Buch, Deutsch, Band 141, 371 Seiten, Format (B × H): 109 mm x 176 mm, Gewicht: 304 g
Eine Einführung in den amerikanischen Pragmatismus
Buch, Deutsch, Band 141, 371 Seiten, Format (B × H): 109 mm x 176 mm, Gewicht: 304 g
Reihe: suhrkamp taschenbuch wissenschaft
ISBN: 978-3-518-27741-6
Verlag: Suhrkamp
Apels Darstellung des philosophischen Hintergrunds der Entstehung des Pragmatismus bei Charles Sanders Peirce und von Peirces Denkweg vom Pragmatismus zum Pragmatizismus ist eine umfassende Auseinandersetzung mit dem Werk von Peirce, die den historischen Ort dieses Werkes bestimmt und seine vielfältigen fruchtbaren Wirkungen für das philosophische und wissenschaftstheoretische Denken der letzten Jahrzehnte aufweist. Sie ist zugleich eine Einführung in den Pragmatismus, den Apel – neben dem Marxismus und dem Existentialismus – als eine der heute wirklich funktionierenden Philosophien begreift, das heißt: als eine Philosophie, die Theorie und Praxis des Lebens faktisch vermittelt.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Philosophie Geschichte der Westlichen Philosophie Westliche Philosophie: 19. Jahrhundert
- Geisteswissenschaften Philosophie Moderne Philosophische Disziplinen Pragmatismus
- Geisteswissenschaften Philosophie Geschichte der Westlichen Philosophie Westliche Philosophie: 20./21. Jahrhundert
- Interdisziplinäres Wissenschaften Wissenschaften: Allgemeines Wissenschaften: Theorie, Epistemologie, Methodik
- Geisteswissenschaften Philosophie Wissenschaftstheorie, Wissenschaftsphilosophie
Weitere Infos & Material
Erster Teil
Der philosophische Hintergrund der Entstehung des Pragmatismus bei Charles Sanders Peirce
I. Peirce und die Funktion des Pragmatismus in der Gegenwart
II. Das Problem einer Einführung in das Gesamtwerk von Peirce : die vier Perioden seines Denkweges
III. Zur ersten Periode: Peirce und die Tradition, oder: von der Erkenntniskritik zur Sinnkritik
1. Peirces Infragestellung der Tradition und sein „Ausweg“ (ein Vorblick)
2. Der sinnkritische Ansatz und die neue „Theorie der Realität“ (anhand der Texte von 1868 und 1871)
3. „Fallibilismus“ und „transzendentale Deduktion“: die neue „Theorie der Erkenntnis“
a) Die neue Erkenntnistheorie als „Ausweg“ aus Kants Vernunftkritik
b) Die Kant-Studien des jungen Peirce (ca. 1860-1867)
c) Die erste Abhandlung zur „Theorie der Erkenntnis“ von 1868
d) Die zweite Abhandlung zur „Theorie der Erkenntnis“ von 1868
e) Die dritte Abhandlung zur „Theorie der Erkenntnis“ von 1869 (sowie die Ergänzungen zur transzendentalen Deduktion der Geltung synthetischer Schlüsse von 1878)
IV. Zur zweiten Periode: Die Entstehung des sinnkritischen Pragmatismus (1871-1878)
1. Von der Berkeley-Rezension von 1871 zur Geburt des „Pragmatismus“ im „Metaphysical Club“ (1871/72)
2. Die neue „Theorie der Forschung“ von 1873 bzw. 1877/78
a) „The Fixation of Belief“ (1877)
b) „How to Make our Ideas Clear“ (1878)
3. Die ungelösten Probleme der zweiten Periode (ein Ausblick)
Zweiter Teil
Peirces Denkweg vom Pragmatismus zum Pragmatizismus
I. Vorblick: Der späte Peirce: Die beiden letzten Perioden seines Denkweges
II. Die Systemkonzeption des späten Peirce
1. Die „Pragmatische Maxime“ und die Begründung der „normativen Wissenschaften“
2. Die Revision der semiotischen Grundlagen der Logik der Forschung und deren Vermittlung mit der Metaphysik der Evolution
3. „Phänomenologie“ als prima philosophia
4. Mathematische Logik als formale Bedingung der Möglichkeit der Philosophie
III. Zur dritten Periode: Vom Pragmatismus zur Metaphysik der Evolution (ca. 1885-1898)
1. Vorspiel von 1885: Die Verteidigung des sinnkritischen Realismus gegen Royces absoluten Idealismus und das Programm einer Metaphysik der Evolution
2. Die Metaphysik der Evolution von 1891 ff.
IV. Zur vierten Periode: Vom Pragmatismus zum Pragmatizismus (ca. 1898-1914)
1. Anlass und Motive der Reexamination des Pragmatismus 1898-1903
2. Zur Pragmatismus-Vorlesung von 1903: die drei „Schleifsteinthesen“
3. Die Pragmatizismus-Aufsätze (1905 ff.)




