- und Schmierstoffe;428
10.11;6.11 Kurbelwellendichtringe für Nutzfahrzeug- und Industriedieselmotoren;436
11;7 Getriebe;447
11.1;7.1 Leistungsangebot;447
11.2;7.2 Zusammenwirken von Motor und Komponenten des Antriebsstranges;449
11.3;7.3 Hydrodynamische Kupplungen und Wandler;455
11.4;7.4 Kupplungen;460
11.5;7.5 Konstruktive Getriebegrundkonzepte;463
11.6;7.6 Ausgeführte Beispiele;472
12;8 Elektrik und Elektronik;483
12.1;8.1 Vorwort;483
12.2;8.2 Einführung;483
12.3;8.3 Funktionen;490
12.4;8.4 Systeme;503
12.5;8.5 Übergreifende Aspekte;515
12.6;8.6 Ausblick;524
13;Sachwortverzeichnis;526

Grundlagen - Lastkraftwagen- und Anhängerfahrgestell - Konzeption von Nutzfahrzeugen - Nutzfahrzeugtragwerke und deren Aufbauten - Antrieb - Kennungswandler - Elektrik und Elektronik - Dichtungstechnik - Blick in die Zukunft


"1 Einführung in die Nutzfahrzeugtechnik (S. 1)

1.1 Transportaufgabe

Das Nutzfahrzeug als Lastkraftwagen oder Lastzug hat die Aufgabe, eine Nutzlast mit möglichst geringem Aufwand über kürzere oder längere Strecken von Haus zu Haus zu transportieren. Die Vorgaben des Gesetzgebers in Form der deutschen Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) und die Vorschriften der EU beziehen sich nicht nur auf die Abmessungen und Gewichte, sondern auch auf die Emissionen des Dieselmotors.

Um allen Transportaufgaben gerecht zu werden, bieten die Hersteller Transporter, Lastkraftwagen , Zugmaschinen, Auflieger, Anhänger und branchengerechte Aufbauten in großer Vielfalt an. Die wesentlichste Transportaufgaben sind:

leichter urbaner und regionaler Verteilerverkehr mit Transportern

schwerer Verteilerverkehr mit Solo-Lkw und leichten Sattelzügen

nationaler Fernverkehr mit Lastzügen mit mittlerer Motorleistung

internationaler Fernverkehr mit 40-t-Sattelzügen mit hoher Motorleistung und Fahrerhäusern mit hohem Komfort und Kommunikationsmöglichkeiten über Satelliten, Gliederzüge spielen eine untergeordnete Rolle

kombinierter Verkehr mit speziellen Waggons als „Rollende Landstraße"" (Rola) für komplette Lastzüge oder durch Umsetzen der Ladungsträger auf spezielle Waggons

Baustellenfahrzeuge mit Kippaufbau oder z. B. Betonmischaufbauten mit zwei bis fünf Achsen als Solo-Fahrzeuge oder Lkw mit Tandemachsanhänger, für erschwerten Betrieb mit Antrieb auf mehrere Achsen

Das Fahrgestell eines Nutzfahrzeuges ist universell, erst durch branchen- oder ladungsgerechte Aufbauten und eventuell Ladeeinrichtungen wird es spezialisiert. Für den Vor- und Nachlauf zu den Terminals des kombinierten Verkehrs werden Containerchassis als Auflieger oder Anhänger für übliche Container bis 45’ und für genormte Wechselaufbauten angeboten.

Transport und Logistik sind die Stützen einer wachsenden Weltwirtschaft und zugleich Schrittmacher einer fortschreitenden Globalisierung von Produktion und Wirtschaft. Das Nutzfahrzeug, selbst schon ein Produkt globalisierter Forschung, Entwicklung und Produktion, trägt und prägt den Globalisierungsprozess.

Bei allen Vorteilen, die der Güterverkehr auf der Schiene bieten kann, bleibt der grenzüberschreitende Verkehr durch mehrere Stromsysteme, verschiedene Spurweiten und unterschiedliche Sicherungssysteme gegenüber dem Lkw im Nachteil. Am Transport der Güter des täglichen Bedarfs (Konsumgüter) wie auch der Investitionsgüter sind Fahrzeuge beteiligt, die sich zu Wasser, auf dem Land (Schiene und Straße) oder in der Luft bewegen.

Die Wahl des für eine konkrete Transportaufgabe geeignetsten Verkehrsmittels ist vom Transportweg, der angestrebten Transportzeit, dem Ausbau des betreffenden Transportwegesystems, den Abmessungen und dem Gewicht des Transportgutes und vor allem den entstehenden Transportkosten abhängig. Unter Abwägung dieser Kriterien wählt der Auftraggeber oder der von diesem beauftragte Spediteur ein einzelnes oder eine Kombination aus mehreren Transportmitteln aus.

Für den Transport schwerer und großvolumiger Fracht über große Entfernungen sind aufgrund eines geringen spezifischen Energieverbrauchs wie auch niedriger spezifischer Transportkosten Wasserfahrzeuge am geeignetsten. Die niedrigen Transportgeschwindigkeiten erfordern allerdings erhebliche Frachtzeiten. Da die zur Verfügung stehenden Verkehrswege (Meere, Seen, große Flüsse, Kanäle) geographisch bedingt begrenzt sind, muss in der Regel auf andere Verkehrsmittel umgeschlagen werden.

Schienenfahrzeuge nutzen ein festes Gleiswegenetz, das aber nur für die wenigsten Transportaufgaben (Firmen mit Gleisanschluss) ausschließlich genutzt werden kann. Darüber hinaus sind ländliche Gebiete wie auch Gebirge selten durch die Bahn erschlossen. Die maßlichen Beschränkungen für das Transportgut ergeben sich durch das Bahn-Verladeprofil C22.

Da die Bahn aus ökonomischen Gründen große Transporteinheiten (Züge) bildet, sind die Transportzeiten trotz der höheren Geschwindigkeiten größer als bei reinem Straßentransport, da durch Rangieraufgaben und den Umschlag auf Straßenfahrzeuge zeitliche Einbußen entstehen."


Die Autoren:
Wolfgang Appel, DaimlerChrysler AG; Hermann Brähler, Fachschule Technik Fulda; Ulrich Dahlhaus, C. Freudenberg; Thomas Esch, FH Aachen; Stephan Kopp, MAN; Bernd Rhein, BPW Bergische Achsen KG

Die Herausgeber:
Erich Hoepke, techn. Journalist und Fachautor, Weinheim; Prof. Dr.-Ing. Stefan Breuer, FH Köln.



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