Apitzsch / Schmidbaur | Care und Migration | Buch | 978-3-86649-326-1 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 215 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 315 g

Apitzsch / Schmidbaur

Care und Migration

Die Ent-Sorgung menschlicher Reproduktionsarbeit entlang von Geschlechter- und Armutsgrenzen
1. Auflage 2010
ISBN: 978-3-86649-326-1
Verlag: Barbara Budrich

Die Ent-Sorgung menschlicher Reproduktionsarbeit entlang von Geschlechter- und Armutsgrenzen

Buch, Deutsch, 215 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 315 g

ISBN: 978-3-86649-326-1
Verlag: Barbara Budrich


Der Markt der liebevollen Fürsorge Seit Jahren dreht sich die gesellschaftliche Diskussion um die Frage, wer macht denn eigentlich nun die Haus- und Familienarbeit im weitesten Sinne von Kindererziehung bis Altenbetreuung, wenn die Frauen auch alle „auf der Arbeit“ sind? Doch wer geht einkaufen, wer putzt; who cares? „Der Markt regelt das“, lautet die zynisch anmutende Antwort. Denn „der Markt“ sind in diesem Falle zumeist Migrantinnen, häufig ohne Papiere und in prekären Verhältnissen. Wie genau sehen nun die sog. transnationalen Versorgungsketten („Care Chains“) aus, mit Frauen in West- aber zunehmend auch in Osteuropa als Teil der regulären Erwerbs-Arbeitswelt, Migrantinnen, die sich um deren Kinder, Familien und Haushalte kümmern und Geld nach Hause schicken. Und mit wiederum eigenen Hilfen – Migrantinnen oder Verwandten –, die deren Familien versorgen. Das Buch versammelt aktuelle Beiträge – theoretische Perspektiven und empirische Forschungen – namhafter Expertinnen zu diesen gesellschaftspolitisch brisanten Fragen. Zur Diskussion stehen Perspektiven der menschlichen Reproduktionsarbeit, der Ökonomie und der Ethik angesichts der Entstehung dieser „Care Chains“ und der Herausbildung einer neuen transnationalen Geschlechterordnung. An der zentralen Problematik der sozialen Bürgerrechte (citizenship) werden Verschränkungen und Widersprüchlichkeiten des Ineinandergreifens von Gender- und Migrationsregimes beleuchtet. Die amerikanische Soziologin Arlie Hochschild, die mit wegweisenden Beiträgen das Forschungsfeld engagiert vorangetrieben hat, wird für diesen Band erstmals auf dem deutschsprachigen Markt Ergebnisse ihrer neuesten Forschung zu „Surrogate Mothers“ veröffentlichen. Der Band wendet sich gleichermaßen an WissenschaftlerInnen, Policy-Maker und eine breite Öffentlichkeit. Beiträge von: Ursula Apitzsch, Margrit Brückner, Ute Gerhard, Arlie Hochschild, Karin Jurczyk, Juliane Karakayali, Helma Lutz, Maria Rerrich, Marianne Schmidbaur

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Weitere Infos & Material


Prof. Dr. Ursula Apitzsch, Goethe-Universität Frankfurt, Politik und Soziologie, geschäftsführende Direktorin des Cornelia Goethe Centrums für Frauen- und Geschlechterforschung Dr. Marianne Schmidbaur, Forschungskoordinatorin am am Cornelia Goethe Centrum für Frauen- und Geschlechterforschung, Frankfurt a. M.



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