Angel | Lost Angel's feuchte Erzählungen VII | E-Book | www2.sack.de
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E-Book, Deutsch, 119 Seiten

Angel Lost Angel's feuchte Erzählungen VII

Noch mehr spannende und entspannende Erzählungen von der besonders zärtlichen, feuchten Spielart der Erotik
1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-7487-6092-4
Verlag: BookRix
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

Noch mehr spannende und entspannende Erzählungen von der besonders zärtlichen, feuchten Spielart der Erotik

E-Book, Deutsch, 119 Seiten

ISBN: 978-3-7487-6092-4
Verlag: BookRix
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Band VII der 'feuchten Erzählungen' entspricht wieder über 120 Seiten eines gedruckten Buches und erzählt verträumte Geschichten von einer Radlerin in Nöten, nassen Freuden am See, am Strand und in einem Baumhaus, einem Pärchen, das im Fahrstuhl in Nöte gerät und sich zu helfen weiß, Tipps, wie Frau Männer dazu bringt, sich naß zu machen, der Fortsetzung der 'Hauteng'-Erzählungen, der letzten U-Bahn, die nicht kommen will, einem unerwartet spritzigen Polterabend, einem Computerspiel, das einen auch dringendste Bedürfnisse vergessen läßt, einem Klassentreffen mit Nachspiel, einem feuchten Abend in New Orleans, doch ohne Dammbruch, Fotos und Pfützen im Hochhaus ebenso wie im Caféhaus, und einer Überschwemmung im Auto. Dabei finden sich bereits aus früheren Büchern bekannte Charaktere und Schreiber wieder, doch frei nach dem Motto von 'Cami': 'Stets dezent und mit Anstand, das sei die Devise'. Und auch diesmal erzählt jemand, wie er zum Liebhaber dieser besonders zärtlichen Spielart der Erotik wurde.

