Buch, Deutsch, Band 9, 108 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 240 mm
Eine qualitative Studie zur Selbsteinschätzung von Literalitätskompetenzen und Motivationslagen am Übergang Schule–Beruf
Buch, Deutsch, Band 9, 108 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 240 mm
Reihe: Alphabetisierung und Grundbildung
ISBN: 978-3-8309-2922-2
Verlag: Waxmann
Immer noch münden viele junge Erwachsene in das sogenannte Übergangssystem ein, weil sie aufgrund unterschiedlicher Problemlagen den Weg in eine Ausbildung nicht gefunden haben. Gründe hierfür sind beispielsweise, dass Schulabgängerinnen und Schulabgängern mit schwachen Leistungen in den Kernfächern Deutsch und Mathematik von betrieblicher Seite oftmals die Ausbildungsreife abgesprochen wird. Über den Umweg „Übergangssystem“ erhalten die Jugendlichen die Chance, ihre Kenntnisse zu verbessern und somit die Voraussetzungen für die Aufnahme einer beruflichen Ausbildung zu erfüllen. Doch inwieweit können die jungen Erwachsenen in diesem System, das zur Chancenverbesserung beitragen soll, ihre Kenntnisse erweitern? Welche Voraussetzungen bringen junge Erwachsene mit Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben mit und welche Einflussfaktoren wirken auf den Lernprozess?
In dieser qualitativ angelegten Studie wird in ausgewählten Maßnahmen des Übergangssystems und in der Ausbildung aus der Sicht junger Erwachsener exemplarisch untersucht, wie sie ihre Kenntnisse im Lesen und Schreiben einschätzen und welche Motivationslagen sie aufweisen, ihre Lese- und Schreibkompetenzen weiterzuentwickeln.