Andreas-Salomé / Schwab | "Lebende Dichtung" | E-Book | www2.sack.de
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E-Book, Deutsch, Band 3.2, 460 Seiten, Paperback, Format (B × H): 140 mm x 210 mm

Reihe: Werke und Briefe von Lou Andreas-Salomé

Andreas-Salomé / Schwab "Lebende Dichtung"

Teilbd 3.2: Literatur II/Ästhetische Theorie
Ungekürzte Ausgabe nach den jeweiligen Erstpublikationen
ISBN: 978-3-937211-21-3
Verlag: Welsch, Ursula
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Teilbd 3.2: Literatur II/Ästhetische Theorie

E-Book, Deutsch, Band 3.2, 460 Seiten, Paperback, Format (B × H): 140 mm x 210 mm

Reihe: Werke und Briefe von Lou Andreas-Salomé

ISBN: 978-3-937211-21-3
Verlag: Welsch, Ursula
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Texte aus Russland und Skandinavien haben auf das Selbstverständnis der kulturellen Moderne bedeutenden Einfluss ausgeübt. Für Lou Andreas-Salomé markieren sie einen Schwerpunkt ihrer Arbeiten über Literatur. Als kundige Vermittlerin bleibt ihr Blick dabei immer auch auf die Diagnose der eigenen Zeit mit deren Ansprüchen und Zwiespältigkeiten gerichtet. Über die Befindlichkeit der 'komplizierten modernen Seele' hinaus spürt sie gerade bei Texten aus Russland und Skandinavien zunehmend den darin beschlossenen 'unbewussten Erkenntnissen' nach. Mit diesem Interesse, das sich auch auf den Künstler selbst und seinen kreativen Prozess erstreckt, wird Lou Andreas-Salomé zu einer Pionierin der psychoanalytischen Literatur-Interpretation. Aus Essays zu allgemeinen künstlerischen Fragen schließlich gewinnt vollends eine ästhetische Grundlagentheorie Kontur. Ihre Mitte bildet die Begründung und Rechtfertigung von Kunst als Zugang zur unverkürzten Tragweite der 'Dinge' - mit einem Begriff Lou Andreas-Salomés selbst: als 'Menschenheimat' in umfänglichster Bedeutung.

Das Leben der Lou Andreas-Salomé, die am 12. Februar 1861 in St. Petersburg geboren wurde und am 5. Februar 1937 in Göttingen verstorben ist, umfaßt die Emanzipation vom zaristischen Rußland mit Hilfe eines sehr scharfen und sich keinerlei Zwängen beugenden Verstands, die finanzielle Unabhängigkeit mit Hilfe der Schriftstellerei und die bereitwillige umfassende Akzeptanz des psychoanalytischen Prinzips in Bewunderung ihres Gründers. Die Stadien dieses Lebens könnten auch betitelt werden mit den Namen der Weggefährten jener Zeiten - Friedrich Nietzsche, Rainer Maria Rilke, Sigmund Freud -, man wird damit jedoch diesem selbstbestimmten Frauenleben nicht annähernd gerecht. Eine ausführliche Lebensbeschreibung von Lou Andreas- Salomé findet sich in: »Lou Andreas-Salomé. ?Wie ich dich liebe, Rätselleben?. Eine Biographie«, von Michaela Wiesner-Bangard und Ursula Welsch, die als Taschenbuch bei Reclam Leipzig 2002 erschienen ist (2. akt. Aufl. 2008). Sie ist auch als E-Book erhältlich bei MedienEdition Welsch 2010 (erweitert um ein Kapitel zur psychoanalytischen Theorie und Praxis von Lou Andreas- Salomé).
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Zielgruppe


Wissenschaftler, Geisteswissenschaftler, Literaturfreunde

Weitere Infos & Material


Schwab, Hans-Rüdiger
Von 1996 bis 2020 Professor für Kulturpädagogik/Ästhetik und Kommunikation an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Münster. Als Autor und Herausgeber publizierte er zahlreiche Werke zur Literatur und Philosophie, u.a. zu Lou Andreas-Salomé (»Im Kampf um Gott«, »Aus fremder Seele«, dtv).

Andreas-Salomé, Lou
Das Leben der Lou Andreas-Salomé (1861–1937) umfasst die Emanzipation vom zaristischen Russland mit Hilfe eines sehr scharfen und sich keinerlei Zwängen beugenden Verstands, die
finanzielle Unabhängigkeit mit Hilfe der Schriftstellerei und die bereitwillige umfassende Akzeptanz des psychoanalytischen Prinzips in Bewunderung ihres Gründers.
Die Stadien dieses Lebens könnten auch betitelt werden mit den Weggefährten jener Zeit – Friedrich Nietzsche, Rainer Maria Rilke, Sigmund Freud –, man wird damit jedoch diesem selbständigen Intellekt und selbstbestimmten Frauenleben nicht annähernd gerecht.
Eine ausführliche Lebensbeschreibung findet sich in: »Lou Andreas-Salomé. ›Wie ich dich liebe, Rätselleben‹. Eine Biographie«, von Michaela Wiesner-Bangard und Ursula Welsch, und auf unserer Website zu Lou Andreas-Salomé.

Das Leben der Lou Andreas-Salome, die am 12. Februar
1861 in St. Petersburg geboren wurde und am 5. Februar
1937 in Göttingen verstorben ist, umfasst die
Emanzipation vom zaristischen Rußland mit Hilfe eines
sehr scharfen und sich keinerlei Zwängen beugenden
Verstandes, die finanzielle Unabhängigkeit mit Hilfe der
Schriftstellerei und die bereitwillige umfassende
Akzeptanz des psychoanalytischen Prinzips in
Bewunderung ihres Gründers.
Die Stadien dieses Lebens könnten auch betitelt
werden mit den Namen der Weggefährten jener Zeiten –
Friedrich Nietzsche, Rainer Maria Rilke, Sigmund Freud
–, man wird damit jedoch diesem selbstbestimmten
Frauenleben nicht annähernd gerecht.
Eine ausführliche Lebensbeschreibung von Lou
Andreas-Salomé findet sich in: 'Lou Andreas-Salomé.
Wie ich dich liebe, Rätselleben. Eine Biographie', von
Michaela Wiesner-Bangard und Ursula Welsch, die als
Taschenbuch bei Reclam Leipzig 2002 erschienen ist (2.
akt. Aufl. 2008). Sie ist auch als E-Book erhältlich bei
MedienEdition Welsch 2008 (erweitert um ein Kapitel
zur psychoanalytischen Theorie und Praxis von Lou
Andreas-Salomé).



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