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Die Nacht des San Juan
  Am Freitag war die Nacht des San Juan – der offizielle Sommerbeginn hier an der Küste. Kann ja nicht anders sein, als daß dies mit einem ordentlichen Fest abgeht, mit hunderttausend Leuten am Strand, Sonnenfeuern, Trinkgelagen usw. – und das Wichtigste: Um Mitternacht müssen dann alle kurz ins Meer, um die Sünden des Jahres abzuwaschen... Naja, ob’s hilft, sei einmal dahingestellt. Was natürlich bei solchen Massenauftrieben ein Problem ist, ist, daß die Bars nicht einmal annähernd über ausreichend Toiletten-Kapazitäten verfügen, ja manche sogar die ihrigen extra dicht machen, weil sie sie nicht versauen lassen wollen. Andererseits gibt’s auch keine Büsche oder ähnliches, wo man sich dahinter zurückziehen könnte. Da dies allen mehr oder weniger schon seit Jahren bewußt ist, ist die Mehrzahl der Frauen mit Röcken und Plastik-Sandalen unterwegs, so nach dem Motto „man weiß ja nie“ – Männer können ja zur Not noch die eine oder andere Palme bepinkeln, aber Frauen haben es da wohl nicht ganz so einfach... Und all das hatte Pepa, die ja von hier ist, Tina schon im vornherein erklärt. Tina, ein nettes Mädchen aus Norddeutschland, war letzte Woche zu Besuch da – just in der Woche, in der auch San Juan stattfand. Sie meinte, das könne sie sich nicht vorstellen, daß sie es einfach rinnen ließe, das habe sie noch nie gemacht – und außerdem tut man so was gar nicht und sie schon gar nicht – irgendwie schien ihr das alles gar nicht so recht zu sein. Und dann war es soweit – der Abend des San Juan war da – Pepa holte uns ab. Im kessen Mini – natürlich mit den obligaten Plastik-Sandalen. Tina war nur mit Mühe zu überreden, sich auch in geeigneter Weise zu kleiden – sie habe das nicht nötig, meinte sie. Wir gingen runter zum Strand, schließlich war ja für diesen Abend ein Tisch bestellt worden. Obwohl es noch recht früh war für hiesige Verhältnisse – es war ja erst ½ 10 – war da schon die Hölle los. Welch Glück, daß wir den Tisch fürs Abendessen vorreserviert hatten. Und dann gab’s natürlich Fisch in allen Variationen, dazu den obligaten Tinto de Verano, eine Art Sangria – und dann noch einen Krug davon, das Zeugs hat ja ohnehin kaum Alkohol... Pepa war die erste, die zum Pinkeln mußte. Tina meinte voller Spott zu ihr: „Du kannst es ja gleich da rinnen lassen – machen doch alle, hast Du gesagt...“ Pepa erwiderte, das sei alles nicht so gemeint gewesen, und es ginge ja nicht ums Pinkeln, nur darum, daß es später gar nicht mehr anders ginge und sie denke nicht im Traum daran, da jetzt mitten im Lokal zu pinkeln und Tina solle nun mal vorsichtig sein mit ihrem Spott... und stellte sich in der Schlange vor der Damentoilette an. Tina sagt zu mir: „Also nie und nimmer mach ich mir da in die Hose, vorher lauf ich nach Hause – findest Du das eigentlich gut, wie die das hier machen?“, fügte sie hinzu. Ich meinte, na ja Pinkelspiele sind ja nichts Verwerfliches und erzählte ihr von einer Freundin, die nur deswegen öfters hier herkommt, um in einer gewissen Anonymität ihren Pinkel-Neigungen nachgehen zu können. In diesem Augenblick stieß eine der Frauen am Nebentisch die dort stehende Blumenvase um. Alle sprangen entsetzt auf, um nicht irgendwas vom ausfließenden Wasser abzubekommen. Die am Tisch liegenden Mobiltelefone wurden eiligst eingesammelt, und einer der Frauen fiel bei dieser „Einsammeltätigkeit“ ihr Päckchen Zigaretten zu Boden. Sie bückte sich, um es aufzuheben und streckte bei dieser Gelegenheit Tina und mir ihr Hinterteil – wohl unabsichtlich – entgegen. Der Rock ging für einen kurzen Augenblick in die Höhe und darunter sah man, daß sie eine der Einmalwindeln trug, wie es sie hierorts auch für Erwachsene in fast jedem Supermarkt zu kaufen gibt. Ich dachte mir, na heute werden die wohl ausverkauft gewesen sein – Tina aber war entsetzt. Sie meinte „das sind ja alles Fetischisten da ...