Buch, Deutsch, Band 6076, 160 Seiten, Klappenbroschur, Format (B × H): 124 mm x 205 mm, Gewicht: 206 g
Reihe: Beck'sche Reihe
Aus dem Leben einer weiblichen Führungskraft
Buch, Deutsch, Band 6076, 160 Seiten, Klappenbroschur, Format (B × H): 124 mm x 205 mm, Gewicht: 206 g
Reihe: Beck'sche Reihe
ISBN: 978-3-406-64498-6
Verlag: C.H.Beck
Von den 833 Vorstandssitzen in den 200 größten deutschen Unternehmen sind nur 21 von Frauen besetzt. Angeblich gibt es nicht genug qualifizierte Kandidatinnen für eine solche Führungsposition. Oder hat die Abwesenheit von Frauen im Topmanagement doch andere Gründe? I
n diesem Buch berichtet eine weibliche Führungskraft von ihrem Arbeitsalltag in einer männlich geprägten Umgebung – warum ihrer Sekretärin ein männlicher Chef entschieden lieber wäre, welche Kriterien bei der Neubesetzung einer Führungsposition gelten, wie unterschiedlich Frauen und Männer Verhandlungstiefpunkte überwinden und wie man sich als Frau vergnügt, wenn es die Kollegen nach der Führungskräftetagung ins Rotlichtviertel zieht. Präzise und (selbst)ironisch zeigt das Buch auf, wo die Probleme liegen, die es Frauen in Deutschland so schwer machen, bis in die Führungsetagen vorzudringen. Es bietet einen einzigartigen, aus eigenen Erfahrungen gewonnenen Einblick in das Sozialverhalten der fast ausschließlich männlichen deutschen Wirtschaftselite.
Fachgebiete
- Sozialwissenschaften Soziologie | Soziale Arbeit Spezielle Soziologie Wirtschaftssoziologie, Arbeitssoziologie, Organisationssoziologie
- Wirtschaftswissenschaften Wirtschaftswissenschaften Wirtschaft: Sachbuch, Ratgeber
- Wirtschaftswissenschaften Wirtschaftswissenschaften Literatur für Manager
- Sozialwissenschaften Soziologie | Soziale Arbeit Soziale Gruppen/Soziale Themen Gender Studies, Geschlechtersoziologie
Weitere Infos & Material
Vorwort von Monika Schulz-Strelow
Weniger ist mehr. Über die düsteren Karriereaussichten
attraktiver Blondinen
Fahrer dringend gesucht! Wenn im Weltbild des Chauffeurs die
Topmanagerin gar nicht
vorkommt
Verkehrte Welt. Warum für Sekretärinnen ein männlicher Chef
das einzig Wahre ist
Unter tollen Hechten. Warum von weiblicher Selbstkritik in
Beurteilungsgesprächen dringend abzuraten ist
Beichtgeheimnisse. Über meine Rolle als Kummerkasten
Wünsch dir was! Wenn fachliche Kriterien bei der Besetzung von
Praktikantenstellen nur eine Nebenrolle spielen
Einsame Spitze. Warum die Partnersuche von Topmanagerinnen
meistens ergebnislos
verläuft
Feel it!
Wenn Bauchentscheidungen betriebswirtschaftlich positiv zu Buche schlagen
Mittenmang. Warum in mir als Chefin kein Alphatier steckt
Vorsicht, Falle! Warum eine weibliche Führungskraft für die
Herren Kollegen das "Mädchen für alles" bleibt
So lonely. Warum mich auf Geschäftsreisen
meine Abenteuerlust verlässt
Ohne Belang? Warum die Herren beim Small Talk lieber unter
sich sind
Gratwanderung. Warum weder Abstinenz noch exzessives Trinken
für Frauen im Management eine Option darstellen
Achtung! Wilde Tiere! Wie ich in aggressiv geführten
Verhandlungen mit meinen eigenen Waffen kämpfe
"Alles meins!" Über die Abhängigkeit des männlichen
Selbstwertgefühls von Statussymbolen
Mensch bleiben. Vom Umgang mit "Humankapital "
Versuch vorläufig gescheitert. Über mein ergebnisloses Bemühen,
der Uniformität des
dunklen Zwirns einen eigenen Kleidungsstil entgegenzusetzen
Tonstörung. Gilt die Höflichkeitsordnung auch in der
Führungsetage?
Brüsseler Spitzen. Mein Auslandsjahr als Spießrutenlauf
"Ich bin doch nicht blöd!" Warum ich nicht alles nehme, was
ich kriegen kann
Ene mene
mu – und raus bist du! Warum die Quote für
Frauen mit Karriereabsichten
so wichtig ist
All they need is love. Vom Rahmenprogramm externer
Tagungen, das vor allem die
Herren erfreut
Siehe Anhang. Warum mein Partner nicht so recht ins
Damenprogramm passen will
Sex fails. Warum es nur Frauen ohne
jede Ausstrahlung bis nach ganz oben schaffen
Manege frei! Wie ich versuche, im Machtspiel meiner Kollegen
zu bestehen
Majestätsbeleidigung. Verhandeln im Schwarzmeerraum
Ein Kind? Wenn sich die Familienplanung im Geheimen abspielt
Ein Kind! Wie ich verhindern will, dass der Nachwuchs
unfreiwillig mein Karriereende
einläutet
Zum Schluss