“. Pepa kam zurück, wir bezahlten und stürzten uns in die Nacht des San Juan – trafen diesen und jenen – ein kurzes Hallo da und dort – eine Copa in einer der Bars – und eine weitere in einer anderen. Die Mädels waren damit dann schon ganz gut drauf. Und dann war Mitternacht – alle Mädels runter zum Wasser und rein, zumindest bis zu den Knien und das Gesicht schrubben, damit die Sünden des vergangenen Jahres getilgt würden ... und ich tippe mal, daß es wohl die Hälfte der Mädels auch ausgenutzt hat, um sich unauffälligst zu erleichtern. Tina nicht, und Pepa war ja grad vorhin. Danach stießen wir auf eine Gruppe von Freunden, die ein Lagerfeuer entzündet hatten und an jeden, der wollte oder nicht wollte, Plastikbecher mit einem entsetzlichen Wein austeilten. Artig tranken wir dieses grausliche Zeugs, das hätten wir nicht tun sollen, denn noch nicht mal fertig, wurde auch schon nachgeschenkt. Pepa schlüpfte aus ihren Sandalen ... meinte „Ich mag das nicht, wenn der ganze Sand daran kleben bleibt“ ... stellte sich etwas breitbeiniger hin und nahm genüßlich einen Schluck, während in der Dunkelheit kaum erkennbar das, was unten rauskam, im Sand versickerte. Ich weiß nicht, ob sie schon fertig war oder nicht, aber jedenfalls hielt sie das nicht davon ab, mit Küßchen links und Küßchen rechts eine der vorbeikommenden Freundinnen zu begrüßen und sie uns vorzustellen. Sie hieß Maricruz und schien ein recht nettes Mädchen zu sein, was ich so im ersten Augenblick mitbekommen hatte. Tina war schweigsam geworden, und anlehnungsbedürftig – „Was ist?“ fragte ich, „Nichts“ antwortete sie. Wir zogen weiter rauf zu einer Bar, in der üblicherweise die totale Leere gähnt, aber heute, wie alles, restlos überfüllt war. Und ein Whisky-Cola und noch einer und noch einer... Tina stand dies alles eisern durch – sie anschauend, konnte man leicht erahnen, wie sehr sie schon litt. Ich will ja nicht sagen, daß sie schon die Beine zusammenkneifend dastand, aber objektiv gesehen war’s wohl schon so. Und dann kam, was kommen mußte: „Bitte gehen wir nach Hause, bitte...“ sagte sie. Ich meinte, die Nacht sei doch noch jung und ob es ihr denn nicht gefiele? „Na ja“, sagte sie, sie müsse ganz dringend mal – ich würde schon wissen was... Ich sagte: „Na Du kannst doch, hast doch ohnehin eine genaue Anleitung erhalten, wie’s geht, hahaha“. Sie meinte, das könne sie nicht, das würde nie gehen... „Also“, sagte ich, „dann wird’s wohl so dringend nicht sein“ – „Du bist aber gemein!“ schimpfte sie und lehnte sich trotzdem noch mehr her zu mir. Pepa war schon ganz gut drauf – keine Ahnung, wie oft sie es noch hatte rinnen lassen, aber sie hatte nun auch keine Hemmungen mehr, sich selber bei jeder Gelegenheit zwischen die Beine zu greifen – wahrscheinlich juckte es inzwischen... Blitzartig, wie das nun mal hier so üblich ist, wurde die Bar gewechselt – runter zu einem Stand am Strand, am Weg runter natürlich das obligate Männer-Palmen-Bepinkeln, unter Applaus der Mädels der Runde. Nur Tina hielt sich zurück. Sie konnte wohl nicht mehr so recht freudig in die Hände klatschen... Nächste Bar, nächstes Leid für Tina. Sie versuchte es mal damit, in dieser Bar ein WC ausfindig zu machen, stürzte sich mutig in das Gedränge und kam nach 10 Minuten zurück und schimpfte, daß die Toiletten hier auch geschlossen seien, und was das denn für eine Schweinerei wäre. Pepa war in der Zwischenzeit mit irgendeinem Typen abgezogen, ich plauderte noch mit diesem und jenem, und dann der Satz der Erleichterung für Tina: „Komm, wir machen uns schön langsam auf, Richtung nach Hause...“. Wir gingen am Wasser entlang, weil auf der Promenade immer noch ein großes Gedränge herrschte, Tina trippelte mehr daher als sie ging, erzählte bei jedem zweiten Schritt etwas davon, daß sie nun nicht mehr könne und sich gleich anmachen würde, aber bis nach Hause hielte sie das schon noch aus ... redete sie sich zumindest selber ein. Schließlich waren wir da, das Schloß der Eingangstür klemmte wie immer ... Tina zappelte herum, aber mit dem gewohnten Trick war auch dieses Hindernis blitzartig überwältigt, dann warten auf den Aufzug – klar, daß der im obersten Stockwerk war und eine ganze Weile brauchte, bis er da war ... dann endlich in den Aufzug, rauf, die Eingangstür aufgesperrt, rein in den Vorraum – aber weiter ging es nicht mehr... Ich meinte lakonisch: „Na, wenn Du das vor einer Stunde gemacht hättest, müßtest Du jetzt nicht den Boden aufwischen...“ Tina stand wie angewurzelt da und heulte. Ich zog sie her zu mir und sagte „Komm, sei nicht traurig, das kommt halt vor“, sie meinte: „Aber dabei wollte ich heute doch mit Dir ins Bett – und mit einer, die sich anmacht, wirst Du das doch nicht wollen…“. Ich sagte: „Mach Dir nun mal keine Sorgen, Mädel, ich mag nasse Mädels und wenn Du heute aufgepaßt hättest, dann wüßtest Du das“ – „Du meinst, Julia kommt zu Dir, um ihre Pinkel-Gelüste auszuleben?“ fragte sie. Ich bejahte. „Ich hab mich schon viele Jahre nicht mehr angemacht, nur einmal auf einer Feier, da war ich verkühlt und...



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